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	<title>Ernte Archive - Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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	<description>Aus Genuss wird Leidenschaft</description>
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		<title>Das Hopfenjahr: die Ernte</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-ernte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 16:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Darren]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Hängen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reißen, Hängen, Darren Ende April hat Lukas Locher, Geschäftsführer des Tettnanger Hopfenguts No20, im B&#38;B-Newsletter erklärt, welche Frühjahrsarbeiten auf einem Hopfenhof zu erledigen sind. Nun ist die Erntezeit gekommen. Und Lukas erklärt, wie die Hopfendolden innerhalb von wenigen Stunden vom Gerüst in die Darre wandern, mit welchen Sorgen die Hopfenbauern zuvor die Wettervorhersagen verfolgt haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-ernte/">Das Hopfenjahr: die Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Reißen, Hängen, Darren</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ende April hat Lukas Locher, Geschäftsführer des Tettnanger Hopfenguts No20, im <em>B&amp;B</em>-Newsletter erklärt, welche Frühjahrsarbeiten auf einem Hopfenhof zu erledigen sind. Nun ist die Erntezeit gekommen. Und Lukas erklärt, wie die Hopfendolden innerhalb von wenigen Stunden vom Gerüst in die Darre wandern, mit welchen Sorgen die Hopfenbauern zuvor die Wettervorhersagen verfolgt haben – und wie die Ernte 2019 geraten ist. Folge 2: die Ernte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Fokus liegt von März bis August auf unseren Hopfenpflanzen. Wir bemühen uns, die Frühjahrsarbeiten sorgfältig und zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen. Wir kümmern uns um die Gesundheit der Pflanzen, sichern die optimale Versorgung mit Nährstoffen, zittern bei jeder Unwettervorhersage und hoffen, dass das Anbaugebiet von Hagel und anderen Extremwettern verschont bleibt. All dieser Aufwand und all die Mühe haben zum Ziel, zur Ernte das optimale Ergebnis einzuholen. Natürlich ist man gespannt, ob man das Beste aus den Wetterbedingungen herausholen konnte und so ist die Hopfenernte eine emotionale und vor allem aufregende Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden möchten wir mit ein paar Sätzen unseren Ernteprozess erklären. Um den Hopfen zu ernten, benötigen wir unsere Hopfenpflückmaschine. Hierbei handelt es sich um eine Maschine aus Blech, Zahnrädern, Ketten und verschiedenen Förderbändern, die eine ganze Halle füllt. Anders als mit einem Mähdrescher können wir mit unserem Erntegerät nicht in den Hopfengarten fahren, sondern die Maschine bleibt zu Hause und wir bringen jede einzelne Pflanze vom Hopfengarten zum Hopfengut.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einholen der Hopfenpflanzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ersten Arbeitsschritt kommt das sogenannte Reißgerät zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um eine Spezialvorrichtung, die am Traktor befestigt wird. Die Hopfenpflanzen werden damit circa einen halben Meter über der Erdoberfläche abgeschnitten und die Reben zugleich festklemmt. Da der Traktor bekanntlich Kraft hat und unbeeindruckt weiterfährt, wird die gesamte Rebe mit dem Draht, an dem die Triebe emporgeklettert sind, heruntergerissen. Die Pflanzen landen der Länge nach auf dem Rebenladewagen und zehn Minuten später ist der Traktor schon mit etwa 130 Pflanzen beladen zurück auf dem Weg zum Hopfengut. Mit einem Kratzboden schiebt der Fahrer die Rebenhaufen auf den Boden vor der Maschine und das eigentliche Abernten der Hopfendolden kann beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut_2018-09_2880.jpg" alt="" class="wp-image-5873" width="353" height="532" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die maschinelle Hopfenpflücke</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede einzelne Rebe wird von Hand in den Einzugsarm gehängt. Die WSZ 550 kann bis zu 500 Pflanzen pro Stunde einziehen, die Arbeiter müssen sich also mit dem Einhängen ranhalten. Entlang des Einzugsarms werden die Reben in den Pflücker geführt. Große Walzen mit Drahtfingern kämmen im ersten Schritt sämtliche Blätter, Stängel und Dolden von der Pflanze. Der Draht und die Haupttriebe werden anschließend im Häcksler klein geschnitten und auf den Komposthaufen befördert. Da der Draht nicht verzinkt ist, verrostet und zerfällt dieser bald. Im nächsten Schritt werden die Hopfendolden von den restlichen Bestandteilen der Pflanze getrennt. Mit einem Saugwindgebläse saugt die Maschine die Blätter mit ihrer vergleichsweise großen Oberfläche an. Im nächsten Schritt nutzt man schräg verlaufende Gummibänder, um die Dolden von den verbleibenden Stängeln und Blättern zu trennen. Die Dolden kullern hinunter, die restlichen Bestandteile bleiben auf dem Band und werden damit zum Kompost transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2018/11/Maschine-im-Hopfengut-No20-s.jpg" alt="Hopfengut No20" class="wp-image-4985" width="839" height="532" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2018/11/Maschine-im-Hopfengut-No20-s.jpg 710w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2018/11/Maschine-im-Hopfengut-No20-s-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 839px) 100vw, 839px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Darren </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Resultat der Ernte ist zu 99 Prozent reines Doldenmaterial. Dieses hat ein hervorragendes Aroma, ist allerdings noch nicht konserviert. Aus diesem Grund wird der Hopfen jetzt schnellstmöglich in die Darre überführt. Ein großes Heißluftgebläse trocknet den Hopfen schonend von einem Wassergehalt von circa 70 Prozent auf eine Restfeuchte von 10 Prozent herunter. So sind die Dolden immer noch stabil, aromatisch und vor allem haltbar. Die große Herausforderung ist es an dieser Stelle, den Hopfen zum idealen Zeitpunkt aus der Darre zu entnehmen. Zu lang gewartet und der Hopfen ist zu trocken. Holt man den Hopfen zu früh aus der Darre, können die Dolden aufgrund des zu hohen Wassergehalts verderben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1.jpg" alt="" class="wp-image-5868" width="839" height="560" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 839px) 100vw, 839px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ist der Hopfen ausreichend getrocknet, lässt man ihn in den Konditionierungskammern abkühlen und homogenisieren. Dabei wird der unterschiedlich hohe Feuchtigkeitsgehalt in den einzelnen Dolden ausgeglichen. Letzte Aufgabe ist es, die Dolden in den Sack zu pressen. Bis zu 60 Kilo Doldenmaterial wird mithilfe der Ballenpresse in den Sack gedrückt. In dieser Form lassen sich die Ballen weiter zu den Verarbeitungswerken oder direkt zu den Brauereien transportieren. An einem Tag können wir auf dem Hopfengut bis zu 60 Ballen Hopfen produzieren. Nach 30 Tagen sind unsere über 150.000 Pflanzen abgeerntet und wir können wieder durchatmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Tagen stecken wir mitten in der Ernte. Jetzt zeigt sich – nach der langen Zeit der Unsicherheit – wie die Ernte geworden ist. Für unseren Hof in Tettnang können wir sagen: Bei uns in der Region war hatten wir einen optimal verlaufenen Sommer mit immer wieder ausreichend Niederschlägen. Deshalb wird es eine wirklich gute Ernte bei uns werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Lukas Locher</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-ernte/">Das Hopfenjahr: die Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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		<title>Das Hopfenjahr: die Frühlingsarbeiten</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-fruehling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 21:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfenjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schneiden, Drahten, Stupfen In der Erntezeit sind in der Bierbranche alle Augen auf die Hopfenhöfe gerichtet. Denn jetzt muss innerhalb von wenigen Wochen geerntet werden, wovon sich die Hopfenbauern das gesamte Jahr über finanzieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie im Rest des Jahres nicht ebenfalls alle Hände voll zu tun hätten. Im B&#38;B-Newsletter beschreibt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-fruehling/">Das Hopfenjahr: die Frühlingsarbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schneiden, Drahten, Stupfen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Erntezeit sind in der Bierbranche alle Augen auf die Hopfenhöfe gerichtet. Denn jetzt muss innerhalb von wenigen Wochen geerntet werden, wovon sich die Hopfenbauern das gesamte Jahr über finanzieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie im Rest des Jahres nicht ebenfalls alle Hände voll zu tun hätten. Im B&amp;B-Newsletter beschreibt der Geschäftsführer des Tettnanger Hopfenguts No20, Lukas Locher, in einer Serie, welche Arbeiten Hopfenbauern über das Jahr verrichten müssen, damit sie sich im September über eine gute Ernte freuen können. Folge 1: die Frühjahrsarbeiten. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte März geht in Tettnang die neue Hopfensaison los! Wenn der Winter auch ein paar ruhigere Tage bringt, an denen man sich um die Gerüstanlagen oder die Wartung der Maschinen kümmern kann, so erfordert der Hopfen im Frühjahr gleich die volle Aufmerksamkeit. Im Vordergrund stehen dabei aufwendige Handarbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Hopfenschneiden</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wurzeln des Hopfens reichen von einem sogenannten Wurzelballen, der etwa 30 Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche liegt, bis zu zwei Metern in die Tiefe. Aus diesem Wurzelballen heraus wachsen im März erste Hopfentriebe. Diese Triebe schneiden wir mit einem Spezialgerät, das an einen Traktor montiert wird und optisch einer großen Kreissäge ähnelt, auf etwa 10 cm <em>unter</em> der Erdoberfläche zurück. Dabei muss man aufpassen, dass man den Wurzelballen nicht verletzt. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Austrieb zu reduzieren und den Hopfenstock zu verjüngen. Außerdem kann auf diese Weise das Risiko von Pilzinfektionen gesenkt werden. Der richtige Schnitt zum optimalen Zeitpunkt kann einen positiven Effekt auf den Ertrag und die Qualität unserer Hopfendolden haben.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="563" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah.jpg" alt="" class="wp-image-5375" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Drahten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist der Hopfen geschnitten, geht es direkt weiter mit dem Drahten. Für jeden Wurzelstock werden in Abhängigkeit der Sorte ein bis zwei Steigdrähte oben an der Gerüstanlage aufgehängt. Das bedeutet Handarbeit auf acht Metern Höhe. Drei schwindelfreie Helfer knüpfen gewissenhaft einen Draht nach dem anderen an das Gerüst. Für ein zügiges Vorankommen sorgt der Fahrer in der Kabine, der den Tempomat des Traktors auf etwa 1 km/h einstellt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="563" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten.jpg" alt="" class="wp-image-5376" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Stupfen.jpg" alt="" class="wp-image-5377" width="308" height="462" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Stupfen.jpg 563w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Stupfen-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Stupfen</strong></h3>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ist der Draht oben am Gerüst befestigt, gilt es im nächsten Schritt, das nach unten hängende Drahtende im Boden zu verankern: genau an der Stelle, an der sich der passende Hopfenstock befindet. Diesen Arbeitsschritt nennen wir „stupfen“. Als Werkzeug dient dabei eine Metallstange, das Stupfeisen. Wir wickeln das lose Ende des Drahtes um die Spitze des Stupfeisens. Ähnlich einem Spaten drücken wir anschließend die Spitze des Eisens mit dem umwickelten Draht in den Boden. Beim Herausziehen des Stupfeisens bleibt der Draht aufgrund der Wicklung stramm gespannt im Boden zurück.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Anweisen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Wochen nach dem Zurückschneiden treibt die Pflanze ein zweites Mal aus. Damit sie am richtigen Draht emporwächst, muss sie angewiesen werden. Die wichtigste Regel bei dieser Arbeit ist: Hopfen wächst rechts herum, entsprechend dem Uhrzeigersinn. Es werden drei bis vier Triebe ausgewählt und von Hand um den Draht gewickelt. Alle überzähligen Triebe werden abgeschnitten. Das Anweisen dauert eine halbe bis eine ganze Minute pro Pflanze. Bei über 100.000 Pflanzen entspricht das einigen Arbeitsstunden für die Mannschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die oben genannten Arbeiten folgen teils dicht aufeinander. Da unsere acht verschiedenen Hopfensorten unterschiedlich stark austreiben und der Schnittzeitpunkt wetter- und sortenbedingt variieren kann, müssen manchmal viele Arbeiten zur gleichen Zeit ausgeführt werden. Die große Herausforderung ist es dabei, die Übersicht über die verschiedenen Wuchsstadien zu behalten, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte durchzuführen. Nur bei guter Arbeit im Frühjahr gelingt ein erfolgreiches Hopfenjahr. Wir sind gespannt, welche Herausforderungen in dieser Hopfensaison 2019 noch auf uns zu kommen. Im B&amp;B-Newsletter werden wir weiter von unserer Arbeit auf dem Hopfengut No20 berichten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="563" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten.jpg" alt="" class="wp-image-5378" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Lukas Locher</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-fruehling/">Das Hopfenjahr: die Frühlingsarbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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