Editorial Ruhrgebiet

Die Bierkultur spielt eine immer größere Rolle im Tourismus. Das zeigt das Beispiel Ruhrgebiet.
Zeche Consol Gelsenkirchen
Zeche-Consol-Gelsenkirchen

Bierkultur wertet Urlaubsorte auf

„Deutschland ist schön.“ Das ist nicht nur ein Slogan einer alten Erdinger-Werbung. Es stimmt auch. Tolle Landschaften, schöne Städte. Gute Infrastruktur und kurze Anreise. Außerdem billiger als die Südsee. So ist Deutschland seit vielen Jahren das beliebteste Reiseziel der Deutschen. 30 Prozent verbrachten 2016 ihren Urlaub im eigenen Land, wie der Deutsche Tourismusverband berichtet. Mit weitem Abstand folgen Spanien (14,8 Prozent) und Italien (8,2 Prozent). Innerhalb Deutschlands sind Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Niedersachsen die Lieblingsurlaubsorte. Meer und Berge ziehen immer. Aber auch andere Regionen werden touristisch zunehmend erschlossen – selbst solche, die lange Zeit als wenig attraktiv galten. Wie das Ruhrgebiet. „Die Zahl der Übernachtungen ist im Ruhrgebiet in den letzten zehn Jahren um knapp 42 Prozent auf mehr als 7,7 Millionen angestiegen“, sagt Sarah Thönneßen von der Ruhr Tourismus GmbH. „Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen war 2016 das siebte Rekordjahr in Folge.“

Welche Rolle die Bierkultur bei dieser Entwicklung spielt, kann man nur vermuten. Wahrscheinlich entscheiden sich die wenigsten Menschen ausschließlich deshalb für einen Urlaubsort, weil sie die dortige Bierkultur kennenlernen wollen. Aber sowohl das Ruhrgebiet als auch alle anderen Regionen des Landes werden durch die am Urlaubsort existierende Bierkultur aufgewertet. So profitiert die Bierbranche von der Tourismusbranche ebenso wie die Tourismusbranche von der Bierbranche. Und der bierliebhabende Urlauber profitiert sowieso. Eine Win-Win-Win-Situation.

Bier- und Tourismusbranche arbeiten zusammen

Auch die nordrhein-westfälischen Brauereien haben den Trend aufgegriffen, dass immer mehr Deutsche im eigenen Land Urlaub machen. So hat der Brauereiverband NRW zusammen mit Tourismus NRW und DEHOGA NRW die Bierroute NRW ins Leben gerufen. „Davon profitiert auch das Ruhrgebiet, das insbesondere mit seinen untergärigen Bierspezialitäteneine langjährige Bierkultur widerspiegelt“, sagt der neue Geschäftsführer des Verbandes Rheinisch-Westfälischer Brauereien, Heinz Linden, zu B&B.

Auf eine gewisse Weise gehören Bier- und Tourismusbranche also zusammen. In der aktuellen Ausgabe von B&B haben wir uns einmal im Ruhrgebiet umgeschaut und zeigen, was typisch ist für die Bierkultur der Region und wie sie sich derzeit fortentwickelt. Und vielleicht bekommt ja der eine oder andere Lust, in seinem nächsten Urlaub das Ruhrgebiet zu besuchen. Bierkultur gibt es dort in jedem Fall genug.

Falk Osterloh, Chefredakteur “Bier & Brauhaus”

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