Kemker Graute Käörns 2018

Das Kemker Graute Käörns ist ein mit Dinkelmalz gebrautes Farmhouse Ale aus dem Münsterland – ein Landbier im besten Sinne.
Kemker Graute Käörns

Kemker Graute Käörns 2018, Farmhouse Ale

Der Münsteraner Brauer Jan Kemker liebt historische Rezepte und seine Hefehauskultur, bestehend aus Saccharomyces, Brettanomyces und Milchsäurebakterien. Sein Graute Käörns ist ein kräftiges, mit Dinkelmalz gebrautes Farmhouse Ale im besten Sinne.

Graute Käörns. Was zunächst wie der Name eines finnischen Skispringers klingt, ist eigentlich Münsterländer Platt und bedeutet „große Körner“. Denn große Körner, gemeint ist Dinkel, sind zu 20 Prozent in dem Farmhouse Ale enthalten, das mit einer Hefekultur aus Saccharomyces- und Brettanomyceshefen sowie Milchsäurebakterien vergoren ist. Gebraut hat es Jan Kemker, der während seines Studiums der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft im Februar 2017 seine eigene Brauerei gegründet hat. Jans Liebe gilt historischen Rezepten und Bieren „mit alternativer Vergärung“, wie er es nennt. Deshalb auch seine spezielle Hausmischung, auf der das Bier vier Monate gelagert wurde. Das Graute Käörns braut er schon seit 2017, aber in jedem Jahr mit einer leicht veränderten Rezeptur – zum Beispiel in Bezug auf die Hopfengabe. Die 2018er-Version, die aktuell unter anderem über den Onlineshop der Brauerei zu haben ist, ist mit Perle und Monroe aus der Hallertau gehopft. Mittlerweile braut der aus einer Gärtnerfamilie stammende 29-Jährige auf einem Hof im Münsterland. Den Dinkel, den Jan selbst mit dem Auto abholt, bekommt er vom Hof Horstmann im nahen Glandorf.

Das Graute Käörns hat ein kräftiges säuerliches Bukett von Zitrone und grünem Apfel sowie Dinkelbrot und einem Hauch Honig. Der Antrunk ist trocken, säuerlich und moussierend. Im Geschmack dominieren Cidre und Zitrone auf einer kernigen, erdigen Dinkelmalzbasis. Der Nachgeschmack ist trocken und herb. Das Graute Käörns ist geschmacks- und ausdrucksstark, dabei stehen die erdigen Malznoten den säuerlich-fruchtigen Aromen der Hefe und Hopfens in nichts nach. Ein kräftiges Farmhouse Ale im besten Sinn.

Falk Osterloh

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