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	<title>Speisen &amp; Reisen Archive - Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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	<description>Aus Genuss wird Leidenschaft</description>
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		<title>Bieriges Weihnachtsdessert: Bier-Tiramisu als süßer Abschluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier in der Küche kennt man vor allem aus der herzhaften Richtung. Doch wie wäre es einmal mit einer süßen Überraschung? Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan zeigt mit einem besonderen Dessertrezept, wie vielseitig Bier wirklich sein kann: Ein Bier-Tiramisu mit dem Weizenbock Vitus – luftig-leicht, aromatisch und überraschend anders. Highlight für Weihnachtsmenü Das Rezept verbindet italienische [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bier in der Küche kennt man vor allem aus der herzhaften Richtung. Doch wie wäre es einmal mit einer süßen Überraschung? Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan zeigt mit einem besonderen Dessertrezept, wie vielseitig Bier wirklich sein kann: Ein Bier-Tiramisu mit dem Weizenbock Vitus – luftig-leicht, aromatisch und überraschend anders.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Highlight für Weihnachtsmenü</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rezept verbindet italienische Desserttradition mit bayerischer Braukunst und bringt mit feinen Aromen von Mascarpone, Löffelbiskuit, fruchtigen Himbeeren und dunklem Pumpernickel ganz neue Genussakzente auf den Teller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob als süßer Abschluss eines besonderen Menüs, als Highlight in der Winterküche oder als kreatives Pairing für ein Bier-Tasting, dieses Dessert sorgt garantiert für Aufmerksamkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Italien trifft auf Bayern</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zutaten für 6 Portionen:</strong><br>• 200 g Sahne<br>• 50 g Zucker<br>• 1 Päckchen Vanillezucker<br>• 250 g Mascarpone<br>• 200 g Löffelbiskuits<br>• 150 ml Weihenstephaner Vitus<br>• 3 Scheiben Pumpernickel (alternativ Kakao oder Schokoraspeln)<br>• Himbeeren<br>• Melisse oder Minze als Garnitur</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zubereitung:</strong></p>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items19800_74ee2d-42 kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone"><ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-19800_a75f48-f1"><div class="kt-svg-icon-list-single" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center;"><svg viewBox="0 0 24 24" height="1em" width="1em" fill="none" stroke="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" style="display: inline-block; vertical-align: middle;"></svg></div><span class="kt-svg-icon-list-text">1. Sahne steif schlagen.<br>2. Zucker und Vanillezucker mischen und zur Sahne geben.<br>3. Mascarpone unter die Sahne heben.<br>4. Ein Drittel der fertigen Creme in eine Auflaufform (25x15x5 cm) 1 cm hoch streichen. Die Hälfte der Löffelbiskuits darauflegen und mit dem Weihenstephaner Vitus befeuchten, danach wieder mit der Creme bestreichen und den Vorgang wiederholen.<br>5. Die übrige Mascarpone-Sahne darauf verteilen und glatt streichen.<br>6. Pumpernickel in einem Mixer zerkleinern und die Pumpernickel-Brösel über das Tiramisu streuen.<br>Oder alternativ mit Kakao oder Schokoraspeln bestreuen.<br>7. Das Tiramisu vor dem Servieren mindestens 2 Stunden kühl stellen, damit es gut durchziehen kann.<br>8. Vor dem Servieren mit Himbeeren und Melisse oder Minze garnieren.</span></li>
</ul></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zubereitungszeit: </strong>20 Minuten (+ 2 Stunden Kühlzeit)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Food-Pairing-Tipp:</strong> Serviert wird das Bier-Tiramisu mit einem Weihenstephaner Weizenbock Vitus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kreativen Rezepte wurden vom Bräustüberl Weihenstephan mit Küchenchef Sven Schermoks und Juniorchef Alex Willems entwickelt. Wir wünschen Guten Appetit und ein schönes Weihnachtsfest.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Text- und Bildquelle: Pressemitteilung vom 11.11.25, Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Faltkarte „Brauereien in Bayern“ erhält Update</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/faltkarte-brauereien-in-bayern-erhaelt-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Grundlage aktueller Daten wurde die Karte in 2. Auflage durch Mitarbeitende des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) inhaltlich und gestalterisch umfassend überarbeitet und aktualisiert. Visualisiert durch kleine Bierkrugsymbole weist die Faltkarte mehr als 600 Brauereien im Freistaat aus &#8211; ein beeindruckendes Zeugnis der einzigartigen Vielfalt der bayerischen Brauereilandschaft. Orientierung für Touristen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf Grundlage aktueller Daten wurde die Karte in 2. Auflage durch Mitarbeitende des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) inhaltlich und gestalterisch umfassend überarbeitet und aktualisiert. Visualisiert durch kleine Bierkrugsymbole weist die Faltkarte mehr als 600 Brauereien im Freistaat aus &#8211; ein beeindruckendes Zeugnis der einzigartigen Vielfalt der bayerischen Brauereilandschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Orientierung für Touristen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um dem Touristen oder Ausflügler das Auffinden der einzelnen Brauereien zu erleichtern, sind auf der Kartenrückseite sämtliche Brauereien mit Adressen gelistet &#8211; sortiert nach Regierungsbezirken und innerhalb dieser nach Landkreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Brauereien sind mehr als nur Produktionsstätten – sie sind Motoren für Wirtschaft und Gemeinschaft, prägen Traditionen und spiegeln regionale Identität wider“, betonte Staatssekretär Martin Schöffel (Bayerisches Staatsministerium für Finanzen und für Heimat). Gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Dr. Lothar Ebbertz,  präsentierte Schöffel die neue Karte vor zahlreichen Vertretern der oberfränkischen Kommunal- und Landespolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unbekannte Brauereien entdecken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Neuauflage der Faltkarte wolle das dem Finanz- und Heimatministerium zugeordnete LDBV die lokale Bierkultur fördern und das Bewusstsein für dieses lebendige kulturelle Erbe stärken, so Staatssekretär Schöffel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Erhalt bayerischer Brautradition und Bierkultur keine Selbstverständlichkeit sei, machte Dr. Ebbertz deutlich. Seit der Erstauflage der Karte 2021 seien zahlreiche Brauereien für immer – im wahrsten Sinne des Wortes – von der Landkarte verschwunden. Die neue Brauereikarte sei daher auch eine Einladung, jenen zahlreichen bayerischen Brauereien die verdiente Aufmerksamkeit beim Getränkekauf und der Gastronomie zu schenken, die man nicht aus den Werbeprospekten der Handelsriesen kenne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stärkung der Bierkultur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diesem Appell schloss sich Staatssekretär Schöffel an und lud ein, „mit der Karte die bayerische Bierkultur zu entdecken und eine Erkundungstour durch Bayerns vielfältige Bierwelt zu starten!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Faltkarte „Brauereien in Bayern“ kann in der Geschäftsstelle des Bayerischen Brauerbundes in München (Oskar-von-Miller-Ring 1, 80333 München; E-Mail: <a href="mailto:empfang@bayerisches-bier.de">empfang@bayerisches-bier.de</a>) zum Selbstkosten-Stückpreis von 2,00 € zzgl. Versandkosten bezogen werden. Aus organisatorischen Gründen erfolgt die Abgabe ausschließlich in Einheiten zu je 10 Stück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bayerische Brauerbund ist die Standes- und Interessenvertretung der Bayerischen Brauereien. Entsprechend den Verbandsstatuten besteht der Vereinszweck u.a. in der Erhaltung der Struktur der bayerischen Brauwirtschaft. Mit der überarbeiteten Faltkarte „Brauereien in Bayern“ möchte der Verband einen weiteren Beitrag dazu leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Text- und Bildquelle: Pressemitteilung vom 29.07.25</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Jahrgangsbier 2024: Ulmer Münster Doppelbock</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/jahrgangsbier-2024-ulmer-muenster-doppelbock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung & Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Gold Ochsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Hommage an das bis 2002 in Ulm gebraute Münster Bier wartet die 12. Jahrgangsedition von Gold Ochsen mit einer spezifischen Eigenheit auf: Das Bier erhielt den finalen Schliff im Ulmer Münster, in dessen Gewölbekeller es – in Eichenfässern eingelagert – reifen konnte. Anschließend wurde es per Hand in edle 0,75-Liter-Flaschen mit Naturkorken abgefüllt. Limitierte [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Als Hommage an das bis 2002 in Ulm gebraute Münster Bier wartet die 12. Jahrgangsedition von Gold Ochsen mit einer spezifischen Eigenheit auf: Das Bier erhielt den finalen Schliff im Ulmer Münster, in dessen Gewölbekeller es – in Eichenfässern eingelagert – reifen konnte. Anschließend wurde es per Hand in edle 0,75-Liter-Flaschen mit Naturkorken abgefüllt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Limitierte Auflage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf 1.597 Stück limitierten Flaschen sind ab sofort zu je 15,97 Euro im Brauerei Shop in der Ulmer Keplerstraße, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich. Der Verkaufspreis und die Anzahl der abgefüllten Flaschen erinnern in gewohnter Weise an das Gründungsjahr der Brauerei Gold Ochsen.<br> <br>Die Rezeptur des „Ulmer Münster Doppelbock&#8220; umfasst fünf feinste Braumalze sowie drei verschiedene Tettnanger Aromahopfensorten. Das Ergebnis ist ein Doppelbock mit kräftigem Körper sowie angenehmer Karamell- und Vanillenote, bei dessen Genuss zudem ein Hauch Rauchduft in die Nase steigt. Optisch überzeugt die mahagonifarbene Starkbierspezialität mit einer feinporigen, cremigen Schaumkrone. Neben dem weichen Antrunk beeindruckt das Meisterbier, das zur Veredelung in Eichenholzfässern ausgebaut und für vier Wochen im Gewölbekeller des Ulmer Münsters eingelagert wurde, mit malzaromatischer Süße. Die feinherben röstigen Eichenholznoten erfreuen Zunge und Gaumen lang anhaltend und klingen im Abgang harmonisch aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 12. Jahrgangsbier der Brauerei Gold Ochsen harmoniert somit hervorragend mit reifen Hartkäsesorten, nussigen Desserts und herben Schokoladen. Ein besonderer Tipp der Braumeister: Der charaktervolle Doppelbock mit einem Alkoholgehalt von 7,5 Volumenprozent eignet sich bestens zum Bierstacheln. Bei dieser alten Tradition, bei der ein glühender Eisenstab für wenige Sekunden ins gefüllte Glas eingetaucht wird, karamellisiert der Malzzucker, was dem Bier ein bemerkenswertes Aroma verleiht.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Historie der Bierstadt Ulm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Brauerei Gold Ochsen sich in diesem Jahr die Markenrechte für das Ulmer Münster Bier gesichert hat, war das Interesse groß. Denn vor mehr als 20 Jahren wurde das Ulmer Münster Bier zuletzt in Ulm gebraut und mit der Übernahme der Ulmer Münster Brauerei durch die Memminger Brauerei verschwand Stück für Stück ein Teil Ulmer Brauereigeschichte. Mit dem Jahrgangsbier 2024 zeigt die Brauerei Gold Ochsen nun eine besondere Wertschätzung für die Ulmer Biertradition – sowie für das größte Wahrzeichen der Donaustadt: das Ulmer Münster. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gewölbekeller unterhalb der ehrwürdigen Kirche bot mit einer Temperatur von acht bis zehn Grad und hoher Luftfeuchtigkeit die idealen Voraussetzungen für die Lagerung der Eichenholzfässer – für die Ulmer nichts Neues, denn sie machten bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg davon Gebrauch und lagerten neben Bier auch Schmalz und Butter im Münster-Gewölbe. „Ulm war eine Garnisonsstadt und Bier hatte daher schon immer einen großen Stellenwert. Es gab zahlreiche kleine Brauereien, sodass Ulm zeitweise gar als schwäbisches Bierzentrum bekannt war&#8220;, berichtet Bernhard Frey, Produktionsleiter bei Gold Ochsen. „Mit unserem Jahrgangsbier zollen wir als Traditionsbrauerei diesem Teil der Ulmer Geschichte gerne Tribut.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Brauerei Gold Ochsen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brauerei Gold Ochsen wurde 1597 gegründet und befindet sich seit 1867 in Familienbesitz. Roh­stoffe aus der Region, die Kombination neuester Brautechnik mit konventionellen Brauverfahren so­wie modernste und energiesparende Abfülltechnik liefern das Fundament des Unternehmenserfolgs und haben über die Jahre nachhaltig zur Ausdehnung des Absatzgebiets beigetragen. Dieses er­streckt sich mittlerweile von Ulm ausgehend auf den Schwarzwald, das Hohenloher Land und Baye­risch Schwaben über das Allgäu bis zur Bodenseeregion. Das Sortiment der Traditionsbrauerei, die sich eng mit dem Standort Ulm verbunden sieht, reicht vom feinherben Pils über die verschiedenen Kellerbiere bis hin zu vielfältigen Hefeweizen-Spezialitäten. Weitere Informationen erhalten Interessierte  auf <a href="https://goldochsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://goldochsen.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Text- und Fotoquelle: Pressemitteilung vom 14. November 2024</em></p>
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		<item>
		<title>Skorpione, Frösche, Lagerbier: So tickt Grapevines einzige Brauerei</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/skorpione-froesche-lagerbier-so-tickt-grapevines-einzige-brauerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angela Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr im September verwandelt sich die 50.000-Einwohner-Stadt Grapevine zu einem regelrechten Wein-Hotspot. Mehr als 200.000 Menschen besuchen dann an drei Tagen das GrapeFest, das größte Weinfestival im Südwesten der USA. Entlang der Main Street reiht sich eine Verköstigung an die nächste, Wein aus Texas und der Welt fließt in Massen, Livemusik tönt aus allen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr im September verwandelt sich die 50.000-Einwohner-Stadt Grapevine zu einem regelrechten Wein-Hotspot. Mehr als 200.000 Menschen besuchen dann an drei Tagen das <em>GrapeFest</em>, das größte Weinfestival im Südwesten der USA. Entlang der <em>Main Street</em> reiht sich eine Verköstigung an die nächste, Wein aus Texas und der Welt fließt in Massen, Livemusik tönt aus allen Ecken. Wen zieht es da wohl noch in die einzige Brauerei der Stadt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Normalerweise ist am Wochenende sehr viel mehr los, aber es geht schon“, sagt Jon Powell und lacht. Der 39-Jährige nimmt in seinem zweiten Wohnzimmer, der Brauerei <em>Hop &amp; Sting Brewing</em>, einen großen Schluck Bier und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Die Brauerei ist ebenfalls mit einem Stand auf dem Weinfest vertreten, Besitzer Jon musste zum Start in den Tag nach den Fässern sehen. Mitte September herrschen selbst im Norden von Texas immer noch weit über 30 Grad, da kommt eine Abkühlung im Gastraum der eigenen Brauerei gerade recht. An der Theke unterhalten sich Gäste mit Cowboyhüten, andere fachsimpeln über das Football-Spiel, das auf den Fernsehern gezeigt wird. Im Biergarten spendet ein großer Pekannussbaum Schatten und nimmt der Hitze ihre Kraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Industriegebiet zur Ausgehmeile</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Powell erinnert sich noch genau an die Anfänge der Brauerei, die er zusammen mit seinem Geschäftspartner und Freund Brian Burton 2018 gegründet hat. „Auf dieser Straßen gab es nur Industriekomplexe, aber wir wussten, dass der Bahnhof, die neuen Hotels und Apartments Schwung in die Gegend bringen werden“, so Powell. Beide Besitzer sind ausgebildete Brauer, kommen seit der Gründung selbst aber kaum noch dazu. Er sei Präsident, Gründer, Brauer, Müllmann, Klempner und Buchhalter von <em>Hop &amp; Sting</em>, alles zur gleichen Zeit, so Powell. Heute arbeiten 13 weitere Angestellte im Team der Brauerei, die sich insbesondere im Bereich der Lagerbiere einen guten Ruf erarbeitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Lager zu produzieren bedeutet auch weniger Platz für andere Biere in den Kesseln. Allein das „Aluminium Cowboy“, ein American Light Lager, nimmt drei Tanks in Anspruch. „Wir filtern unsere Biere nicht, trotzdem ist das Lager ganz klar. Das kommt von der relativ langen Zeit, die das Bier in den Tanks verbringt“, sagt Powell. Aufgrund der insbesondere in den Sommermonaten sehr harschen klimatischen Bedingungen werden in Texas kaum Braugerste und Hopfen angebaut. Die Brauerei bezieht ihr Malz deswegen aus Colorado, der Hopfen kommt dagegen von überall auf der Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herbstzeit ist Chili-Bier-Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben verschiedenen Lagerbieren fließen bei <em>Hop &amp; Sting</em> auch ein Wheat Ale, Brown Ale, Hefeweizen, verschiedene IPAs, Sauerbier und saisonale Spezialitäten aus dem Zapfhahn. Das <em>Curse of the 7 Scorpions</em> kommt jedes Jahr in limitierter Auflage in den Ausschank und ist meist nur kurzer Zeit wieder vergriffen. „Es ist ein Mango-Chili-IPA und bringt eine fein ausbalancierte Schärfe, aber auch fruchtige Noten mit sich“, sagt Powell. &nbsp;Die Chilis, die im Braukessel landen, sind handverlesen. „Die Mutter von einem unserer Brauer züchtet diese extrem scharfen Schoten und im Herbst ist Erntezeit“, erklärt der 39-Jährige.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn ein Skorpion über&#8217;s Wasser will</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur das Chili-Bier hat im Namen etwas mit Skorpionen zu tun, auch der Name der Brauerei geht auf eine Tier-Fabel zurück. Die Kurzfassung von <em>The Scorpion and the Frog</em> geht so: Der Skorpion fragt den Frosch, ob er ihm helfen könne, über den Fluss zu schwimmen. Der Frosch verneint, schließlich wolle er nicht vom Skorpion gestochen werden. Der Skorpion erwidert, dass er dies nie tun würde, denn den Frosch zu töten, wäre das sichere Todesurteil für beide. Der Frosch willigt schließlich ein und schwimmt mit dem Skorpion auf dem Rücken über den Fluss. In der Mitte des Gewässers sticht der Skorpion zu. Der Frosch fragt mit seinem letzten Atemzug: „Warum hast du das gemacht?“. Der Skorpion antwortet: „Ich konnte nicht anders, es liegt in meiner Natur.“ Jon Powell lacht, während er die Geschichte erzählt. Er sei der Frosch, sein Geschäftspartner Brian der Skorpion. „Ich war am Anfang ein bisschen zögerlich, Brian hat mich etwas überredet, die Brauerei zu eröffnen – und hat mich zum Glück bis heute noch nicht umgebracht“, sagt Powell. Humor stehe trotz der vielen Arbeit immer im Vordergrund für die Freunde. Das Bier nehme man ernst, sich selber aber keinesfalls.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-18620" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-1024x683.jpg 1024w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-768x512.jpg 768w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-1536x1024.jpg 1536w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus auf die unmittelbare Umgebung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brauerei als Ort für alle – das ist die Vision der Besitzer. Besonders wichtig ist ihnen dabei auch die Gemeinschaft im Ort und unter den Brauern. Die Zahl der Brauereien ist in der Region Dallas und Fort Worth in den letzten Jahren stark gestiegen. 2018 waren es noch 10, nun gibt es um die 70 Brauereien in der Metropolregion. Bei <em>Hop &amp; Sting</em> konzentriert man sich nicht zuletzt wegen der gestiegenen Konkurrenz auf das Angebot vor Ort in Grapevine und im umliegenden 25-Kilometer-Radius. „Wir füllen in Dosen ab und sind bei einer großen Supermarktkette und mehreren kleinen Märkten im Sortiment, unser Fokus liegt aber hier in Grapevine“, sagt Powell. In Spezialitätenläden, zahlreichen Restaurants und natürlich bei der Brauerei selbst gibt es ihre Biere zu kaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Offenheit für alle Gäste in der Brauerei spendet das Brauer-Team seit dem ersten Verkaufstag ein Prozent des Umsatzes an wohltätige Zwecke in Grapevine. „Wir haben momentan neun Organisationen, an die das Geld in gleichen Teilen geht“, sagt Powell. In 2023 lag der Umsatz der Brauerei bei 2.3 Millionen Dollar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grape Ale in 2025?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den positiven Trend der Brauerei zu bestätigen, wechselnden Rohstoff- und Versicherungspreisen zu trotzen und sich dabei nicht selbst zu verlieren, sind die Herausforderungen für 2025. Zudem soll der Biergarten der Brauerei erweitert und eine kleine Bühne für lokale Bands und Musikschaffende gebaut werden. Das nächste <em>GrapeFest</em> ist auch schon wieder für Mitte September 2025 terminiert und Powell hat eine Idee. „Wer weiß, vielleicht sind wir nächstes Jahr ja mit einem eigenen Grape Ale auf dem Festival vertreten“, sagt er und lächelt. Für alle, die Bier lieben aber vom Wein nicht lassen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Stadt, Land, Fluss und Biergenuss – Eine wanderbare Reise ins Rheinland</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/stadt-land-fluss-und-biergenuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 16:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine wanderbare Reise ins Rheinland Als Biersommelier, ehemaliger Brauereibesitzer und langjähriger Reiseführer und Reisescout ist es meine Passion, meine beiden großen Leidenschaften Bier und Reisen zu teilen.Ich möchte euch spannende, ereignisreiche und genussvolle Reisen in ausgewählte Regionen, Städte und Reiseländer mit dem Bezug zu besonderen Bieren und Biertraditionen vorstellen. Somit halte ich mich gerne an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Eine wanderbare Reise ins Rheinland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Biersommelier, ehemaliger Brauereibesitzer und langjähriger Reiseführer und Reisescout ist es meine Passion, meine beiden großen Leidenschaften Bier und Reisen zu teilen.<br>Ich möchte euch spannende, ereignisreiche und genussvolle Reisen in ausgewählte Regionen, Städte und Reiseländer mit dem Bezug zu besonderen Bieren und Biertraditionen vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit halte ich mich gerne an die Erkenntnis von Erich Kästner: „Toren besuchen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal geht die Reise rund ums Bier ins Rheinland. Ich stelle euch eine sehr abwechslungsreiche Bierwanderreise vor. Unter dem Titel „Stadt, Land, Fluss mit Biergenuss“ führt uns diese Reise ins Rheinische, das wie der Rhein selbst immer zwei Seiten hat: linksrheinisch versus rechtsrheinisch, Kultur versus Natur, Teutonen versus Gallier, leichte Lebensart versus ernste Lebensart.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Sie führt uns in die geschichtsträchtigen Städte Köln, Siegburg und Bonn, in die waldigen Gebiete zwischen Westerwald und Bergischem Land, zu den Flusstälern und Flüssen des Rheins und der Sieg.<br>Scheinbare Gegensätze verbinden sich in dieser Reise und werden auf eindrucksvollen, erlebnisreichen Wanderungen zusammenführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Siegschleife gelegen erwartet uns in dem kleinen Örtchen Mauel unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Direkt gegenüber, am anderen Siegufer, befindet sich die mehr als tausendjährige Burgruine Windeck. Der Brauereigasthof Willmeroth, mit seinem hausgebrauten Maueler Hofbräu, bietet einen Biergarten und erlaubt uns einen Blick in das malerischen Siegtal. Auf der Webseite der hiesigen Gemeinde Windeck heißt es: „Mehr Siegtal geht nicht“, und mit seinen weiten Tälern, grünen Hügeln, ausgedehnten Wäldern, Fachwerkhäusern und Burgen ist dem nur zuzustimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser erster Tag beginnt nach üppigem Frühstück mit einer kurzen Bahnfahrt zu der mitten im Wald gelegenen, einsam wirkenden Haltestelle „Kloster Marienthal“. Ein kurzer Trampelpfad führt uns an den Waldrand, und es offenbart sich das ehemalige Franziskanerkloster Marienthal in seiner ganzen Pracht.<br>Wir werden vom Inhaber und Küchenmeister Uwe Steiniger empfangen, und es wird sofort klar: Hier lebt jemand seine Leidenschaft. Als Kräuterexperte und Koch lässt er uns bei einem Snack an seinen Kenntnissen zu hiesigen Kräutern teilhaben, und wir erfahren ein wenig zu dem Thema Gruitbier. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend betreten wir den Marienwanderweg, welcher seit Jahrhunderten die Wallfahrer zu den Orten der Marienverehrung in den Westerwald brachte. Durch den Wald, vorbei an kleinen Dörfern, auf Wiesen und Feldwegen, erreichen wir das Flüsschen Nister, welches uns in idyllischer Landschaft im Laufe des Tages mit einem fantastischen Aussichtspunkt und einigen erholsamen Rastplätzen zur Abtei Marienstatt geleitet. Die Pilgerstätte mit ihrer imposanten Abteikirche und dem umliegenden Gelände wirkt magisch und erwartet uns mit einem kräftigem, dunklen, untergärigen Landbier. Im Anschluss an unsere Wanderung ist dieses Bier ein Labsal für die Seele. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, wirft einen Blick auf die 10 Hektorliteranlage, und nach einem deftigen Essen wartet auch schon unser Rücktransport nach Mauel auf unsere Gruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den zweiten Tag beginnen wir etwas gemächlicher und fahren eine knappe halbe Stunde mit dem Bus zum Naturerlebnispark Panarbora. Auf dem längsten Baumwipfelpfad Deutschlands bewegen wir uns durch die unterschiedlichen Baumvegetationszonen und erfahren nebenbei einiges über den Wald und dessen Bewohner. Bei der Begehung des hölzernen Aussichtsturms, welcher ähnlich wie die Kuppel des Reichstags angelegt ist, erwartet uns ein fantastischer Ausblick in das Bergische Land. Es wird gemunkelt, dass man bei klarem Wetter von hier den Kölner Dom erkennen könne. Nach einer Führung durch den 3,5 ha großen Park geht es anschließend auf den Waldmythenweg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Themenweg des Bergischen Panoramaweges trifft im Siegtal auf den Siegsteig und Westerwaldsteig. Über Waldwege, Trampelpfade und durch kleine Dörfer erreichen wir in einem idyllischen Tal die Vierbucher Mühle. Rund um das alteingesessene Ausflugslokal „Haus am Mühlenberg“ können wir im Biergarten bei verschiedenen Bieren in aller Ruhe die Umgebung genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Stimmung ist hier sehr herzlich, und nur schmerzhaft verabschieden wir uns von Familie Kapp und deren Team. Mit dem Bus geht es dann zurück nach Mauel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der abendliche Höhepunkt erwartet uns am Siegwasserfall. Hier genießen wir unseren Absacker im Biergarten Elmores mit seinem einzigartigen Ambiente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach drei Übernachtungen im Windecker Ländchen erwartet uns heute ein Umzug in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Das Gepäck, welches gesondert nach Bonn transportiert wird, übergeben wir nach dem Frühstück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Uns erwartet derweil eine Etappe auf dem Siegsteig, die an der Burgruine Windeck beginnt. Die Burgruine bietet mit ihrer wechselhaften Geschichte einen spannenden Einblick in vergangene Epochen. Die ersten Kilometer führen uns über schöne Wald- und Wiesenwege, durch einen lichten Eichenwald, nach der Querung der Sieg in den gemütlichen Ort Dreisel. Hier machen wir eine kurze Rast, unter anderem um den Kanuten zuzuschauen, welche hier gerne anlanden und dazu anregen, ebenfalls einmal eine Kanutour auf der Sieg zu unternehmen. Anschließend windet sich der Pfad in leichtem Auf und Ab oberhalb des Flusses und bietet einen Hauch von Abenteuer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Lust hat, kann in dem wunderschönen Örtchen Dattenfeld den Siegdom besichtigen, während einige andere und ich am Siegufer einen Gerstensaft genießen. Weiter führt uns der Weg zum Auenberg und vorbei an den idyllischen Siegauen um Hoppengarten, dessen Namensgebung sicherlich auf den dort vor Jahrhunderten angebauten Hopfen zurückzuführen ist. Nun ist es nicht mehr weit, und wir erreichen unser Tagesziel der Wanderung, den Bahnhof Herchen. Im 30-Minuten-Takt verkehrt hier die Bahn Richtung Köln und bringt uns in Windeseile nach Siegburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die imposante Benediktinerabtei St. Michael auf dem Michaelsberg bietet eine schöne Silhouette über dem Marktplatz der Stadt. Auf diesem Platz findet jährlich einer der bekanntesten mittelalterlichen Weihnachtsmärkte des gesamten Rheinlands statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Auf uns jedoch wartet das Siegburger Brauhaus, um mit einer Vielzahl leckerer Biere wie dem bernsteinfarbenen, naturtrüben „Siegburger“, dem schlanken, obergärigen „Michel“ oder dem untergärigen Märzen „Anno zwanzigsiebzehn“ unsere Gaumen zu verwöhnen. Saisonbedingt bietet der Braumeister immer ein Spezialbier und das derzeitige „Erntebier“, gebraut mit vier Malzsorten und zwei unterschiedlichen Hefestämmen ist das schon etwas Besonderes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Nach ausgiebigem Genuss und spannenden Geschichten rund um das Bier geht es mit der S-Bahn nach Bonn, um dort in unserem Hotel den Abend ausklingen zu lassen.<br>Wer noch gerne einen Einblick ins Bonner Nachtleben haben möchte, wird bestens vom Reiseleiter beraten. Meine Empfehlung ist der Besuch der „Craftquelle“ in der Bonner Altstadt. Bei über 250 Biersorten dürfte hier für jeden Bierliebhaber etwas zu finden sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern noch auf dem Siegsteig unterwegs, erwartet uns heute schon der Rheinsteig.<br>Vater Rhein – Schmelztiegel und Völkermühle Europas. Hier, wo keltische Krieger, germanische Mädchen, römische Stadthalter, jüdische Gewürzhändler, griechische Ärzte, gallische Legionäre, schwedische Reiter, Soldaten Napoleons, desertierte Kosaken, Schwarzwälder Flözer, holländische Schiffer, böhmische Musiker, französische Schausteller und viele mehr lebten, rauften, soffen und sangen und Kinder zeugten. An diesem Ort, an dem die Wasser aus Quellen, Bächen und Flüssen zu einem großen, lebendigen Strom werden, vermischten sich die Völker.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Nach kurzer Bahnfahrt startet unsere heutige Wanderung in Bad Honnef und führt uns stetig bergan in Richtung Drachenfels. Er gilt als der meistbestiegene Berg Europas, wobei eher „meistbetreten“ zutrifft und auch der Begriff „Berg“ dieser Hügelkuppe vielmehr schmeichelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Auf halber Strecke unserer Wanderung erwartet uns mitten im Naturschutzgebiet Siebengebirge das Gasthaus Löwenburger Hof. Nur Wanderer und Radfahrer finden diesen mit Ruhe erfüllten Platz. Bei regionalen Spezialitäten genießen wir die Ruhe vor dem Sturm und stärken uns für den zweiten Teil der Etappe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Weiter geht es zum sagenumwobenen Drachenfels, der mit dem Beginn der Romantik seinen kometenhaften Aufstieg zum heutigen Besuchermagneten antrat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der wunderschöne Blick über den Rhein entschädigt für die Anstrengung der hinter uns gelassenen Höhenmeter. Genießen. Durchatmen. Bergab geht es dann mit der berühmten Drachenfelsbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wir fahren zurück zum Hotel und nutzen die Zeit, uns frisch zu machen und zu regenerieren. Im Laufe des Nachmittags lassen wir dann bei einem Stadtspaziergang die Atmosphäre der Innenstadt auf uns wirken und besuchen noch das eine oder andere Brauhaus. In der geschichtsträchtigen Brauerei Machold lassen wir dann den Abend bei einem typisch rheinischen Essen und hauseigenem Bier ausklingen. Kurzweilig und mit viel Witz erfahren wir noch die eine oder andere Geschichte über Bonn und seine Bürger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es in die älteste Metropole am Rhein, Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz Köln. Bereits 50 n. Chr. wurde das Oppidum Ubiorum zur Stadt erhoben. Belege menschlichen Lebens werden als zur Altsteinzeit gehörig eingeordnet und deren Alter auf ca. 100.000 Jahre geschätzt. Bereits 5700 v. Chr. bildeten sich erste Agrargesellschaften, und da entstanden sicherlich auch die ersten vergorenen Gerstengetränke.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Mit der Bahn erreichen wir in weniger als einer halben Stunde das Erzbistum. Das imposante Wahrzeichen der Stadt, eine der größten Kathedralen im gotischen Baustil, der Kölner Dom, wirft seinen Schatten über den Bahnhofsvorplatz. Offiziell wurde der Bau 1880 nach mehr als 600 Jahren Bauzeit beendet, doch der Kölner Volksmund sagt: „Wenn der Dom fertig wird, geht die Welt unter.“ Es gibt bis dato jedoch keinerlei Sorge, dass dies jemals der Fall sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Heute ist alles anders als an den vergangenen Tagen, denn ohne vorangegangene Anstrengung kehren wir bereits knappe 100 m nach der Ankunft in ein typisches Kölner Brauhaus ein: das Gaffel am Dom. Der Reiseführer hat uns bereits am Vortag ein wenig über die Eigenheiten der Kölner Brautradition erzählt und berichtet, dass die blau gewandeten Kellner der Kölner Brauhäuser „Köbes“ gerufen werden. Sie sind nicht aus der Ruhe zu bringen, um keine spitze Bemerkung verlegen, und ihre Aufmerksamkeit dem Gast gegenüber hängt häufig davon ab, ob er ihnen sympathisch ist. Der Köbes im Gaffelhaus am Dom scheint uns wohlgesonnen, und schneller, als wir sehen können, steht für jeden ein Kölsch auf dem Tisch. Auf die Frage nach einem Radler kommt mit einem charmanten Lächeln die Aussage: „Mir sin doch he kene Cocktail Bar …“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Woher der Name des Köbes kommt, warum nur in Köln das Bier Kölsch heißen darf, was der Karneval in Köln mit Kölsch zu tun hat, warum die Gläser so klein sind und vieles mehr erfahren wir bei unserem ausgiebigen Brauereienwanderweg durch Köln. Spannende Geschichten aus dem Mittelalter und kurzweilige Anekdoten paaren sich mit eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten und immer wieder anderen Brauhäusern. Wir erfahren und erschmecken die Unterschiede der verschieden Kölsch-Biere: Päffgenkölsch, Schreckenskammerkölsch, Peterskölsch, Sionkölsch, Frühkölsch, Sünnerkölsch und natürlich Mühlenkölsch. In der Mühlenkölschbrauerei war seinerzeit der US-Präsident Bill Clinton zu Gast und wird zitiert mit dem Satz: „Ich bin ein Kölsch.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Auch das typisch rheinische Essen kommt nicht zu kurz. Der Rheinische Sauerbraten, der im Original aus Pferdefleisch gemacht wird, oder der Halve Hahn, der nichts mit Hühnchen zu tun hat, Himmel und Äd und vieles mehr erwartet die kulinarischen Geschmacksknospen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Unser Reiseleiter führt uns sogar in eine Kneipe, wo wir ein Bier der verbotenen Stadt trinken, ein Altbier. Wir versuchen unentdeckt und unauffällig davon zu kommen und haben Glück.<br>Doch auch in Köln gibt es eine kleine, aber stetig wachsende Bewegung rund um handwerkliche Biere. Kurz vor unserer Rückreise nach Bonn besuchen wir daher die Craftbeerbar, ein Treffpunkt der Kölner Bierhistoriker, Hobbybrauer und Bierliebhaber rund um Biervielfalt. Die kleine, aber feine Bierprobe stellt uns sensorisch noch einmal alle auf die Probe. Fröhlich, aber auch etwas müde geht es zurück nach Bonn.<br>Was für ein letzter Tag, typisch kölsch halt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Reise wird angeboten von „Bierweltreisen“, einem Reiseanbieter aus Berlin.<br>„Die Tour ist eine Liebeserklärung an das Rheinland. Eine Hymne an die rheinische Bierkultur.“</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Olaf Wirths</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>2 Termine im Jahr 2022</strong><br>-24.04. bis 30.04.2022<br>-16.10. bis 22.10.2022<br>7 Tage ab 1095 Euro</td></tr></tbody></table></figure>
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		<title>Nostalgischer Weihnachtsmarkt im Kasbachtal</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/weihnachtsmarkt-kasbachtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 09:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Kasbachtal]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgischer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier und Nostalgie Zu den schönsten Orten, an denen man die Adventszeit genießen kann, zählen die Weihnachtsmärkte. Einen besonderen Weihnachtsmarkt hat Roman Runkel im malerischen Kasbachtal in Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Denn hier gibt es nicht nur Glühwein und nostalgisches Flair, sondern auch Bier aus der Region – liegt der Weihnachtsmarkt doch auf dem Gelände [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="bier-und-nostalgie"><strong>Bier und Nostalgie</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu den schönsten Orten, an denen man die Adventszeit genießen kann, zählen die Weihnachtsmärkte. Einen besonderen Weihnachtsmarkt hat Roman Runkel im malerischen Kasbachtal in Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Denn hier gibt es nicht nur Glühwein und nostalgisches Flair, sondern auch Bier aus der Region – liegt der Weihnachtsmarkt doch auf dem Gelände einer alten Brauerei. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman Runkels Leidenschaft für nostalgische Gegenstände wie Schilder oder Dosen begann bereits vor vielen Jahren. Als seine Sammlung schon eine ansehnliche Größe angenommen hatte, wurde dem Gastronom ein alter Traktor der Marke <em>Lanz</em> angeboten. Roman restaurierte ihn liebevoll. Und dabei kam ihm eine Idee. Warum sollte er mit seinen Lanz nicht auch andere nostalgiebegeisterte Menschen erfreuen? Bald kamen noch alte Zirkuswagen hinzu, die er ebenfalls restaurierte. Mit seiner „Nostalgie-Flotte“, wie er sie nennt, nahm er an historischen Märkten und Weihnachtsmärkten teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich übernahm Roman das Gelände und den Gastronomiebetrieb der <em>Alten Steffens Brauerei</em> im Kasbachtal, das nördlich von Remagen auf der anderen Seite des Rheins liegt. Auch hier ließ Roman seiner Leidenschaft freien Lauf und baute das Gelände zu einer eigenen Nostalgielandschaft um – inklusive Museumshofladen und Gesellschaftsräumen, „von rustikal bis Edelambiente im Stil der 20er-Jahre“, wie er sagt. Doch etwas fehlte noch. Und in einer Nacht im Jahr 2006 kam er auf die Idee, mithilfe seiner restaurierten Zirkuswagen einen eigenen Weihnachtsmarkt auf dem Gelände zu gründen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sudtiroler-dorf-und-nostalgischer-kuchenwagen"><strong>Südtiroler Dorf und nostalgischer Kuchenwagen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seither erfreut sich der Weihnachtsmarkt Jahr für Jahr zunehmender Beliebtheit. Auf dem Gelände gibt es unter anderem ein kleines Südtiroler Dorf mit deftiger Brotzeit und Eierpunsch, einen nostalgischen Kuchenwagen und eine „Brot-Hütt’n“, ein nostalgisches Kinderkarussell, einen hauseigenen Streichelzoo und offene Feuerstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich gibt es Bier. Zwar wird in der alten Brauerei nicht mehr gebraut, doch dafür kommt das Bier aus der Region – aus der Brauerei Steffens im westlich von Bonn gelegenen Bornheim. Angeboten werden das <em>Steffens Pilsener</em> und das <em>Steffi</em>, ein helles, obergäriges Bier mit „leicht süßlichem Antrunk“ und „dezentem Hopfenaroma“, wie die Brauerei schreibt. Zudem gibt es das <em>Steffens Kräusen</em>, ein helles, natürtrübes, obergäriges Bier, das <em>Steffens Weißbier</em> und das <em>Casbachtaler Braunbier</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 14. Nostalgische Weihnachtsmarkt hat in diesem Jahr vom 8. November bis zum 22. Dezember jeweils freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 13 bis 22 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Mehr Informationen und viele schöne Bilder gibt es <a href="https://altebrauerei.wixsite.com/weihnachtsmarkt">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<title>Bayerisches Bier und Nürnberger Lebkuchen</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/bayerisches-bier-und-nuernberger-lebkuchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 12:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Lebkuchen mit Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bayerisches Bier und Nürnberger Lebkuchen Jede Jahreszeit hat in Bayern kulturelle Riten und Bräuche, die bis heute überliefert sind und gepflegt werden. Mit dem Ende der Herbstfeste und Kirchweih-Feierlichkeiten, aber spätestens zu „Kathrein“, dem letzten Heiligenfest vor der „staaden Adventszeit“, werden in den Küchen und Backstuben alte Rezepturen zur kulinarischen Einstimmung auf die weihnachtliche Festzeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="bayerisches-bier-und-nurnberger-lebkuchen"><strong>Bayerisches Bier und Nürnberger Lebkuchen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jede Jahreszeit hat in Bayern kulturelle Riten und Bräuche, die bis heute überliefert sind und gepflegt werden. Mit dem Ende der Herbstfeste und Kirchweih-Feierlichkeiten, aber spätestens zu „Kathrein“, dem letzten Heiligenfest vor der „staaden Adventszeit“, werden in den Küchen und Backstuben alte Rezepturen zur kulinarischen Einstimmung auf die weihnachtliche Festzeit hervorgeholt. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was die Natur im Laufe des Jahres an Feldfrüchten, Kräutern und Gewürzen hervorgebracht hat, fließt nun ein in eine gehaltvolle Spezialitätenküche. Nürnberger Lebkuchen sind ein traditionsreiches und beliebtes Backwerk, das weit über die Grenzen der Stadt Nürnberg hinaus bekannt ist. Jeder Nürnberger Lebküchner hütet die Rezepturen, die die Nürnberger Lebkuchenerzeugnisse so unverwechselbar machen. Ursprünglich wurde der Lebkuchen als mit Heilkräutersäften vermischter Honigfladen in den Apotheken der Klöster hergestellt, da Honig als Nebenprodukt der kirchlichen Kerzenherstellung anfiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 13./14. Jahrhundert begann die gewerbsmäßige Lebkuchenherstellung, 1643 bildete sich dann in Nürnberg die Zunft der Lebzelter. Doch in den Klöstern wurde nicht nur gebacken, sondern auch gebraut. Die Mönche waren des Lesens und Schreibens mächtig und konnten so die Rezepturen für besonders gelungene und geschmackvolle Biere verfeinern und den Brauprozess perfektionieren. Nach Aufhebung des Sommerbrauverbotes waren genügend Rohstoffe und frisch geernteter Hopfen für das Brauen besonders gehaltvoller Winter-, Weihnachts- und Festbiere vorhanden, die wunderbar zur vorweihnachtlichen Küche mundeten. Kein Wunder, dass sich bei so vielen historischen Gemeinsamkeiten und der natürlichen Herstellung ohne Geschmacksverstärker und haltbarkeitsverlängernden Zusatzstoffen auch Genussharmonien bei der Kombination der beiden Winterspezialitäten ergeben:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="kombinationsmoglichkeiten"><strong>Kombinationsmöglichkeiten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Darren von Braumalz entsteht ein Aromaspektrum aus nussigen, karamellartigen, honigsüßen, würzigen oder rauchigen Noten. Je nachdem, welches Malz der Braumeister für die Bierherstellung nutzt, kann er diese Aromen mehr oder weniger stark ins Bier überführen. Bei gehaltvollen Fest- oder Starkbieren gelingt dies besonders gut. Nüsse, Mandeln, Honig und Gewürze sind die Hauptbestandteile der Nürnberger Lebkuchen. Die Harmonie insbesondere mit obergärigen, kräftigen Bierspezialitäten entsteht durch die nussigen Leitaromen, die sich sowohl beim Darren des Malzes als auch beim Rösten der Mandeln herausbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in den Winter-, Weihnachts- und Festbieren werden Malze mit kräftiger Farbe wie zum Beispiel Karamellmalz, Wiener oder Münchner Malz eingesetzt, die diese Aromen ins Bier bringen. Verstärkt wird der Harmonieeindruck, wenn Mandelblättchen mit Zucker karamellisiert werden oder ein Zuckerguss über die Mandeln auf den Lebkuchen gestrichen wird. Ein besonderes Geschmackserlebnis versprechen Nürnberger Lebkuchen mit Schokoladenüberzug in Kombination mit dunklen Starkbieren. Im Dunkel- oder Schwarzbiersegment dominieren häufig Röstaromen und je nach verwendeter Hefeart für den Gärprozess auch Nelken-, Honig, Vanille-, Nuss-, Schokoladen- und Kaffeenoten. Es ist also nur selbstverständlich, dass dunkle, röstnotenbetonte Bierspezialitäten und kakaoreiche dunkle Schokolade, gepaart mit Mandeln und Gewürzen, ein wahres Genussfeuerwerk auslösen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/Bayerisches_Bier_und_Nuernberger_Lebkuchen.jpg" alt="" class="wp-image-6246" width="285" height="423" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/Bayerisches_Bier_und_Nuernberger_Lebkuchen.jpg 570w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/Bayerisches_Bier_und_Nuernberger_Lebkuchen-202x300.jpg 202w" sizes="(max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption>© Bayerischer Brauerbund / Caroline Martin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich gilt: Je aromatischer der Lebkuchen, desto aromatischer und kräftiger darf auch das korrespondierende Bier für eine perfekte Geschmacksharmonie sein. Lebkuchengewürze, Mandeln und Honig enthalten die Leitaromen aus kräftigen Malzen, die insbesondere in gehaltvollen und kräftigen Bierspezialitäten zum Einsatz kommen. Je höher der Kakaoanteil im Schokoladenüberzug, desto trockener und röstnotenbetonter darf das korrespondierende Bier sein. Fruchtaromatische Biere wie Weißbiere oder Ales harmonieren gut mit Lebkuchen, in denen auch Zitronen- oder Orangenschalen verarbeitet sind. Bei obergärigen Starkbieren verstärkt sich die Harmonie durch die Nelkennoten, die obergärige Bierhefen hervorbringen, sowie durch die moussierende Wirkung des höheren Kohlensäuregehalts dieser Biere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Festliche Rezepte mit Bier &amp; Lebkuchen sowie die Fotos ausgewählter Lebkuchen- und Bierkombinationen sind auf der Internetseite des Bayerischen Brauerbundes unter </em><a href="http://www.bayerisches-bier.de"><strong><em>www.bayerisches-bier.de</em></strong></a> <em>kostenfrei zum Download eingestellt.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rezept-maroni-cremesuppe-mit-waldpilz-lebkuchen-nockenrezept-fur-4-personenbierempfehlung-dunkles-weissbier"><strong>Rezept Maroni-Cremesuppe mit Waldpilz-Lebkuchen-Nocken</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/2018_10_22_2177_©_CarolineMartin.jpg" alt="" class="wp-image-6247" width="319" height="480" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/2018_10_22_2177_©_CarolineMartin.jpg 563w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/2018_10_22_2177_©_CarolineMartin-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /><figcaption>© Bayerischer Brauerbund / Caroline Martin</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="rezept-maroni-cremesuppe-mit-waldpilz-lebkuchen-nockenrezept-fur-4-personenbierempfehlung-dunkles-weissbier"><strong>Rezept für 4 Personen<br></strong>Bierempfehlung: dunkles Weißbier</h3>



<h4 class="wp-block-heading" id="waldpilz-lebkuchen-nocken"><strong>Waldpilz-Lebkuchen-Nocken</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>100 g Quark</li><li>1 ganzes Ei (Größe M)</li><li>1 Eigelb (Größe M)</li><li>50 g Nürnberger Lebkuchen (Elisenlebkuchen ohne Glasur)</li><li>3 EL Butter, flüssig</li><li>40 g Mehl</li><li>150 g Waldpilze, geputzt und fein gewürfelt</li><li>1 EL Petersilie, gewaschen und fein geschnitten</li><li>1 EL Zwiebel, geschält und fein geschnitten</li><li>1 Knoblauchzehe</li><li>Salz und Pfeffer</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="zubereitung"><strong>Zubereitung</strong></h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Oblate vom Lebkuchen lösen. Lebkuchen grob würfeln und im Mixer fein mahlen.</li><li>Waldpilze, Zwiebeln und Petersilie in 1 EL Butter glasig anschwitzen.</li><li>Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken.</li><li>Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.</li><li>Aus Quark, Ei, Eigelb, Lebkuchen, Mehl und der Pilzmasse einen Teig rühren. Abdecken, mindestens eine Stunde lang kühl stellen und quellen lassen. Nochmals abschmecken.</li><li>Mit zwei Teelöffeln kleine Nocken abdrehen und im siedenden (nicht kochenden) Salzwasser 5 bis 8 Minuten ziehen lassen.</li><li>Nocken mit der Schaumkelle aus dem Wasser schöpfen und zur Seite stellen.</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="maroni-cremesuppe"><strong>Maroni-Cremesuppe</strong></h3>



<ul class="wp-block-list"><li>100 g Lauch, längs halbiert und gewaschen</li><li>100 g Sellerie</li><li>1 kleine Zwiebel</li><li>400 g Maroni, küchenfertig (Vakuumpackung)</li><li>2 EL Butter</li><li>75 ml trockener Weißwein</li><li>1,2 l Geflügelfond</li><li>1/2 Bio-Zitrone (Abrieb und etwas Saft)</li><li>Salz und Pfeffer</li><li>4 Stiele glatte Petersilie, gewaschen und fein geschnitten</li><li>200 ml Sahne</li><li>1 Schuss Doppelbock</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading" id="zubereitung-1"><strong>Zubereitung</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Sellerie und Zwiebel schälen und fein würfeln, Lauch ebenfalls würfeln. Maroni grob zerkleinern.</li><li>In einem Topf die Butter aufschäumen lassen, dann Gemüse und Maroni darin anbraten.</li><li>Mit Weißwein ablöschen und auf ein Drittel einkochen.</li><li>Mit Geflügelfond auffüllen und 15 Minuten mit geschlossenem Deckel bei milder Hitze köcheln.</li><li>Sahne zufügen und weitere 5 Minuten köcheln.</li><li>Die Suppe im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.</li><li>Mit Doppelbock, Salz, Pfeffer, dem Zitronenabrieb und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading" id="finish"><strong>Finish</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Vor dem Anrichten die Waldpilz-Lebkuchen-Nocken in der restlichen Butter kurz schwenken.</li><li>Die Cremesuppe mit den Nocken in Suppentellern anrichten und mit Petersilie garnieren.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="europa-schutzt-sein-kulinarisches-erbe"><strong>Europa schützt sein kulinarisches Erbe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Spezialitäten, die sind untrennbar mit Bayern verbunden. Das <strong>Bayerische Bier</strong> und die <strong>Nürnberger Lebkuchen</strong> sind zwei davon: Weltberühmt, ein besonderer Genuss und aufgrund ihrer besonderen Tradition ein nicht wegzudenkender Teil des kulinarischen Erbes des Freistaates. Sie genießen einen besonderen Herkunftsschutz, die Bezeichnungen wurden als „geschützte</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussetzung dafür ist, dass Bayerisches Bier und Nürnberger Lebkuchen bis heute nach den Original-Rezepturen und den von der EU geschützten Herstellungsverfahren produziert und auch tatsächlich in der genannten Region erzeugt werden. Um die Qualität und das große Ansehen der regionalen Spezialität zu betonen, hat der „Nürnberger Lebkuchen“, als eines der ersten deutschen Produkte, bereits im Juli 1996 die begehrte Eintragung als geschützte geografische Angabe erhalten. Das „Bayerische Bier“ erhielt diesen Schutz im Jahre 2001. Aktuell sind 23 Nürnberger Lebkuchenbäcker und 83 bayerische Brauereien nach der zertifizierten Herstellerliste berechtigt, original Nürnberger Lebkuchen g.g.A. beziehungsweise Bayerisches Bier g.g.A. herzustellen und mit dem EU-Signet als regionale Spezialität zu vermarkten.</p>
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		<title>Wanderreise durch das Bierparadies Irland</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/wanderreise-irland-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 15:16:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wilde Landschaften, Pubs und redselige Gastgeber Der Wild Atlantic Way mit seinen zerklüfteten Klippen und sichelförmigen Sandstränden zählt nicht ohne Grund zu den traumhaftesten Küstenlinien der Welt. Hier versteht man den irischen Beinamen „grüne Insel“: im Wechselspiel des Lichts mit einer Fülle an Grüntönen, die magisch erscheinen und verzaubern. „Cead mile fáilte“ („Tausendfach willkommen in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wilde Landschaften, Pubs und redselige Gastgeber</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <em>Wild Atlantic Way </em>mit seinen zerklüfteten Klippen und sichelförmigen Sandstränden zählt nicht ohne Grund zu den traumhaftesten Küstenlinien der Welt. Hier versteht man den irischen Beinamen „grüne Insel“: im Wechselspiel des Lichts mit einer Fülle an Grüntönen, die magisch erscheinen und verzaubern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Cead mile fáilte“ („Tausendfach willkommen in Irland“) im Land der Geschichtenerzähler, der Musiker, der Biertrinker und der Philosophen. Insider, Biersommelier, Brauer und Weltreisender Olaf Wirths begleitet uns neun Tage und gewährt auf der von Wikinger Reisen organisierten Tour einen Blick in das Herz der einzigartigen irischen Bier- und Pubkultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pub (Kurzform von: „Public House“) ist das zweite Wohnzimmer der Iren, in dem sie Neuigkeiten austauschen, singen und musizieren. Natürlich spielt das <em>Guinness </em>eine wichtige Rolle in der Pubkultur, doch hat sich auch die irische Bierwelt in den letzten zehn Jahren rasant verändert und weiterentwickelt, zum Beispiel durch die Treaty City Brewery in Limerick. Gemeinsam werden wir – in der atemberaubenden irischen Landschaft – unterschiedliche Mikrobrauereien und Brauerkollegen unseres Reisebegleiters kennenlernen, eine Vielzahl verschiedener Bierstile verkosten und spannende Geschichten der irischen Braukultur erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen gibt es <a href="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/09/Wanderwoche-Irland-2020.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Bierstadt Berlin</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/kommentar-bierhauptstadt-der-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2019 09:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierhauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bierstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bierhauptstadt der Welt Ein Mitarbeiter der US-amerikanischen North Coast Brewing Company nannte Berlin kürzlich die Bierhauptstadt der Welt. Und tatsächlich lässt in Berlin der Gründungsboom in der Bierbranche nicht nach. B&#38;B-Chefredakteur Falk Osterloh erklärt, warum das aus seiner Sicht so ist. Das Anwachsen der Berliner Bierlandschaft hält ungebrochen an. Allein im Bezirk Friedrichshain gibt es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bierhauptstadt der Welt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Mitarbeiter der US-amerikanischen North Coast Brewing Company nannte Berlin kürzlich die Bierhauptstadt der Welt. Und tatsächlich lässt in Berlin der Gründungsboom in der Bierbranche nicht nach. B&amp;B-Chefredakteur Falk Osterloh erklärt, warum das aus seiner Sicht so ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Anwachsen der Berliner Bierlandschaft hält ungebrochen an. Allein im Bezirk Friedrichshain gibt es nach meiner Rechnung heute zwei Brauereien, vier Gasthausbrauereien, eine Wanderbrauerei, fünf Bierbars und zwei Bierläden. Dennoch hat es mich überrascht, als ein Mitarbeiter der North Coast Brewing Company aus Kalifornien, im vergangenen Jahr Nummer 46 der größten US-Craftbrauereien, mir gegenüber erklärte, für ihn sei Berlin die Bierhauptstadt der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Meinung stützt, dass immer mehr große internationale Brauunternehmen eine Bar in Berlin eröffnen, zum Beispiel BrewDog, Stone Brewing, Mikkeller oder Carlsberg. Und wenn man in den Berliner Bierbars und Brewpubs unterwegs ist, stellt man fest, dass sie oft gut besucht sind. Auch, was das Interesse der Bierliebhaber angeht, scheint Berlin eine Bierhauptstadt zu sein. Wenn man allerdings den Gesprächen an den Nachbartischen lauscht (oder auch nur mit der Barfrau oder dem Barmann spricht), stellt man fest, dass viele der Gespräche auf Englisch geführt werden. Oder auf Spanisch, Italienisch, Dänisch, Französisch, Schwedisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin ist in den letzten Jahren eine sehr internationale Stadt geworden – sowohl, was die Touristen betrifft als auch im Hinblick auf die meist jungen Menschen, die aus dem Ausland in die Stadt kommen, um einige Zeit (oder auch für immer) hier zu leben. Die Internationalisierung fällt in etwa mit der Zeit zusammen, in der sich Berlin zu einer großen Bierstadt entwickelt hat. Und das ist kein Zufall. Denn viele der aus dem Ausland zugezogenen Menschen haben ihre Liebe zu geschmacksstarken Bieren nach Berlin mitgebracht und hier die Entwicklung der Bierlandschaft ordentlich befeuert. Einige von ihnen haben auch direkt eine Bar oder Brauerei gegründet, wie in den Fällen der Herman Bar, der Vagabund Brewery oder der Motel Brewing Company.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber, ob Berlin nun tatsächlich die Bierhauptstadt der Welt ist, gibt es gewiss unterschiedliche Meinungen. Eindeutig ist aber, dass sich die deutsche Hauptstadt, mit freundlicher Unterstützung von zugezogenen Bierliebhabern aus aller Welt, in relativ kurzer zu einer veritablen Bierstadt entwickelt hat, die das Herz vieler Bierfans höher schlagen lässt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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		<title>17. Solothurner Biertage</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/solothurner-biertage-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 21:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bierfest]]></category>
		<category><![CDATA[Biertage]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Solothurner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ältestes Bierfest der Schweiz Die Solothurner Biertage sind etwas Besonderes. Zum einen, weil sie in diesem Jahr zum 17. Mal stattfinden und damit das älteste Bierfestival der Schweiz sind. Und zum anderen, weil sie mit ihrem unprätentiösen Ansatz sowohl die klassischen als auch die neuen Brauer zusammenbringen und dabei zeigen, dass der Unterschied zwischen ihnen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/solothurner-biertage-2019/">17. Solothurner Biertage</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ältestes Bierfest der Schweiz</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Solothurner Biertage sind etwas Besonderes. Zum einen, weil sie in diesem Jahr zum 17. Mal stattfinden und damit das älteste Bierfestival der Schweiz sind. Und zum anderen, weil sie mit ihrem unprätentiösen Ansatz sowohl die klassischen als auch die neuen Brauer zusammenbringen und dabei zeigen, dass der Unterschied zwischen ihnen gar nicht so groß ist. In B&amp;B erzählt Festivalgründer Alex Künzle, wie es zu der Gründung der Solothurner Biertage kam und was die Besucher in diesem Jahr, vom 25. bis 27. April, erwarten dürfen. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solothurn ist ein beschauliches Städtchen mit knapp 17.000 Einwohnern in der deutschsprachigen Schweiz, etwa eine Autostunde südlich von Basel gelegen. Hier gründete der gelernte Drogist Alex Künzle, der lange als Verkäufer von Mineralwasser gearbeitet hat, im Jahr 2000 die Öufi Brauerei. Öufi bedeutet elf und elf ist die Stadtzahl von Solothurn. „Uns war immer schon klar, dass wir einmal vom Bierbrauen und -verkaufen leben wollten“, sagt Alex zu B&amp;B. „Ich war zwar nie Hobbybrauer, aber schon immer ein begeisterter Biertrinker mit Interesse an besonderen Bieren. Um unseren Mangel an Fachwissen auszugleichen, haben wir von Anfang an einen Braumeister beschäftigt.“ Angefangen hat Alex mit einem 10-Hektoliter-Brauhaus. Das Geld dafür stammte aus einer kleinen Erbschaft und von drei Freunden, die seither als Verwaltungsräte dabei sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Seitdem haben wir unseren Ausstoß auf gut 5.000 Hektoliter erweitert“, erzählt er. „Heute brauen wir auf einer 30-Hektoliter-Anlage von Kaspar Schulz. Wir beschäftigen zwei Braumeister, einen Brauer, einen Lehrling, einen Chauffeur und außerdem mich als Geschäftsführer.“ Dabei ist die Öufi Brauerei ein echtes Familienunternehmen: Alex´ zwei Söhne arbeiten als Brauer in dem Unternehmen, Alex´ Frau und älteste Tochter sind in der Administration tätig, und Alex´ jüngste Tochter ist Grafikerin, die bei Bedarf für die Brauerei arbeitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die beiden Strömungen der Bierkultur zusammenbringen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Philosophie der Brauerei ist es, die beiden Strömungen in der zeitgenössischen Bierkultur zusammenzubringen: „Wir brauen hauptsächlich trinkbare Biere in normaler Trinkstärke“, sagt Alex. Für den klassischen Biertrinker. Dazu kommen übers Jahr 40 verschiedene „Exotenbiere“, wie er sie nennt. Für die Biertrinker mit Lust auf neue Aromen. „Wir sehen uns nicht als Craftbrauer“, betont Alex. „Wir stehen einfach auf gutes Handwerk und haben sehr gerne Abwechslung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie kam es zur Gründung der Solothurner Biertage? „Im Winter 2003 war es mir langweilig, da habe ich einfach mit 15 kleinen Schweizer Brauereien angefangen“, erzählt Alex. „Seither sind wir kontinuierlich gewachsen und haben uns auch gegenüber den neuen Bierfesten einen Vertrauensvorsprung erarbeitet. Inzwischen gibt es viele, meist sehr regional ausgerichtete Bierfeste in allen Regionen der Schweiz. Das ist aber kein Problem für uns. Denn das ist ja der lebendige Ausdruck der neuen Wertschätzung des Bieres, von dem auch wir gerne und gut leben.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Normalobrauereien und wilde Craftbierkerle</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Philosophie seiner Brauerei hat Alex auch auf die Solothurner Biertage übertragen. „Wir sind offen für die mittelständischen ‚Normalobrauereien‘ wie für die ‚wilden Craftbierkerle‘“, sagt er. „Wir selber stehen dabei in der Mitte zwischen den beiden Bereichen. Und das passt ganz gut, denn Solothurn liegt auch in der Mitte des Schweizer Mittellandes.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Solothurner Biertage finden in und um die Rythalle statt, die direkt an der alten Stadtmauer liegt. In diesem Jahr sind 55 lokale und regionale Brauereien dabei. Mehr passen nicht auf das Ausstellungsgelände. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Angeboten wird alles von Weißwürsten und Haxen über Raclette bis zu indischem Essen. Eröffnen wird die Biertage der Schweizer Musiker Christian Schenker, der selbst ein leidenschaftlicher Biergenießer ist. Wer Lust auf ein großes Fest hat, bei dem sich das Feiern und das Genießen die Waage halten, sollte vom 25. bis 27. April in Solothurn dabei sein. Und Alex hat noch ein Argument: „Unser schönes Städtchen ist eigentlich von jedem Punkt Europas einfach mit der Eisenbahn zu erreichen“, sagt Alex, „und nach dem Besuch der Biertage auch problemlos wieder zu verlassen…“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen gibt es auf: <a href="http://www.biertage.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.biertage.ch</a></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Falk Osterloh</p>
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