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	<title>Falk Osterloh, Autor bei Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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	<description>Aus Genuss wird Leidenschaft</description>
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		<title>Lahnsteiner Rauchbier</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/lahnsteiner-rauchbier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 11:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkostung & Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Craftbierbrauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Lahnstein]]></category>
		<category><![CDATA[Lahnsteiner]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchbier]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lahnsteiner Rauchbier, 5,1 % Es gibt Neues aus der Lahnsteiner Brauerei in Rheinland-Pfalz. Neben nagelneuen Etiketten aus recycelbarem Papier hat die Brauerei auch mehrere neue Biere auf den Markt gebracht, darunter ein Rauchbier für Einsteiger. Im vergangenen Jahr wurde in Lahnstein die neue 1.000-Liter-Craftbierbrauerei in Betrieb genommen und die ersten Biere mit den neuen Craftbieretiketten [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lahnsteiner Rauchbier, 5,1 %<br></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt Neues aus der Lahnsteiner Brauerei in Rheinland-Pfalz. Neben nagelneuen Etiketten aus recycelbarem Papier hat die Brauerei auch mehrere neue Biere auf den Markt gebracht, darunter ein Rauchbier für Einsteiger. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vergangenen Jahr wurde in Lahnstein die neue 1.000-Liter-Craftbierbrauerei in Betrieb genommen und die ersten Biere mit den neuen Craftbieretiketten produziert, die aus recycelbarem Papier hergestellt wurden. Das erste Bier der neuen Linie ist ein Rauchbier, das nicht – wie die Kollegen aus Bamberg – ausschließlich mit Rauchmalz gebraut wurde. In Lahnstein kam in die Schüttung vor allem helles Gerstenmalz sowie Münchner Malz. Der Anteil des Rauchmalzes ist „dezent“, wie die Brauerei erklärt. Gehopft wurde mit Hallertauer Magnum. Die Bittere liegt bei 30 Bittereinheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lahnsteiner Rauchbier riecht nach Karamell und Rauch. Im Geschmack dominiert der Malzkörper mit Karamellnoten und einer kräftigen Süße. Gerade im Vergleich zu den klassischen Bamberger Rauchbieren ist der Körper dabei recht schlank und trocken. Auch die Rauchnote ist vergleichsweise zurückhaltend, wenn auch deutlich wahrnehmbar. Im Nachtrunk halten sich die malzige Süße sowie eine leichte Bittere. Das Lahnsteiner Rauchbier ist ein leichter, eingängiger Vertreter seiner Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grutbier mit neuer Rezeptur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu in der Craftbierlinie ist zudem ein IPA mit 5,5 Prozent, das mit Citra und Mandarina Bavaria gehopft ist und 50 Bittereinheiten aufweist, sowie ein Grutbier mit einer neuen Rezeptur. Bislang wurde das Grutbier in Lahnstein mit Minze, Salbei und Wacholder gestopft. Das neue Grutbier wurde hingegen mit Anis, Zitronengras und Rosmarin gebraut. „Hintergrund der Änderung war es, ein Bier mit höherer Trinkbarkeit zu erreichen“, sagt Dr. Markus Fohr, Geschäftsführer der Lahnsteiner Brauerei, zu <em>B&amp;B</em>. „Das ist Fabian Wolf, der das Bier im Rahmen seiner Bachelorthesis an der Fachhochschule Trier entworfen hat, auch gelungen.“</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<title>Gute Ideen vom Land, Teil 7</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/bier-genuss-dorf-rettenberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 09:46:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier-Genuss-Dorf Rettenberg In Deutschland gibt es viele großartige ländliche Brauereien, die mit ihren Bieren das Leben der Menschen in ihrer Region verschönern. Manche von ihnen haben sich zudem etwas einfallen lassen, um das Bier als Kulturgut aufzuwerten. Im B&#38;B-Newsletter stellen wir einige dieser Ideen vor. Folge 7: das Bier-Genuss-Dorf Rettenberg. Rettenberg ist ein beschauliches Bergdorf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="bier-genuss-dorf-rettenberg"><strong>Bier-Genuss-Dorf Rettenberg</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Deutschland gibt es viele großartige ländliche Brauereien, die mit ihren Bieren das Leben der Menschen in ihrer Region verschönern. Manche von ihnen haben sich zudem etwas einfallen lassen, um das Bier als Kulturgut aufzuwerten. Im <em>B&amp;B</em>-Newsletter stellen wir einige dieser Ideen vor. Folge 7: das Bier-Genuss-Dorf Rettenberg. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rettenberg ist ein beschauliches Bergdorf im Oberallgäu, 20 Kilometer südlich von Kempten gelegen. Unter Bierliebhabern ist es überregional für seine hohe Dichte an guten Brauereien bekannt: Die 4.000 Einwohner werden von den drei Brauereien Zötler, Engelbräu und Bernardibräu versorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Rettenberg werden ab diesem Jahr die Bier- und die Tourismusbranche enger zusammenarbeiten. Mit dem Projekt „Bier-Genuss-Dorf Rettenberg“ sollen die Brauereien noch stärker zu Zugpferden für den Tourismus werden – und dann ihrerseits von den Besuchern profitieren. Geplant ist als erster Schritt die Einrichtung von zwei Bier-Genuss-Wanderwegen, die mit 21.000 Euro gefördert werden sollen, wie <em>allgäuhit.de</em> berichtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="butterkase-zum-weissbier"><strong>Butterkäse zum Weißbier</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sollen an den Gasthöfen und Hütten, die an den Wanderwegen liegen, die Biere der drei Brauereien ausgeschenkt werden. Dazu werden passende „Probiererle“ gereicht, die vorzugsweise aus der Region stammen, wie Butterkäse zum Weißbier. Rettenberger Bierexperten bieten zudem geführte Touren an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei die Regionalität. „Wir möchten für Einheimische und Gäste eigene und einheimische Produkte ohne großen Zwischenhandel anbieten. Direktvermarktung lautet die Devise“, wird der Inhaber der Bernardibräu, Bernhard Göhl, zitiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="enormes-entwicklungspotenzial-fur-den-tourismus"><strong>„Enormes Entwicklungspotenzial für den Tourismus“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gemeinderat Rettenberg will sich langfristig im „Bier-Genuss-Dorf Rettenberg“ engagieren, wie <em>all-in.de</em> schreibt: mit 82.000 Euro in den kommenden drei Jahren. Dabei soll unter anderem die Dachmarke gestaltet und die Inszenierung der Bierwege und des Brauereidorfes gefördert werden. Auch die Brauereien werden sich an den Kosten beteiligen. „Wir sehen in dem Projekt ein enormes Entwicklungspotenzial für den Tourismus in unserer Gemeinde“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister von Rettenberg, Thomas Tanzer.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<item>
		<title>Brauerei Vormann mit hohem Pfand erfolgreich</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/brauerei-vormann-erhoeht-das-pfand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 09:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Problem ist seit langem bekannt: „Das Mehrwegpfand in Deutschland ist zu niedrig“, sagt Christian Vormann, Geschäftsführer der Brauerei Vormann im nordrhein-westfälischen Hagen. Dadurch seien Verluste vorprogrammiert. „Ich habe bislang etwa 35.000 Kästen gekauft“, sagt er. „Heute habe ich davon keine tausend mehr.“ Denn für den Großhandel ist es attraktiver, die Kästen zu schreddern und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist seit langem bekannt: „Das Mehrwegpfand in Deutschland ist zu niedrig“, sagt Christian Vormann, Geschäftsführer der Brauerei Vormann im nordrhein-westfälischen Hagen. Dadurch seien Verluste vorprogrammiert. „Ich habe bislang etwa 35.000 Kästen gekauft“, sagt er. „Heute habe ich davon keine tausend mehr.“ Denn für den Großhandel ist es attraktiver, die Kästen zu schreddern und den Rohstoff zu verkaufen, als sie an die Brauereien zurückzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Das ist ökologisch unsinnig“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist eine ganz einfache Rechnung“, erzählt Christian. „Der Großhandel hat zum Beispiel 20 Kästen von mir, für die er 3,10 Euro pro Stück erhält. Macht 62 Euro. Dafür lohnt es sich nicht, die Kästen quer durch NRW zu mir nach Hagen zu bringen. Die Glasflaschen und der Rahmen aus stabilem Kunststoff werden dadurch wie ein Einwegprodukt behandelt. Das ist nicht nur ökologisch unsinnig. Das ist auch katastrophal für die Brauereien.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Christians Sicht ist das Problem leicht zu lösen: „Man muss das Pfand erhöhen – und zwar in dem Maß, dass es für den Großhandel lukrativer ist, die Kästen zu den Brauereien zurückzubringen.“ Christian bezahlt für einen Kasten mit 20 Glasflaschen in der Anschaffung 10,50 Euro. Deshalb nimmt er für einige seiner Sorten seit zweieinhalb Jahren auch 10,50 Euro als Pfand. Mittlerweile ist er damit nicht mehr allein. So haben unter anderem auch die Brauereien Füchschen und Schumacher aus Düsseldorf ihr Pfand erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kunden haben Verständnis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als erstes bin ich natürlich aus dem Handel herausgeflogen“, sagt Christian. Aber die Strategie lohnt sich für ihn trotzdem. „Vorher habe ich bei jedem Kasten, den ich nicht zurückbekommen habe, ein Verlustgeschäft gemacht“, erzählt er. „Jetzt verkaufe ich zwar weniger Kästen. Dafür mache ich aber mit jedem verkauften Kasten einen Gewinn.“ Die Kunden holen das Bier bei ihm an der Brauerei ab. Sie haben Verständnis für Christians Vorgehen und bezahlen das Pfand gerne. Sie bekommen es ja zurück. Mittlerweile haben auch wieder einige Einzelhändler aus der Region sein Bier aufgenommen. Für seine erfolgreichsten Marken hat er das Pfand übrigens nicht erhöht. Mit ihnen ist er nach wie vor in den großen Super- und Getränkemärkten gelistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian ist zuversichtlich, dass es in einigen Jahren eine Branchenlösung gibt. Und er hofft darauf, dass es sich dabei um keinen faulen Kompromiss handeln wird. „Das Pfand muss so hoch sein wie der Anschaffungspreis“, betont er.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staat muss Mehrwegbesteuerung ändern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Grundproblem liege aber ganz woanders, betont Christian: „Das Grundproblem ist, dass der Staat Mehrwegpfandflaschen für den Handel anders besteuert als für den Endverbraucher. Denn der Handel muss Mehrwertsteuer auf Mehrwegflaschen zahlen und der Endverbraucher nicht. Dadurch sinkt für den Handel natürlich die Gewinnspanne. Für den Handel ist es deshalb finanziell gesehen umso besser, je niedriger das Pfand ist. Deshalb kann ich auch verstehen, dass meine Biere im Handel herausgeflogen sind.“ Dass der Staat den Handel bei Mehrwegflaschen anders besteuert als den Verbraucher, findet Christian „absolut unsinnig“. „Einerseits sagt der Staat: ‚Kauft Mehrwegflaschen!‘ Aber gleichzeitig tut er im Steuerrecht alles dafür, dass Mehrwegflaschen für den Handel nicht rentabel sind“, kritisiert Christian und fordert den Staat auf, dies zu ändern: „Ansonsten wird das Grundproblem bleiben.“</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<item>
		<title>Gute Ideen vom Land, Teil 6</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/berg-bier-tour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 07:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berg Bier Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berg Bier-Tour In Deutschland gibt es viele großartige ländliche Brauereien, die mit ihren Bieren das Leben der Menschen in ihrer Region verschönern. Manche von ihnen haben sich zudem etwas einfallen lassen, um das Bier als Kulturgut aufzuwerten. Im B&#38;B-Newsletter stellen wir einige dieser Ideen vor. Folge 6: die Berg Bier-Tour. Ehingen ist ein Mittelzentrum im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="berg-bier-tour"><strong>Berg Bier-Tour</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Deutschland gibt es viele großartige ländliche Brauereien, die mit ihren Bieren das Leben der Menschen in ihrer Region verschönern. Manche von ihnen haben sich zudem etwas einfallen lassen, um das Bier als Kulturgut aufzuwerten. Im <em>B&amp;B</em>-Newsletter stellen wir einige dieser Ideen vor. Folge 6: die Berg Bier-Tour. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehingen ist ein Mittelzentrum im Alb-Donau-Kreis, gelegen etwa 25 Kilometer südwestlich von Ulm, direkt an der Donau. Gut 25.000 Menschen leben hier – und sie haben das Glück, dass sich gleich vier Brauereien innerhalb des Stadtgebiets um sie kümmern: die Gasthof Brauerei Schwanen, der Brauerei Gasthof Rössle, die Brauerei Schwert und die Berg Brauerei. Und weil es in Ehingen noch so viele Brauereien gibt, hat sich die Stadt den schönen Beinamen Bierkulturstadt gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte der vier Brauereien ist die Berg Brauerei aus dem gleichnamigen Stadtteil Ehingens. Sie wird seit 1757 von der Familie Zimmermann geführt, mittlerweile in der neunten Generation. Die Brauerei lässt sich einiges einfallen, um die Bierkultur der Region weiter aufzuwerten. Die neueste Errungenschaft ist die Zertifizierung der Berg Bier-Tour durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). Bei der Klassifizierung von Radfernwegen vergibt der ADFC Sterne für die Qualität der Route. Die Berg Bier-Tour hat vier von fünf möglichen Sternen erhalten. Grundlage dafür ist die gute Beschilderung, verschiedene Sehenswürdigkeiten sowie eine ausgezeichnete Gastronomie am Wegesrand.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="vorbei-am-unesco-welterbe"><strong>Vorbei am UNESCO-Welterbe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berg Bier-Tour hat eine Länge von 112 Kilometern. Während zwei Tagen überwindet man dabei 877 Höhenmeter. Offiziell eröffnet wurde sie im Mai 2017. Die Tour ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Ehingen, Münsingen, dem Alb-Donau-Kreis und der Berg Brauerei. Die Rundtour führt die Radler von Ehingen-Berg entlang des Ur-Donautals vorbei am UNESCO-Weltkulturerbe, der Karsthöhle Hohler Fels, bis zum berühmten Blautopf. Durch das Tiefental und vorbei an der Sontheimer Höhle kommt man hinauf auf die Albhochfläche, durchquert den ehemaligen Truppenübungsplatz und gelangt über das Biosphärenzentrum nach Münsingen. Nach fast 62 Kilometer endet der erste Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Tag der Berg Bier-Tour verläuft durch das burgenreichste Tal Deutschlands, das 2019 als Naturwunder prämierte Große Lautertal. Zahlreiche Burgruinen stehen hier am Wegesrand. Ab der Donaumündung der Lauter ist die Donau für die restlichen 17 Kilometer ständiger Begleiter der Radler bis zurück nach Berg. Unterwegs kommt man an Feldern vorbei, auf denen Braugerste wächst, und an Mühlen, in denen die Gerste fürs Berg Bier verarbeitet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="vergoren-in-offenen-bottichen"><strong>Vergoren in offenen Bottichen</strong></h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2020/02/Brauerei-Berg.jpg" alt="" class="wp-image-6406" width="461" height="359" title="© Berg Brauerei" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2020/02/Brauerei-Berg.jpg 771w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2020/02/Brauerei-Berg-300x233.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2020/02/Brauerei-Berg-768x598.jpg 768w" sizes="(max-width: 461px) 100vw, 461px" /><figcaption>© Berg Brauerei</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch darüber hinaus hat die Berg Brauerei einiges zu bieten. So werden die Biere seit kurzem wieder in offenen Bottichen vergoren. 2018 hatte die Brauerei damit begonnen, ihre obergärigen Biere offen zu vergären. Die Erfahrungen damit seien so gut gewesen, sagt die Brauerei, dass man diese Art der Vergärung auch auf die untergärigen Biere übertragen hat.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem bietet die Brauerei ihr dunkles Ulrichsbier auch aus dem Holzfass in 5-, 10- und 20-Literfässern an. Dabei läuft es nur durch den Druck seines eigenen Gewichts aus dem Fass und weist daher einen geringen Kohlensäuregehalt auf. Ein Holzfass Ulrichsbier kann man sich für seine eigene Party kommen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brauerei hat darüber hinaus in ihrer Brauereiwirtschaft eine Brau- und Backstube eingerichtet, in der sowohl im 20-Liter-Sudhaus Bier gebraut als auch im Steinbackofen Brot gebacken werden kann. Hier finden auch die Brau- und Verkostungskurse statt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Helles wird immer beliebter</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/helles-wird-immer-beliebter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 20:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Helles wird immer beliebter Noch vor einigen Jahren war das Helle ein außerhalb Bayerns kaum bekannter Bierstil. Das hat sich geändert. Und auch 2019 hat das Helle seinen Siegeszug durch die Nation fortgesetzt. Doch auch eine andere Bierart erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die beliebtesten Bierstile sind einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research zufolge das Pils [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/helles-wird-immer-beliebter/">Umfrage: Helles wird immer beliebter</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Helles wird immer beliebter</h2>
<p><strong>Noch vor einigen Jahren war das Helle ein außerhalb Bayerns kaum bekannter Bierstil. Das hat sich geändert. Und auch 2019 hat das Helle seinen Siegeszug durch die Nation fortgesetzt. Doch auch eine andere Bierart erfreut sich zunehmender Beliebtheit.</strong></p>
<p>Die beliebtesten Bierstile sind einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research zufolge das Pils (85 Prozent der Befragten erklärten, sie trinken es mindestens gelegentlich), Biermischgetränke (73 Prozent) und das Helle (70 Prozent).</p>
<p>Biermischgetränke sind dabei bei Frauen beliebter als bei Männern: 53 Prozent der Konsumenten von Biermischgetränken sind Frauen. Beim Hellen liegt der Anteil der weiblichen Konsumenten bei 46 Prozent. Craftbiere werden hingegen in erster Linie von Männern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren getrunken.</p>
<p><strong>Craftbier bleibt in der Nische</strong></p>
<p>Craftbier bleibt dabei weiter in der Nische stecken. Zwar erklärten 43 Prozent der befragten Biertrinker, sie hätten schon einmal ein Craftbier probiert. Allerdings greift die überwiegende Mehrheit nur wenige Male im Jahr oder noch seltener zu diesen Bieren. Insgesamt trinken 63 Prozent der Bierkonsumenten an mindestens zwei Tagen in der Woche Bier.</p>
<p>Die beliebteste Marke ist dieser Umfrage zufolge das <em>Krombacher</em> (9 Prozent der Befragten machten diese Angabe), gefolgt von <em>Beck’s</em> (8 Prozent) und <em>Bitburger</em> (6 Prozent). Das beliebteste Biermischgetränk ist das <em>Schöfferhofer Grapefruit</em> (15 Prozent) und die beliebtesten alkoholfreien Biere sind das <em>Krombacher 0,0%</em> (13 Prozent) und das <em>Erdinger Alkoholfrei</em> (12 Prozent).</p>
<p><strong>Andechser überzeugt durch Authentizität</strong></p>
<p>Aus Sicht der Befragten unterscheiden sich die etablierten Brauereien jedoch nur geringfügig voneinander. Lediglich Marken wie Guinness oder Andechser konnten in den Kategorien Einzigartigkeit beziehungsweise Authentizität überzeugen. Oettinger fiel den Befragten zudem durch ein positiv empfundenes Preis-Leistungs-Verhältnis auf.</p>
<p>Für die Umfrage hat Splendid Research im Oktober 2019 insgesamt 1.229 in Deutschland lebende Biertrinker zwischen 16 und 69 Jahren online zum Thema Bier befragt und dabei auch das Image und die Bekanntheit von 146 Marken ermittelt.</p>
<p style="text-align: right;">Falk Osterloh</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nostalgischer Weihnachtsmarkt im Kasbachtal</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/weihnachtsmarkt-kasbachtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 09:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Kasbachtal]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgischer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier und Nostalgie Zu den schönsten Orten, an denen man die Adventszeit genießen kann, zählen die Weihnachtsmärkte. Einen besonderen Weihnachtsmarkt hat Roman Runkel im malerischen Kasbachtal in Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Denn hier gibt es nicht nur Glühwein und nostalgisches Flair, sondern auch Bier aus der Region – liegt der Weihnachtsmarkt doch auf dem Gelände [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/weihnachtsmarkt-kasbachtal/">Nostalgischer Weihnachtsmarkt im Kasbachtal</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="bier-und-nostalgie"><strong>Bier und Nostalgie</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu den schönsten Orten, an denen man die Adventszeit genießen kann, zählen die Weihnachtsmärkte. Einen besonderen Weihnachtsmarkt hat Roman Runkel im malerischen Kasbachtal in Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Denn hier gibt es nicht nur Glühwein und nostalgisches Flair, sondern auch Bier aus der Region – liegt der Weihnachtsmarkt doch auf dem Gelände einer alten Brauerei. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman Runkels Leidenschaft für nostalgische Gegenstände wie Schilder oder Dosen begann bereits vor vielen Jahren. Als seine Sammlung schon eine ansehnliche Größe angenommen hatte, wurde dem Gastronom ein alter Traktor der Marke <em>Lanz</em> angeboten. Roman restaurierte ihn liebevoll. Und dabei kam ihm eine Idee. Warum sollte er mit seinen Lanz nicht auch andere nostalgiebegeisterte Menschen erfreuen? Bald kamen noch alte Zirkuswagen hinzu, die er ebenfalls restaurierte. Mit seiner „Nostalgie-Flotte“, wie er sie nennt, nahm er an historischen Märkten und Weihnachtsmärkten teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich übernahm Roman das Gelände und den Gastronomiebetrieb der <em>Alten Steffens Brauerei</em> im Kasbachtal, das nördlich von Remagen auf der anderen Seite des Rheins liegt. Auch hier ließ Roman seiner Leidenschaft freien Lauf und baute das Gelände zu einer eigenen Nostalgielandschaft um – inklusive Museumshofladen und Gesellschaftsräumen, „von rustikal bis Edelambiente im Stil der 20er-Jahre“, wie er sagt. Doch etwas fehlte noch. Und in einer Nacht im Jahr 2006 kam er auf die Idee, mithilfe seiner restaurierten Zirkuswagen einen eigenen Weihnachtsmarkt auf dem Gelände zu gründen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sudtiroler-dorf-und-nostalgischer-kuchenwagen"><strong>Südtiroler Dorf und nostalgischer Kuchenwagen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seither erfreut sich der Weihnachtsmarkt Jahr für Jahr zunehmender Beliebtheit. Auf dem Gelände gibt es unter anderem ein kleines Südtiroler Dorf mit deftiger Brotzeit und Eierpunsch, einen nostalgischen Kuchenwagen und eine „Brot-Hütt’n“, ein nostalgisches Kinderkarussell, einen hauseigenen Streichelzoo und offene Feuerstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich gibt es Bier. Zwar wird in der alten Brauerei nicht mehr gebraut, doch dafür kommt das Bier aus der Region – aus der Brauerei Steffens im westlich von Bonn gelegenen Bornheim. Angeboten werden das <em>Steffens Pilsener</em> und das <em>Steffi</em>, ein helles, obergäriges Bier mit „leicht süßlichem Antrunk“ und „dezentem Hopfenaroma“, wie die Brauerei schreibt. Zudem gibt es das <em>Steffens Kräusen</em>, ein helles, natürtrübes, obergäriges Bier, das <em>Steffens Weißbier</em> und das <em>Casbachtaler Braunbier</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 14. Nostalgische Weihnachtsmarkt hat in diesem Jahr vom 8. November bis zum 22. Dezember jeweils freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 13 bis 22 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Mehr Informationen und viele schöne Bilder gibt es <a href="https://altebrauerei.wixsite.com/weihnachtsmarkt">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<title>Altstadthof verklagt Tucher</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/altstadthof-verklagt-tucher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 16:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadthof]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberger Holzfassbiere]]></category>
		<category><![CDATA[Tucher Bräu]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Altstadthof verklagt Tucher Vor kurzem hat die zu Dr. Oetker gehörende Tucher Bräu aus Nürnberg zwei neue Biere auf den Markt gebracht, die als „Nürnberger Holzfassbiere“ beworben werden: das Rotbier naturtrüb und das Lager Hell. Beide seien mit im „Eichenholzfass gereiftem Bier veredelt“, wie es heißt. Das Rotbier werde dabei im Alten Sudhaus am Nürnberger [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="altstadthof-verklagt-tucher"><strong>Altstadthof verklagt Tucher</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor kurzem hat die zu Dr. Oetker gehörende Tucher Bräu aus Nürnberg zwei neue Biere auf den Markt gebracht, die als „Nürnberger Holzfassbiere“ beworben werden: das <em>Rotbier naturtrüb</em> und das <em>Lager Hell</em>. Beide seien mit im „Eichenholzfass gereiftem Bier veredelt“, wie es heißt. Das Rotbier werde dabei im Alten Sudhaus am Nürnberger Schillerplatz gebraut. Reinhard Engel, Inhaber der Nürnberger Gasthausbrauerei Altstadthof, glaubt das nicht. Und hat Tucher verklagt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Altstadthof war im Jahr 1984 die erste gewerbliche Neuanmeldung einer Brauerei seit dem Ersten Weltkrieg. Die Brauerei sollte als Versuchsbrauerei für die Neumarkter Lammsbräu dienen und die erste Öko-Brauerei Deutschlands werden. Reinhard Engel war im Auftrag der Lammsbräu zunächst Braumeister und später technischer Leiter der Brauerei. 1996 übernahm er sie. Bekannt ist die Brauerei über die Grenzen Mittelfrankens hinaus vor allem für die Wiedereinführung des Rotbiers, das in der frühen Neuzeit in Nürnberg noch weit verbreitet war, aufgrund der komplizierten Brauweise aber später durch andere Stile abgelöst wurde (siehe <em>B&amp;B</em> Heft 35).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kritik-an-craft-washing"><strong>Kritik an &#8222;Craft-Washing&#8220;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile haben viele Brauereien der Region das Rotbier wiederentdeckt, so auch die Tucher Bräu. Begleitet von einer medialen Kampagne, in der insbesondere der handwerkliche Brauprozess im Fokus steht, wurde das Bier überregional auf den Markt gebracht. Medienberichten zufolge ärgert sich Reinhard vor allem über diese Marketingkampagne. „Hier wird Tradition nur vorgetäuscht und der Verbraucher bewusst hinters Licht geführt“, wird er in der <em>Mainpost</em> zitiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Produkt werde seiner Meinung nach fälschlicherweise suggeriert, dass das <em>Rotbier</em> wie in einer kleinen Manufaktur und nicht in einem großen Industriebetrieb hergestellt wird. Reinhard kritisiert laut <em>Mainpost</em>, dass die Tucher Bräu auf dem Etikett schreibt, das Bier werde im Alten Sudhaus am Nürnberger Schillerplatz gebraut. Reinhard ist sich hingegen sicher, dass das <em>Rotbier</em> in der großen Fürther Brauerei produziert wird und bezeichnet die Marketingaktion als „Craft-Washing“. Deshalb hat er der <em>Mainpost</em> zufolge vor dem Amtsgericht Nürnberg-Fürth eine Unterlassungsklage gegen Tucher angestrengt, mit der er durchsetzen will, dass Tucher auf die aus seiner Sicht „irreführende“ Herkunftsbezeichnung und Herstellungsbeschreibung verzichtet. Mit einem Urteil des Amtsgerichts ist ab dem kommenden Jahr zu rechnen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<title>Gold Ochsen Porter</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/gold-ochsen-porter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkostung & Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Gold Ochsen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold Ochsen Porter]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gold Ochsen Porter Die Weihnachtszeit ist die Zeit gehaltvoller Starkbiere. Um sie gebührend zu feiern, bringen manche Brauereien eine besondere Abfüllung heraus, die nur über die Festzeit zu haben ist. Eine von ihnen ist die Brauerei Gold Ochsen aus Ulm. In ihrer Jahrgangsbier-Edition hat sie jetzt das Gold Ochsen Porter auf den Markt gebracht, das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="gold-ochsen-porter"><strong>Gold Ochsen Porter</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Weihnachtszeit ist die Zeit gehaltvoller Starkbiere. Um sie gebührend zu feiern, bringen manche Brauereien eine besondere Abfüllung heraus, die nur über die Festzeit zu haben ist. Eine von ihnen ist die Brauerei Gold Ochsen aus Ulm. In ihrer Jahrgangsbier-Edition hat sie jetzt das Gold Ochsen Porter auf den Markt gebracht, das sich in seiner glanzvollen Optik gut als Festbier eignet. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gold Ochsen Porter ist das 7. Jahrgangsbier von Gold Ochsen. Die Idee dafür kam der Geschäftsführerin der Brauerei, Ulrike Freund, im vergangenen Dezember, als sie die Speight’s Brewery in Neuseeland besuchte und das dort gebraute Porter probierte. Wie der technische Betriebsleiter und 1. Braumeister von Gold Ochsen, Stephan Verdi, berichtet, stieß die Idee, „ein so traditionsreiches Bier wie das Porter neu zu interpretieren, im Team auf große Begeisterung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gold Ochsen Porter ist mit Röstmalz im Zweimaischverfahren gebraut. Es wurde mit untergäriger Hefe vergoren und mehrere Monate kühl gelagert. Abgefüllt wurde es per Hand in 1.597 0,75-Liter-Flaschen – ein Verweis auf das Gründungsjahr der Brauerei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lust auf das Bier wird schon durch die besondere Flasche angefacht. Im Glas ist das Gold Ochsen Porter schwarz mit einer sahnigen karamellfarbenen Krone. Es riecht nach Malzbonbon, Lakritze und Melasse, ein wenig nach Vanille. Am Gaumen breiten sich die vielschichtigen Malzaromen aus: von Melasse über Lakritze, von Cappuccino bis Schwarzbrot, hinzu kommen nussige Aromen. Das Röstmalz bleibt dezent im Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausrichtung des Gold Ochsen Porter ist gehaltvoll und süß: Aromen von Waldhonig und Vanille gesellen sich zu leichten, wärmend alkoholischen Noten. Bei einer guten Rezenz ist der Körper sämig und schwer. Im Nachgeschmack bleiben die Malzaromen lange erhalten. Das Gold Ochsen Porter ist ein ebenso vielfältiges wie geradliniges Porter deutscher Prägung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist im Brauerei Shop von Gold Ochsen, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich. Darüber hinaus kann er vom 25. November bis zum 22. Dezember am Stand der Brauerei Gold Ochsen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt erworben werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<title>Größter Bier-Award Belgiens</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/groesster-bier-award-belgiens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland erfreuen sich Bierprämierungen seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Auch in Belgien hat sich ein großer Bierwettbewerb etabliert, die Brussels Beer Challenge. B&#38;B hat mit dessen Gründer Luc De Raedemaeker gesprochen, der erklärt, was den belgischen von deutschen Wettbewerben unterscheidet und wer dieses Jahr abgeräumt hat. B&#38;B: Luc, du hast die Brussels Beer Challenge [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/Luc-De-Raedemaeker-©-Bart-Van-der-Perre_content.jpg" alt="" class="wp-image-6223" width="244" height="321" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/Luc-De-Raedemaeker-©-Bart-Van-der-Perre_content.jpg 500w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/Luc-De-Raedemaeker-©-Bart-Van-der-Perre_content-228x300.jpg 228w" sizes="(max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption>Luc De Raedemaeker</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Deutschland erfreuen sich Bierprämierungen seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Auch in Belgien hat sich ein großer Bierwettbewerb etabliert, die Brussels Beer Challenge. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>B&amp;B</em> hat mit dessen Gründer Luc De Raedemaeker gesprochen, der erklärt, was den belgischen von deutschen Wettbewerben unterscheidet und wer dieses Jahr abgeräumt hat.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>B&amp;B: Luc, du hast die Brussels Beer Challenge im Jahr 2012 zusammen mit einem Partner gegründet. Wie kam es dazu?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Luc: Wie haben in Belgien eine tolle Bierkultur. Aber einen großen, professionellen Wettbewerb, wie es ihn in anderen Ländern schon lange gab, hatten wir noch nicht. Das wollten wir ändern. Die Brussels Beer Challenge wurde von der Becomev gegründet, einem Unternehmen, das sich auf Bierfestivals und Bierkommunikation spezialisiert hat. Geleitet wird sie von Thomas Costenoble und mir. Durch die Craftbewegung stieg auch das Interesse an der Bierkultur im Land. Auch darauf haben wir reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>B&amp;B: Wie viele Biere wurden in diesem Jahr eingereicht? Wie viele davon kamen aus Deutschland?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Luc: Es wurden 1.650 Biere eingereicht. 58 davon kamen aus Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>B&amp;B: Welche Unterschiede gibt es zwischen der Brussels Beer Challenge und deutschen Wettbewerben wie dem European Beer Star?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Luc: Bei uns dürfen zum Beispiel keine Brauer in der Jury sitzen. Denn wir wollen nicht, dass Brauer entweder ihre eigenen Biere oder Biere anderer Brauer bewerten. Außerdem sind unsere style guidelines anders, sie haben eher einen belgischen Touch. So gingen wir erst einmal davon aus, welches die beliebtesten Stile in Belgien sind. Internationale Stile kamen erst später dazu. Zudem haben wir eigene Verkostungsbögen und -prozeduren. Zum Beispiel erhält der Captain eines Verkostungstisches nach jeder Runde die Verkostungsbögen. So bekommt er einen besseren Überblick. Das erleichtert die Diskussion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>B&amp;B: Wie hat die BBC die belgische Bierkultur verändert?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Luc: Die BBC hat kleineren Brauereien einen Auftrieb gegeben, die bei uns einen Preis gewonnen haben. Auf diese Weise können sie mehr Aufmerksamkeit für sich und ihre Biere gewinnen. Mittlerweile ist die BBC ein Teil der belgischen Bierkultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>B&amp;B: In Deutschland hat die Craftbewegung nicht in dem Maße Fuß gefasst wie in vielen anderen Ländern. Wie ist das in Belgien?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Luc: Viele Belgier haben ihre Bierkultur nicht so ernst genommen. Wir haben hier eine große Zahl toller Biere, aber das war für sie normal. Die Craftbewegung hat uns Belgiern deutlich gemacht, welche Schätze wir hier bei uns eigentlich haben. Sie hat die Aufmerksamkeit wieder mehr auf unsere lange Brautradition und unsere vielen herausragenden Biere gelegt. Gerade wegen dieser vielen guten Biere, die wir schon haben, ist die moderne Craftbewegung aber auch in Belgien nur ein kleiner Teil des Markts geblieben.</p>



<h2 class="has-background wp-block-heading" style="background-color:#f49f24">Info</h2>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#f49f24">Das Line-Up der BBC ist international. Es sind aber auch viele belgische Brauereien dabei. In der Kategorie „Tripel“ haben zum Beispiel drei belgische Biere gewonnen: das St. Bernardus vor dem Delirium Tremens und dem Gouden Carolus. In der Kategorie „American IPA“ haben hingegen drei US-amerikanische Biere gewonnen: das Lush von der Fremont Brewing Company vor dem Weekend Vibes von Coronado Brewing und dem IPA von der pFriem Family Brewer. Die Internationalität des Wettbewerbs zeigen die beiden Gewinner in der Kategorie „Kölsch“: Buckskin aus Taiwan und 4 Pines Brewing aus Australien.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#f49f24">Deutsche Brauereien sind bislang relativ wenig bei der BBC vertreten. Erfolgreich waren in diesem Jahr zum Beispiel die Brauer G. Schneider &amp; Sohn aus Kelheim mit einem ersten Platz in der Kategorie „Dunkler Weizenbock“ mit ihrem Aventinus, Weyermann mit einem ersten Platz in der Kategorie „Barley Wine“ und die zu Maisel gehörende Bayreuther Bierbrauerei mit einem ersten Platz in der Kategorie „Helles“ mit ihrem Bayreuther Hell.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von <sup>©</sup> Bart van der Perre</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Die Fragen stellte Falk Osterloh.</p>
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		<title>Bierkonsum sinkt auch 2019</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/destatis-bierkonsum-sinkt-anfang-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 21:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Inlandsverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Jugentliche]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jugendliche trinken weniger Bier Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Ausstoß deutscher Brauereien in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gesunken. Einen Grund dafür nennt die Studie „Drogentrends 2018“ der Stadt Frankfurt am Main: Jugendliche trinken wieder mehr Alkopops und weniger Bier. Deutsche Brauereien haben zwischen Januar und September dieses Jahres 2,0 Prozent [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/destatis-bierkonsum-sinkt-anfang-2019/">Bierkonsum sinkt auch 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="jugendliche-trinken-weniger-bier"><strong>Jugendliche trinken weniger Bier</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Ausstoß deutscher Brauereien in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gesunken. Einen Grund dafür nennt die Studie „Drogentrends 2018“ der Stadt Frankfurt am Main: Jugendliche trinken wieder mehr Alkopops und weniger Bier. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Brauereien haben zwischen Januar und September dieses Jahres 2,0 Prozent weniger Bier abgesetzt wie in dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das sind 1,4 Millionen Hektoliter. Das geht aus einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts hervor. Damit hält der Trend des sinkenden Bierabsatzes der letzten Jahre weiter an. Alkoholfreie Biere sind dabei nicht enthalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="export-in-die-eu-geht-zuruck"><strong>Export in die EU geht zurück</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">82 Prozent des gesamten Absatzes war für den Inlandsverbrauch bestimmt (58 Millionen Hektoliter). Das ist ebenfalls ein Minus von 2 Prozent. Exporte und der sogenannte Haustrunk für die Beschäftigte der Brauereien, die beide nicht besteuert werden, beliefen sich auf 13 Millionen Hektoliter. 7 Millionen Hektoliter wurden dabei in EU-Staaten exportiert (-3,9 Prozent) und 6 Millionen Hektoliter in Staaten außerhalb der EU (+0,8 Prozent). Der Haustrunk lag bei 89.000 Hektoliter (-8 Prozent). Der Absatz von Biermixgetränke lag in den ersten neun Monaten des Jahres bei 3,7 Millionen Hektoliter (-0,2 Prozent).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Gründe für den Rückgang des Bierabsatzes in Deutschland ist im „Monitoring-System Drogentrends Jahresbericht 2018“ enthalten, für den die Frankfurter Goethe-Universität im Auftrag der Stadt Frankfurt Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren zu ihrem Drogenkonsum befragt. Demnach ist der Bierkonsum bei Jugendlichen zurückgegangen. „Der mindestens wöchentliche Konsum von Bier ist im Jahr 2018 auf einen neuen Tiefststand gesunken“, heißt es in dem Bericht. Nur fünf Prozent der Befragten machte diese Angabe. 2010 waren es noch 13 Prozent. „Mittlerweile sehr deutlich fällt die Zunahme des Konsums von Alkopops aus“, heißt es weiter. Beliebt seien die fertig gemischten Longdrinks in Dosen mit einem Alkoholgehalt von 10 Prozent, also gut doppelt so viel, wie er in den Alkopos früherer Generationen enthalten gewesen sei.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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