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	<title>Rotbier Archive - Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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		<title>Nürnberger Rotbier</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/nuernberger-rotbier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 19:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkostung & Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Brauereien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[rotes Bier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschichte des Nürnberger Rotbiers Über Jahrhunderte wurde in Nürnberg untergäriges Rotbier nach einem aufwendigen Maischverfahren hergestellt. Dieses Bier war nicht nur in der Reichsstadt beliebt, sondern es wurde auch in großem Stil in die umliegenden Länder und Fürstentümer exportiert. Schließlich wurde es jedoch vom Münchner Braunbier, vom Weißbier und vom Hellen verdrängt – auch, weil [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><span class="s1"><b>Geschichte des Nürnberger Rotbiers</b></span></h2>



<p><strong>Über Jahrhunderte wurde in Nürnberg untergäriges Rotbier nach einem aufwendigen Maischverfahren hergestellt. Dieses Bier war nicht nur in der Reichsstadt beliebt, sondern es wurde auch in großem Stil in die umliegenden Länder und Fürstentümer exportiert. Schließlich wurde es jedoch vom Münchner Braunbier, vom Weißbier und vom Hellen verdrängt – auch, weil diese Biere einfacher zu brauen waren. Heute entdecken die Nürnberger Brauereien die alte Sorte wieder. Mit Erfolg. B&amp;B-Autor Andreas Urbanek begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und macht dabei einige bemerkenswerte Entdeckungen.</strong></p>



<p>Das Rotbier (auch Rothbier, rothes Bier) war das über Jahrhunderte gebraute Bier in der Reichsstadt Nürnberg und dem Nürnberger Umland. Die ersten schriftlichen Belege für ein eigenständiges Nürnberger Brauwesen liegen zwischen 1303 und 1305, als der Rat der Stadt das sogenannte „Gerstengebot“ erließ: „man schol auch kein ander chorn prewen denn gersten alein, weder haber noch dinkel noch waitze“. Eine so frühe Festlegung auf nur eine Sorte Getreide beim Bierbrauen ist ungewöhnlich für ein mittelalterliches Bier. Noch ungewöhnlicher ist es, dass das Nürnberger Rotbier mit ziemlicher Sicherheit untergärig gebraut wurde. Denn im Mittelalter wurde Bier, wegen der erschwerten Kühlbedingungen, fast ausschließlich obergärig gebraut. In zahlreichen Ratserlässen aus dem frühen 14. Jahrhundert ist die Rede von „kaltem“ (also untergärigem) und „warmem“ (obergärigem) Bier. Zwischen 1323 und 1325 findet sich folgende Anweisung des Nürnberger Rates: „Und wer warmes Bier für kaltes verkauft, der muss 5 Heller geben“. Auch vor dem Erlass des Gerstengebotes wurde in Nürnberg Bier gebraut. Es war jedoch nicht besonders gut. Darauf wurde in verschiedenen Verordnungen des Rates hingewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schon im 14. Jahrhundert mit Hopfen gebraut</strong></h3>



<p>Zwischen 1315 und 1324 regelte ein weiterer Ratserlass den Zeitraum, in dem das Rotbier, das wegen seiner Untergärung tiefe Lagertemperaturen benötigte, gebraut werden durfte: „Es darf auch niemand vor St. Egidien-Tag (01. September) das Malz angießen und niemand darf brauen vor Michaelis-Tag (29. September) und man darf auch nicht länger brauen als bis auf den Palmsonntag“. Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern. Allerdings erteilte der Rat auch Ausnahmen von dieser Regel: So erging zum Beispiel am 15. und 16. Mai 1636 die Anweisung an die Brauer, wieder zu sieden, da es kalt genug sei und Biermangel drohe.</p>



<p>Eine weitere Eigenart des Nürnberger Rotbieres dürfte gewesen sein, dass es schon sehr früh ausschließlich mit Hopfen gebraut wurde, der bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in der unmittelbaren Umgebung Nürnbergs angebaut wurde – nachweisbar 1358 in Eschenau, 1375 in Simonshofen und 1363 in Uttenreuth. Die ausschließliche Verwendung von Hopfen bezeugt auch ein Dokument aus dem Jahre 1470. Die Brauer mussten spätestens nach jeder Ernte nachweisen, was ein Sud kostet. Dafür mussten sie sehr genau auflisten, was sie für die Rohstoffe und das Braumaterial bezahlt hatten. Diese Aufstellung war die Grundlage für die Bierpreisfestlegung durch den Rat. Im November 1470 findet sich in einer solchen Auflistung folgende Position: „Item, Hopfen 20 Pfund auf das mindeste“. Um den Preis für ihr Bier in die Höhe zu treiben, listeten die Brauer stets alles auf, was möglich war – zum Beispiel auch die Kienspäne, die sie zum Erhellen ihrer Lagerkeller benötigten. Hinweise auf andere Bitterstoffe als Hopfen finden sich jedoch nicht. Deshalb liegt es auf der Hand, dass zumindest ab 1470 nur Hopfen verwendet wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Außergewöhnlich für ein mittelalterliches Bier</strong></h3>



<p>Halten wir also fest: Das Nürnberger Rotbier war untergärig, von dunkler Farbe (was der Name schon besagt) und es wurde mit Hopfen gebraut – außergewöhnlich für mittelalterliches Bier. Zudem ist eine rauchige Note wahrscheinlich, denn die Malzdarren wurden damals noch direkt mit Buchenholz befeuert.</p>



<p>Das Rotbier war bis circa 1530 die einzige in Nürnberg gebraute Biersorte. Dann kam das obergärige „Weiße Bier“, gebraut aus Gerstenmalz, dazu, das aus Holland zugewanderte Tuchmacher bevorzugten. Eine dritte Biersorte kam dann ab circa 1640 nach Nürnberg: das obergärige „Weizenbier“, das sich aufgrund seiner hohen Qualität und der Möglichkeit, es ganzjährig zu brauen, schnell großer Beliebtheit erfreute. Eine Aufstellung aus dem Jahr 1806 zeigt auf, dass es zu diesem Zeitpunkt noch 21 Rotbier- und 11 Weißbierbrauhäuser gab, daneben das „Reichsstädtische Weizenbräuhaus“ mit seinem Weizenbier. Zusammen brauten sie in diesem Jahr 50.000 hl Bier.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Feiner, milder und gehaltreicher</strong></h3>



<p>Die Produktion von Rotbier war sehr zeit- und arbeitsaufwendig. Das bayerische Dreimaischverfahren war im Vergleich zu der Nürnberger Braumethode einfach, dafür schmeckte das Rotbier feiner, milder und war gehaltreicher als das bayerische Braunbier. So beschrieb ein Zeitzeuge das Nürnberger Bier im Jahr 1899 in der „Allgemeinen Brauer- und Hopfen-Zeitung“.</p>



<p>Eine Nürnberger Rotbierbrauerei aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird zudem folgendermaßen beschrieben: „Ein großer kupferner Kessel, ein Maischbottich mit einem hölzernen Senkboden, mehrere Kühlschiffe mit Kühlmaschinen, Wasser- und Würzpumpen, durch ein Pferd in Bewegung gesetzt, unterirdische, ganz dunkle Malztenne, ein regelmäßig gebauter, nicht geräumiger Gärkeller und ein in Sandstein ausgehauener, sehr niedriger Lagerkeller fallen dem Besuchenden auf den ersten Blick auf und zeigen einen nicht unbedeutenden Unterschied gegen die Localverhältnisse Münchens. Das hier gebraute Bier dagegen ist gesund, stark und für die Zunge lieblich, &#8211; Tugenden, welche den besuchenden Kenner mit der Localität aussöhnen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Brauprozess</strong></h3>



<p>Mit dem Brauen begann man gewöhnlich abends um 19 Uhr. Das Malzschrot wurde im Maischbottich so lange mit kaltem Wasser besprengt, bis das Wasser einige Zentimeter über dem Schrot stand. Nach einer vierstündigen Ruhepause wurde gegen Mitternacht die Flüssigkeit aus dem Maischbottich, der sogenannte „kalte Satz“, in den Läutergrant abgelassen. Der Läutergrant ist ein offenes Sammelgefäß, in das die Würze über Läuterhähne hineinfloss. Wegen der großen Menge musste der Läutergrant eigentlich so groß sein wie ein Kühlschiff. Erst jetzt wurde das restliche Einmaischwasser zum Kochen gebracht. Gegen vier Uhr morgens begannen das sogenannte Annebeln, also das Überschöpfen der Maische mit heißem Wasser, sowie die eigentliche Maischarbeit. Es wurde so viel vom heißen Wasser zugegeben, bis die Temperatur der Maische circa 50 bis 54 °C betrug. Bei dieser Temperatur vollzog sich die Eiweißrast oder Protease, bei der die großen Eiweißmoleküle des Malzes in kleinere Bausteine aufgespalten wurden. Nach zehnminütigem Maischen bei dieser Temperatur legte man eine einstündige Ruhepause ein. In dieser Zeit mischte man den aufbewahrten „kalten Satz“ mit dem im Kessel verbliebenen heißen Wasser. Nach einer Stunde wurde aus dem Maischbottich der so genannte „warme Satz“ in den Läutergrant abgelassen und weiter auf eines der Kühlschiffe gebracht. Der mit Wasser im Kessel vermischte „kalte Satz“ wurde zum Sieden gebracht, fünf Minuten lang gekocht und zum Maischbottich befördert. Dadurch stieg die Temperatur der Maische auf 72 bis 75 °C. Nun vollzog sich die Verzuckerungsrast, bei der sich durch das Enzym Alpha-Amylase Dextrine bilden, die nur zum Teil vergärbar sind. Jetzt pumpte man die gesamte Maische in den Braukessel, kochte sie unter ständigem Rühren eine ganze Stunde lang und beförderte sie zurück zum Maischbottich.</p>



<p>Beim Kochen der Maische waren die schwer aufschließbaren Anteile des Malzes aufgeschlossen, was bei der Vergärung zu einer höheren Ausbeute führt. Der inzwischen kalt gewordene „warme Satz“ kam dann in den Sudkessel, der zwar nicht mehr befeuert, aber noch warm war. Dann, also noch vor dem Abläutern, gab man den Hopfen dazu. Durch die Wärme des Kessels stieg die Temperatur dieser Masse auf circa 25 °C. Zu dieser Masse, die noch genug Enzyme enthielt, um die restliche, in der gekochten Maische enthaltene Stärke zu verzuckern, wurde jetzt abgeläutert. Dieser Vorgang dauerte 1 bis 1,5 Stunden. Danach wurde die abgeläuterte und verzuckerte Würze mit dem bereits enthaltenen Hopfen gekocht. Für einen Sud benötigten die Nürnberger Brauer etwa 24 Stunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein sehr begehrter Exportartikel</strong></h3>



<p>Das Nürnberger Rotbier war ein sehr begehrter Exportartikel. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts war die ehemals freie Reichsstadt nicht nur der größte Bierproduzent in Bayern, sondern auch der größte Bierexporteur. Noch 1869 stand sie an erster Stelle beim Bierexport unter allen bayerischen Bierexportstädten. Während die Münchner Brauereien in diesem Jahr 28.292 hl absetzten, Erlangen 42.903 hl und Kulmbach 60.626 hl, verkaufte Nürnberg 78.480 hl Bier ins Ausland – wobei das Ausland bereits an der bayerischen Grenze begann. Leider geriet mit der Zeit das Brauen des Nürnberger Rotbiers immer mehr in den Hintergrund.</p>



<p>Bereits 1826 erlaubte ein königliches Dekret den Nürnberger Brauereibesitzern das Brauen des bayerischen Braunbieres. Dieses Brauverfahren war um einiges einfacher, und die Biere verkauften sich ebenso gut. Man ging eben mit der Mode. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich in Nürnberg die bayerische Brauweise durch. Allerdings braute 1895 Konrad Denk in seiner Brauerei in der Jakobstraße eine weitere Biersorte. Es handelte sich um ein helles Bier, das sich nach und nach zur beliebtesten Biersorte der Stadt entwickelte. Bis 1940 erreichte es in der Nürnberger Brauindustrie einen Anteil von 90 Prozent. Und noch heute ist das Helle in Bayern die beliebteste Biersorte.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wiederentdeckung des vergessenen Stils</strong></h3>



<p>Erst in den letzten Jahren haben die regionalen Brauereien das längst vergessene Rotbier wieder für sich entdeckt. Heute wird es natürlich mit moderner Technik und modernem Maischverfahren gebraut. Die heutigen Malze sind für so intensive Maischverfahren wie damals auch nur bedingt geeignet. Dies könnte sich vielleicht in naher Zukunft ändern, denn es gibt Mälzungsversuche mit alten, längst vergessenen Gerstensorten. Das Institut Romeis aus dem unterfränkischen Oberthulba braute zum Beispiel Anfang 2017 ein Bier aus vermälzter Chevaliergerste, die die Brauer noch vor etwa 100 Jahren verwendeten. Bei diesem Malz zeigte sich, dass das Dreimaischverfahren bessere Bierqualität lieferte als das heute übliche Infusionsverfahren. Mit alten Gerstensorten beschäftigt sich auch die Bamberger Mälzerei Weyermann (siehe B&amp;B Heft 34).</p>



<p>Als Erste begann 1997 die im Jahr 1984 in der Nürnberger Altstadt gegründete Hausbrauerei Altstadthof, ein Rotbier zu brauen. Für dieses Bier stellt die Mälzerei der Neumarkter Lammsbräu ein spezielles Biomalz her. Für die 2006 gegründete Schanzenbräu war ein Rotbier bereits ein Muss. Danach folgten weitere Brauhäuser aus dem Nürnberger Umland wie zum Beispiel aus Pyras, Neuhaus/Pegnitz, Oberreichenbach, Birkach am Forst, Erlangen oder Gräfenberg. Das Gräfenberger Rotbier aus der Brauerei Red Castle ist eine Besonderheit in der Region, weil es obergärig vergoren wird. Das von der erst 2017 in Nürnberg gegründeten orca brau geplante Rotbier soll auch etwas Besonderes werden. Das Rotbier ist wieder da und es gehört heute einfach dazu, dass man in einem Nürnberger Biergarten ein „Rotes“ bestellt.</p>



<p class="has-text-align-right">Andreas Urbanek</p>
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		<title>20 Rotbiere</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/rotbiere-aus-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 18:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkostung & Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[20]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rotbier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>20 Rotbiere aus Deutschland Im Rahmen der neuen deutschen Bierkultur entdecken manche Brauer deutsche Stile wieder, die in Vergessenheit geraten sind. Einer dieser Stile ist das Rotbier, das früher vor allem in Nürnberg und Umgebung erfolgreich war. In dieser Ausgabe stellen wir einige der (sowohl unter- als auch obergärigen) Rotbiere vor, die es in verschiedenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">20 Rotbiere aus Deutschland</h2>



<p><strong>Im Rahmen der neuen deutschen Bierkultur entdecken manche Brauer deutsche Stile wieder, die in Vergessenheit geraten sind. Einer dieser Stile ist das Rotbier, das früher vor allem in Nürnberg und Umgebung erfolgreich war. In dieser Ausgabe stellen wir einige der (sowohl unter- als auch obergärigen) Rotbiere vor, die es in verschiedenen Ecken Deutschlands mittlerweile gibt (oder gegeben hat). Dabei zeigt sich, wie unterschiedlich die einzelnen Rezepturen sind. Nachfolgend findet ihr alle Informationen zu den Bieren, die die Brauereien veröffentlichen wollten (oder konnten).</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Altstadthof Nürnberger Rotbier, 5,2%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 13,3 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 19; Farbe: 45 EBC; Hefe: untergärig; Malz: Spezielles Malz, das extra für die Brauerei Altstadthof hergestellt und dabei bei 102 bis 103 °C gedarrt wird; Seit wann wird es gebraut: 1998; Von wem stammt das Rezept: Überliefertes Nürnberger Rezept, von Brauereigründer Reinhard Engel an heutige Rohstoffe und Technik angepasst; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: malzaromatisch mit ausgeglichener Hopfenbittere und fruchtigem Aroma.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Berliner Bierfabrik Rotbier, 5,5%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 13,8 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 25; Farbe: 30 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Pilsner Malz, Cara Red, Melanoidinmalz, Cara Amber; Hopfen: Herkules, Summit; Seit wann wird es gebraut: 2014; Von wem stammt das Rezept: Berliner Bierfabrik; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: malziger Geruch, nach Toffee, eingekochten Erdbeeren, Rhabarber. Im Geschmack Röstmalze, Karamell und Erdbeeren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Brauartium Red Ale, 5,0%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: circa 11,5 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 25; Hefe: obergärig; Malze: Pilsner Malz, Münchner Malz (beides Bio), Cara Red, Cara Aroma; Hopfen: wechselnd Perle, Hallertauer Tradition, Tettnanger in der Kochung und Chinook zum Stopfen; Seit wann wird es gebraut: erstmals 2011, Rezept wurde seither immer mal wieder angepasst; Von wem stammt das Rezept: Andre und Dirk Dieckmann; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: ab dem Antrunk Mango und Maracuja, dazu kommen bald Hopfenbittere und Karamellnoten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bremer Braumanufaktur Hopfenfänger Rotbier, 5,1%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,2 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 18; Farbe: 32 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Pilsner Malz, Münchner Malz, Cara Hell, Cara Dunkel; Hopfen: Tradition, Spalter Select, Hallertauer Mittelfrüh; Seit wann wird es gebraut: 2014; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: Es duftet nach Malz und Getreide. Im Antrunk zeigt sich ein dominanter Malzkörper. Das Bier ist schlank mit mildem Karamellaroma, im Nachtrunk wird das Malzaroma durch eine herbe Bitterkeit abgerundet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bremer Union Rotbier, 5,5%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,5 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 25; Farbe: 35 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Pilsner Malz, Münchner Malz Typ 1, Melanoidinmalz, Cara Red; Hopfen: Tradition, Herkules; Seit wann wird es gebraut: 2015; Von wem stammt das Rezept: Doreen Gaumann; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: feine, süßliche Malznoten, voller Körper aus Spezialmalzen, abgerundet durch die sanfte Bittere von Tradition und Herkules.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Buddelship Roter Klinker, 5,3% (wird derzeit nicht gebraut)</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 13,6 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 20; Hefe: untergärig; Malze: Gersten- und Roggenmalz, Caramalze; Hopfen: Hallertauer Hersbrucker, Tettnanger, Saphir, Perle; Seit wann wird es gebraut: 2014 bis 2016; Von wem stammt das Rezept: Simon Siemsglüß; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: Rotbier mit Malz-, Karamell- und Toffeearomen, das seinen Charakter insbesondere durch die aromatischen Caramalze erhält. Der Körper ist voll, der Abgang lang und malzig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eichbaum Rotes Räuberbier, 5,9%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 13,3 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 23; Farbe: 30 EBC; Hefe: untergärig; Seit wann wird es gebraut: 2008; Von wem stammt das Rezept: interne Produktentwicklung; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: vollmundig im Geschmack, mit malzaromatischer Note und elegant abklingender Bittere.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Holsten Rotklinker Brown Ale, 6,1% (wird derzeit nicht gebraut)</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 14,9 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 40; Farbe: 40  EBC; Hefe: obergärig; Malze: Wiener Malz, Karamellmalz, Melanoidinmalz; Hopfen: Cascade, Mandarina Bavaria, Hüll Melon; Seit wann wird es gebraut: 2016; Von wem stammt das Rezept: Ralf Gebhardt (Braumeister der Holsten Brauwelt); So beschreibt die Brauerei den Geschmack: kräftig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kehrwieder Kreativbrauerei Hamburger Rot, 5,0%</strong></h3>



<p>5,0 % (wird derzeit nicht gebraut)Stammwürzegehalt: 12,5 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 25; Farbe: circa 27 EBC; Hefe: obergärig; Malze: Pilsner Malz, helle und dunkle Karamellmalze, entbittertes Röstmalz; Hopfen: Northern Brewer, Perle; Seit wann wird es gebraut: erstmals gebraut 2016, der nächste Brautermin ist noch nicht geplant; Von wem stammt das Rezept: Oliver Wesseloh; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: schlanker Körper mit angenehmer Karamellnote.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Köstritzer Red Lager, 5,0%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 11,8 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 25; Farbe: 60 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Pilsner Malz, Melanoidinmalz, Special X Malz; Hopfen: Perle, Hallertauer Tradition; Seit wann wird es gebraut: 2015; Von wem stammt das Rezept: Köstritzer Schwarzbierbrauerei; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: Die Komposition aus Aromahopfen und Karamellmalzen setzt die feinen Malznoten in Balance mit zartbitteren Kaffee- und Röstaromen, Kastanienhonig, Trockenfrüchten und einem frischem Pflaumenton.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>LaBieratorium Rot, 5,0%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,2 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 22; Farbe: 23 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Wiener Malz, Münchner Malz Typ I, Caramalz Hell, Cara Red; Hopfen: Hallertauer Tradition, Spalt Spalter; Seit wann wird es gebraut: 2016; Von wem stammt das Rezept: Olaf Wirths und Christian Sauer; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: malz­aromatisch, nussig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lemke Original, 5,4%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 13,2 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 26; Farbe: 47 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Wiener Malz, Pilsner Malz, Cara Aroma, Carafa; Hopfen: Hallertauer Magnum; Seit wann wird es gebraut: 1999; Von wem stammt das Rezept: Oliver Lemke; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: Pfeffer und weiche Röstaromen in der Nase. Im Geschmack dunkles Malz, die Textur ist trocken. Ein dezenter Säure-kick aus der Röstaromatik leitet ins Finale: Toffee-, Toast- und Kakaonoten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Pyraser Rotbier, 4,6%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 11,4 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 22; Farbe: 24 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Wiener Malz, helle und dunkle Karamellmalze; Hopfen: Perle, Hersbrucker, Saphir; Seit wann wird es gebraut: 2012; Von wem stammt das Rezept: Marlies Bernreuther (Geschäftsführerin) und Helmut Sauerhammer (Braumeister); So beschreibt die Brauerei den Geschmack: mittlerer Körper, weiche Textur, Malzaromatik mit einer leichten Bittere und angenehmer Hopfenblume.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ratsherrn Rotbier, 5,2%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,5; Bittereinheiten: 22; Farbe: 15 bis 35  EBC; Hefe: untergärig; Malze: Pale Ale Malz, Mela­noidin­malz, Karamellmalz; Hopfen: Herkules, Tradition, Saphir; Seit wann wird es gebraut: 2012; Von wem stammt das Rezept: Thomas Kunst, Philip Bollhorn (Braumeister) &amp; Team; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: malzig, leicht süßliche Karamellnuancen mit würzigem Abgang.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Red Castle Rotbier, 5,0%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,4 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: circa 20; Farbe: 22 bis 27; Hefe: obergärig; Malze: Pilsner Malz, Münchner Malz, Wiener Malz, Cara Red, Melanoidinmalz, Sauermalz; Hopfen: Hallertauer Perle; Seit wann wird es gebraut: 2012; Von wem stammt das Rezept: Michael Bellair (unter Verwendung eines Rezeptes aus dem 13. Jahrhundert); So beschreibt die Brauerei den Geschmack: sehr fruchtiger, blumiger Geschmack mit leichten Minzenoten im Abgang.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schanzenbräu Rotbier, 4,9%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 11,9 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 24; Farbe: 29 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Wiener Malz, Münchner Malz, Carafarb; Hopfen: Tradition, Select; Seit wann wird es gebraut: 2004; Von wem stammt das Rezept: Stefan Stretz (Geschäftsführer und Braumeister); So beschreibt die Brauerei den Geschmack: leicht malzig, fein ausgeprägtes Hopfenaroma.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Veldensteiner Rotbier, 5,4%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,5 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 20; Farbe: 35 EBC; Hefe: untergärig; Hopfen: Hersbrucker; Malz: Pilsner Malz, Karamellmalz, Spezialmalze; Seit wann wird es gebraut: 2017; Von wem stammt das Rezept: Andreas Laus (Braumeister); So beschreibt die Brauerei den Geschmack: vollmundig-süffiges Vollbier mit barockem, kernigem Körper.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vormann Rotbier, 5,0%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 11,9 Gewichtsprozent; Bittereinheiten: 25; Farbe: 14 EBC; Hefe: untergärig; Malze: Pilsner Malz, Münchner Malz; Hopfen: Tettnanger Tettnanger, Hallertauer Mittelfrüh, Tettnanger Perle; Seit wann wird es gebraut: 2011; Von wem stammt das Rezept: Christian Vormann (Geschäftsführer), Dirk Seeger (Braumeister); So beschreibt die Brauerei den Geschmack: schlankes, fein strukturiertes Bier; die aromatischen Hopfensorten umschmeicheln einen ausgewogenen Malzkörper; aromatisch, hopfenblumig, süffig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wagner Kupferstich Rotbier, 4,9%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 12,1 Gewichtsprozent; Seit wann wird es gebraut: 2014; Hefe: untergärig; Von wem stammt das Rezept: Günter, Hermann und Rainer Wagner; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: Seine leuchtend rötliche Farbe bekommt es von einer speziellen Malzmischung. Das fruchtig-hopfige Aroma macht es zu einem echten Biererlebnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zeiler Abendrot, 4,8%</strong></h3>



<p>Stammwürzegehalt: 11,8 Gewichtsprozent; Hefe: obergärig; Hopfen: Comet; Seit wann wird es gebraut: erstmals 2016, in diesem Sommer zum zweiten Mal; Von wem stammt das Rezept: Max Göller; So beschreibt die Brauerei den Geschmack: Das Abendrot vereint die süßen und würzigen Aromen des Malzes mit den fruchtig-frischen Aromen des Flavorhopfens Comet, der Blau- und Heidelbeernoten ins Bier bringt. Abgerundet werden die Aromen durch den Einsatz einer Alehefe.</p>
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