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	<title>Brauhaus Archive - Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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	<description>Aus Genuss wird Leidenschaft</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Mar 2026 17:11:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Bier als Business – mehr als „Geschäftemacherei“</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/bier-als-business-mehr-als-geschaeftemacherei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 17:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Markus Harms: In den vielen Jahren „Bier &#38; Brauhaus“ kommt der Begriff „Geschäftemacherei“ zu Unrecht, wie ich finde, immer wieder vor. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Begriffen, die immer wieder falsch verstanden bzw. interpretiert werden. Bier ist ein brauereiwirtschaftliches Erzeugnis. Es kommt nicht natürlich in der Natur vor, sondern entsteht durch gezielte Verarbeitung von Rohstoffen [&#8230;]</p>
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<p>Markus Harms: In den vielen Jahren „Bier &amp; Brauhaus“ kommt der Begriff „Geschäftemacherei“ zu Unrecht, wie ich finde,  immer wieder vor. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Begriffen, die immer wieder falsch verstanden bzw. interpretiert werden.</p>



<p><strong>Bier ist ein brauereiwirtschaftliches Erzeugnis.</strong> Es kommt nicht natürlich in der Natur vor, sondern entsteht durch gezielte Verarbeitung von Rohstoffen wie Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Damit ist Bier ein Produkt industrieller und handwerklicher Wertschöpfung – geprägt von landwirtschaftlichen Grundlagen, technologischem Know-how und energiewirtschaftlichen Faktoren.</p>



<p><strong>Bier ist Genussmittel, Kulturgut und Wirtschaftsfaktor zugleich.</strong> Wer ein Brauhaus gründet oder eine Brauerei weiterentwickelt, braucht mehr als Leidenschaft: Es braucht einen klaren Plan. Zwei Begriffe tauchen dabei regelmäßig auf – Business-Plan und Business-Case. Beide sind unverzichtbar, doch sie erfüllen unterschiedliche Funktionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Business-Plan: Das Fundament</h2>



<p>Ein Business-Plan ist das strategische Gesamtbild. Er beschreibt, wie ein Unternehmen aufgebaut ist, welche Ziele es verfolgt und wie diese erreicht werden sollen.</p>



<p>Typische Inhalte im Brauhaus-Kontext:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vision und Mission: „Wir wollen regionale Bierkultur stärken und neue Zielgruppen erschließen.“</li>



<li>Marktanalyse: Welche Konkurrenz gibt es? Welche Trends prägen den Biermarkt (Craft, alkoholfrei, Bio)?</li>



<li>Produktportfolio: Klassische Biere, saisonale Spezialitäten, Eventformate im Brauhaus.</li>



<li>Finanzplanung: Investitionen in Sudhaus, Marketingbudget, erwartete Umsätze.</li>



<li>Organisation: Rollen im Team, Kooperationen mit Gastronomie oder Handel.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Impuls-Beispiel:</strong> Ein junges Brauhaus plant, neben klassischen Bieren auch Bierseminare anzubieten. Der Business-Plan zeigt, wie diese Seminare als Zusatzgeschäft kalkuliert und vermarktet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Business-Case: Die konkrete Entscheidungshilfe</h2>



<p>Während der Business-Plan das große Ganze beschreibt, ist der Business-Case ein Rechenmodell für einzelne Projekte oder Investitionen.</p>



<p>Typische Fragen im Brauhaus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lohnt sich die Anschaffung einer (neuen) Abfüllanlage?</li>



<li>Rechnet sich ein Biergarten-Anbau?</li>



<li>Welche Rendite bringt ein neues alkoholfreies Bier?</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Impuls-Beispiel:</strong> Ein Brauhaus überlegt, ein eigenes Dosenbier einzuführen. Der Business-Case vergleicht Kosten (Design, Produktion, Vertrieb) mit erwarteten Mehrumsätzen und zeigt, ob sich die Investition lohnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschied: Werbung vs. Marketing</h2>



<p>Gerade im Biermarkt wird oft von „Werbung“ gesprochen – doch Werbung ist nur ein Teil des Marketings.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Marketing ist die Gesamtstrategie: Marktanalyse, Zielgruppen, Positionierung, Produktgestaltung, Preisstrategie, Vertriebskanäle.</li>



<li>Werbung ist ein Instrument innerhalb des Marketings: Anzeigen, Social-Media-Kampagnen, Plakate, Sponsoring.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Impuls-Beispiel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Marketing: Ein Brauhaus positioniert sich als „Familienfreundlicher Treffpunkt mit regionalem Bier“.</li>



<li>Werbung: Plakatkampagne mit dem Slogan „Unser Bier. Unser Zuhause.“</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Praxis: Vom Plan zur Umsetzung</h2>



<p>Ein Brauhaus, das einen Business-Plan erstellt, sollte regelmäßig prüfen, ob einzelne Maßnahmen durch Business-Cases abgesichert sind.</p>



<p>Beispielhafte Struktur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Business-Plan: Ziel: Umsatzsteigerung um 20 % in drei Jahren.</li>



<li>Business-Case: Maßnahme: Einführung eines Bier-Abos für Stammkunden. Kalkulation: Kosten für Logistik vs. erwartete Abo-Einnahmen.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Impuls-Beispiele </strong>für Brauhaus-Business-Cases</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neue Zapfanlage: Investition 15.000 €, erwartete Umsatzsteigerung durch schnelleren Ausschank.</li>



<li>Eventreihe „Bier &amp; Musik“: Kosten für Bands und Werbung, Einnahmen durch Eintritt und Bierverkauf.</li>



<li>Kooperation mit regionalen Foodtrucks: Zusätzliche Gäste, höhere Verweildauer, mehr Bierumsatz.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Fazit: Strategie trifft Praxis</strong></p>



<p>Ein Business-Plan ist das strategische Dach, ein Business-Case die operative Entscheidungshilfe. Beide zusammen bilden das Rückgrat für nachhaltigen Erfolg im Brauhaus. Wer den Unterschied zwischen Werbung und Marketing versteht, kann seine Maßnahmen gezielt einsetzen – und Bierkultur nicht nur leben, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bier als Klebstoff und Schmiermittel der Gesellschaft</h2>



<p>Bier verbindet Menschen in geselliger Runde, begleitet Feste und Rituale, ist tief verwurzelt in Kultur und Geschichte. Zugleich zeigt es sich hoch entwickelt in seiner Vielfalt und Qualität – vom handwerklichen Craft-Bier bis zur globalen Markenwelt. Bier ist weit verbreitet und bleibt ein Symbol für Gemeinschaft, Genuss und Identität.</p>



<p>Zum Schluss ein Beispiel aus dem ländlichen Raum:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Feuerwehrhaus wird Brauhaus</h2>



<p>Gerade im ländlichen Raum entstehen spannende Business-Cases, wenn bestehende Immobilien einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ein typisches Szenario: Ein altes, ungenutztes Feuerwehrhaus soll zur kleinen Hausbrauerei umgebaut werden.</p>



<p><strong>Wichtige Aspekte dabei:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Firmierung und Rechtsform: Soll die Brauerei als GmbH, UG oder Verein betrieben werden? Wer übernimmt die Inhaberschaft und haftet für Investitionen?</li>



<li>Immobiliennutzung: Umbaupläne müssen mit Gemeinde und Bauamt abgestimmt werden – von Brandschutz bis Schanklizenz.</li>



<li>Finanzierung: Investitionen in Sudhaus, Kühlung und Ausschank müssen kalkuliert werden. Hier greift der Business-Case: Welche Kosten entstehen, welche Einnahmen sind realistisch?</li>



<li>Gemeinnütziger Zweck: Die Einnahmen sollen einem örtlichen Verein zugutekommen, der selbst keine direkten Einnahmequellen hat – etwa ein Heimatverein oder ein Breitensportverein. Damit wird die Brauerei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich relevant.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Impuls-Beispiel:</strong></p>



<p>Das Feuerwehrhaus wird zur Brauerei mit kleinem Ausschankraum. Die Gewinne aus Bierverkauf und Veranstaltungen fließen in die Vereinsarbeit – etwa für Jugendsport, Dorffeste oder kulturelle Projekte. Der Business-Plan beschreibt die langfristige Vision („Bier als Dorfmittelpunkt“), der Business-Case rechnet die konkrete Investition durch („Umbaukosten vs. erwartete Bierumsätze“).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mut, Neugier und Genussgeist: Bier ist weit mehr als langweilig</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/mut-neugier-und-genussgeist-bier-ist-weit-mehr-als-langweilig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Harms]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 23:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Hersteller setzen auf bewährte Sorten, Konsumenten greifen (immer weniger) zu den immer gleichen Marken. Mut, Neugier und Unternehmergeist bleiben dabei häufig auf der Strecke. Dabei ist Bier weit mehr als ein Durstlöscher: Es ist Handwerk, Erlebnis und Kultur. Damit Bier &#38; Brauhaus lebendig bleiben, braucht es Kreativität – sowohl im Sudhaus als auch im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/mut-neugier-und-genussgeist-bier-ist-weit-mehr-als-langweilig/">Mut, Neugier und Genussgeist: Bier ist weit mehr als langweilig</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Hersteller setzen auf bewährte Sorten, Konsumenten greifen (immer weniger) zu den immer gleichen Marken. Mut, Neugier und Unternehmergeist bleiben dabei häufig auf der Strecke. Dabei ist Bier weit mehr als ein Durstlöscher: Es ist Handwerk, Erlebnis und Kultur.</p>



<p>Damit Bier &amp; Brauhaus lebendig bleiben, braucht es Kreativität – sowohl im Sudhaus als auch im Glas. Hersteller und Konsumenten haben dabei unterschiedliche, aber komplementäre Aufgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hersteller: Innovation statt Imitation</h2>



<p>Brauer und Inverkehrbringer tragen die Verantwortung, Bierideen mutig weiterzuentwickeln.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neue Rezepturen wagen: Statt nur Pils und Export braucht es Sauerbiere, Rauchbiere, Hybridstile oder Biercocktails.</li>



<li>Prozesse hinterfragen: Wie kommt das Bier einfacher und nachhaltiger zum Kunden? Direktvertrieb, Crowdfunding oder digitale Verkostungen sind Ansätze.</li>



<li>Mehrwert schaffen: Brauhäuser können Produktionsstätte und Kulturort zugleich sein – tagsüber Sudhaus, abends Bühne für Lesungen oder Konzerte.</li>
</ul>



<p>Imitation allein reicht nicht. Wer nur erfolgreiche Modelle kopiert, bleibt austauschbar. Wirkliche Innovation entsteht dort, wo vorhandene Zutaten und Ideen neu kombiniert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konsumenten: Offenheit statt Routine</h2>



<p>Auch die Konsumenten haben eine Aufgabe: neugierig bleiben.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Probierfreude zeigen: Nicht nur die Standardmarke kaufen, sondern auch kleine Brauereien unterstützen.</li>



<li>Erlebnisse suchen: Brauereiführungen, Mitmach-Sudtage oder Bierverkostungen eröffnen neue Sichtweisen.</li>



<li>Geschichten teilen: Wer ein besonderes Bier entdeckt, sollte es weitererzählen – so entsteht Nachfrage und Vielfalt.</li>
</ul>



<p>Konsumenten sind keine passiven Trinker, sondern aktive Gestalter. Sie entscheiden, ob Mut belohnt oder Routine bestätigt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Probleme als Chancen verstehen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hersteller: Steigende Energiekosten können Anlass sein, nachhaltige Brautechnik einzusetzen. Rohstoffknappheit eröffnet die Chance, regionale Getreidearten oder alternative Hopfensorten zu nutzen.</li>



<li>Konsumenten: Saisonale Besonderheiten bewusst nachfragen – Winterbiere, Sommerbiere oder limitierte Editionen.</li>
</ul>



<p>So wird aus einem Problem ein Impuls für Neues.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arbeit in Erlebnis verwandeln</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hersteller: Gäste beim Brauen mithelfen lassen, Verkostungen interaktiv gestalten, Hopfenfelder für Besucher öffnen.</li>



<li>Konsumenten: Neugier zeigen, selbst aktiv werden – beim Braukurs, beim Hopfenpflücken oder beim Biermischen.</li>
</ul>



<p>Arbeit wird zur Unterhaltung, Bier zum Erlebnis. Das Brauhaus wird Treffpunkt für Gemeinschaft und Kultur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Visionen Wirklichkeit werden lassen</h2>



<p>Nicht jede Idee wird sofort verstanden. Doch ohne Visionen gäbe es keine neuen Bierstile, keine neuen Genussformen, keine neuen Märkte.</p>



<p>• &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hersteller: Visionäre Brauer müssen den Mut haben, auch ungewöhnliche Wege zu gehen.</p>



<p>• &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Konsumenten: Sie sollten bereit sein, diese Visionen zu probieren und zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Konzept gilt dann als ausgereift, wenn es auf beiden Seiten überzeugt</h2>



<p>Für den Hersteller bedeutet das: Das Bier ist durchdacht, bietet erkennbare Marktvorteile und hält einer kritischen Prüfung stand – alle Zweifel sind beantwortet.</p>



<p>Für den Konsumenten zeigt sich die Reife im Moment des ersten Schlucks: Man spürt sofort, dass hier mehr steckt als Routine, dass dieses Bier eine besondere Idee trägt. Genau dann ist der Zeitpunkt gekommen, die Idee groß zu machen.</p>



<p>Doch entscheidend ist, dass nicht nur das Produkt im Mittelpunkt steht, sondern die Geschichte dahinter. Hersteller sollten erzählen, warum dieses Bier entstanden ist, welche Leidenschaft und welche Vision darin stecken. Konsumenten wiederum können weitergeben, warum sie gerade dieses Bier trinken und welche Erfahrung es ihnen vermittelt. So entsteht eine gemeinsame Erzählung, die Bier und Brauhaus lebendig hält – ein Dialog aus Handwerk und Genuss, der über das reine Produkt hinausgeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Bier braucht mehr Mut</h2>



<p>Bier ist weit mehr als langweilig. Es ist ein Feld voller Möglichkeiten – für Brauer und Konsumenten gleichermaßen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hersteller/Inverkehrbringer müssen den Mut haben, Konventionen zu brechen, neue Rezepturen zu wagen und Bier als Erlebnis zu inszenieren.</li>



<li>Konsumenten müssen den Mut haben, Neues zu probieren, Vielfalt zu fördern und Geschichten weiterzutragen.</li>
</ul>



<p>Erst im Zusammenspiel entsteht das, was Bier &amp; Brauhaus ausmacht: Genuss, Gemeinschaft und Kultur. Jeder Brautag ist ein guter Tag. Produkt im Glas. Erlebnis im Kopf.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>„Braukunstwelt“ eröffnet bei Maisel &#038; Friends in Bayreuth</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/biererlebnis-mit-allen-sinnen-braukunstwelt-eroeffnet-bei-maisel-friends-in-bayreuth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede einzelne Zutat wird an den interaktiven Stationen anschaulich und in ihrer gesamten Tiefe präsentiert, um ihre Bedeutung für den Brauprozess verständlich zu erklären. Das gelingt mithilfe modernster Technik und der fachkundigen Unterstützung der Partner BarthHaas, IREKS, dem Forschungszentrum Weihenstephan der TU München und Doemens. Gemeinsam mit ihnen hat Maisel &#38; Friends ein einzigartiges Biererlebnis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/biererlebnis-mit-allen-sinnen-braukunstwelt-eroeffnet-bei-maisel-friends-in-bayreuth/">„Braukunstwelt“ eröffnet bei Maisel &amp; Friends in Bayreuth</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jede einzelne Zutat wird an den interaktiven Stationen anschaulich und in ihrer gesamten Tiefe präsentiert, um ihre Bedeutung für den Brauprozess verständlich zu erklären. Das gelingt mithilfe modernster Technik und der fachkundigen Unterstützung der Partner BarthHaas, IREKS, dem Forschungszentrum Weihenstephan der TU München und Doemens.</p>



<p>Gemeinsam mit ihnen hat Maisel &amp; Friends ein einzigartiges Biererlebnis geschaffen, das alle Sinne anspricht. „Es gibt keinen Ort, an dem so viel Expertenwissen rund um das Thema Bier auf einmal erlebbar ist&#8220;, erklärt Michael Feuerstein, Geschäftsführer der Bayreuther Bier-Erlebniswelt. Diese Kooperation steht exemplarisch für die Philosophie von Maisel &amp; Friends: „Niemand kann alles wissen – darum bauen wir auf die individuellen Stärken unserer Friends&#8220;, ergänzt Feuerstein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflichtadresse für Bierbegeisterte</h2>



<p>Die Braukunstwelt bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit den einzelnen Zutaten und ihrem beeindruckenden Zusammenspiel auseinanderzusetzen. Nicht nur interessierte Neulinge erhalten spannende Einblicke, auch für erfahrene Bierkenner wie Braumeister, Hobbybrauer oder Biersommeliers liefert die Braukunstwelt verblüffende Details. Die Braumeister von Maisel &amp; Friends geben dabei nicht nur ihr Wissen weiter. Sie plaudern zudem aus dem Nähkästchen und gewähren persönliche Einblicke in ihre Arbeit und ihre kreativen Ideen, die hinter jeder neuen Bierkreation stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spannende Führung oder individueller Rundgang</h2>



<p>Die Braukunstwelt ist als Teil von Maisel‘s Bier-Erlebniswelt sowohl für die individuelle Besichtigung als auch für Gruppen zugänglich. Mit einem Audioguide können Gäste die Attraktion selbstständig erkunden. Alternativ stehen fachkundige Tourguides für öffentliche Führungen bereit. Für Gruppen gibt es die Möglichkeit, die Braukunstwelt gesondert zu besuchen. Bis 31. Dezember gilt ein Rabatt von 25 Prozent auf die Online-Buchung der <a href="https://www.maiselandfriends.com/de/termine-und-events/termine/eintritt-audioguide-254/">Audioguide-Tour</a> mit dem Code „braukunst“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Feierliche Eröffnung geglückt</h2>



<p>Im Rahmen der Eröffnungsfeier am 30. September konnten geladene Gäste und Partner die Braukunstwelt erkunden. Ab 1. Oktober ist sie für Gäste aus aller Welt geöffnet.</p>



<p><strong>Über Maisel’s Bier-Erlebniswelt</strong></p>



<p>Im Stammhaus der Brauerei Gebr. Maisel aus dem Jahr 1887, wo einst die traditionsreiche Familienbrauerei ihren Anfang fand, befindet sich heute Maisel’s Bier-Erlebniswelt. Wer hier eintritt, kann in die Welt von Brauhandwerk und Bierleidenschaft eintauchen und die historische Entwicklung bis in die heutige Zeit nachempfinden. Neues Highlight ist die Braukunstwelt: Nach dem Motto „4 Zutaten, 1.000 Möglichkeiten“ wird dort an interaktiven und sensorischen Stationen auf einzigartige Weise erlebbar, wie Braumeister aus nur vier Rohstoffen – Wasser, Malz, Hopfen und Hefe – eine unglaubliche Vielfalt an Aromen und Bierstilen erschaffen.</p>



<p><em>Text- und Bildquelle: Pressemitteilung vom 30.09.25</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/biererlebnis-mit-allen-sinnen-braukunstwelt-eroeffnet-bei-maisel-friends-in-bayreuth/">„Braukunstwelt“ eröffnet bei Maisel &amp; Friends in Bayreuth</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Löwenherz Privatbrauerei: Ein bisschen Tegernsee im Taunus</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/loewenherz-privatbrauerei-ein-bisschen-tegernsee-im-taunus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bierbranche & Brauwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit vier Monaten fließt reichlich Bier aus den Zapfhähnen der Löwenherz Privatbrauerei. Diese steht für Biergenuss und Familienzeit, sie ist schon jetzt für viele Gäste zum Lieblingsplatz mitten im Taunus geworden. Schon nach wenigen Monaten ist nun auch der offizielle Bierverkauf vor Ort ist gestartet. Gäste können ab sofort ihr Lieblingsbier der Löwenherz Privatbrauerei direkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/loewenherz-privatbrauerei-ein-bisschen-tegernsee-im-taunus/">Löwenherz Privatbrauerei: Ein bisschen Tegernsee im Taunus</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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<p>Seit vier Monaten fließt reichlich Bier aus den Zapfhähnen der Löwenherz Privatbrauerei. Diese steht für Biergenuss und Familienzeit, sie ist schon jetzt für viele Gäste zum Lieblingsplatz mitten im Taunus geworden. Schon nach wenigen Monaten ist nun auch der offizielle Bierverkauf vor Ort ist gestartet. Gäste können ab sofort ihr Lieblingsbier der Löwenherz Privatbrauerei direkt mit nach Hause nehmen – ob als Kiste oder im 10- bzw. 30-Liter-Fass. Die &#8222;Biere to-go&#8220; sind ideal für private Feiern oder Gartenabende und bringen zudem eine Portion Brauhaus-Flair in den eigenen Kühlschrank.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Selbstbedienungsbereich: unkompliziert genießen</h2>



<p>Egal ob ein frisch gezapftes Bier, ein richtig guter Barista-Kaffee oder etwas für den kleinen Hunger – im neuen Selbstbedienungsbereich wird jeder fündig. Aufgetischt werden herzhafte Klassiker wie frische Hähnchen und Würstchen, dazu Softdrinks und Snacks – ganz ohne lange Wartezeit. Für unseren koreanischen Gäste gibt es ab sofort CHI-MAC 치맥 (Chicken &amp; Beer) im neuen Selbstbedienungsbiergarten.</p>



<p>Ein echtes Highlight ist auch das neue Spielgerüst direkt auf dem Gelände. Während die Kinder toben und klettern, können Eltern entspannt essen, plaudern und das Bier genießen. Ein Ort, an dem sich wirklich alle wohlfühlen. Radfahrer und Wanderer sind herzlich willkommen und können laut Brauerei auch ohne Reservierung jederzeit vorbeischauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kulinarische Abwechslung mit Charakter</h2>



<p>Die Löwenherz Privatbrauerei hat noch weitere kulinarische Optionen zu bieten. Wer&#8217;s feiner mag, darf sich über wechselnde Chef-Menüs freuen. Die Küche der Schankwirtschaft bringt regelmäßig saisonale Highlights auf den Tisch – raffiniert, frisch und mit Liebe zum Detail zubereitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Herz, Handwerk und vielen tollen Gästen</h2>



<p>„Die letzten vier Monate waren unglaublich, wir haben viel gelernt, das Team hat sich entwickelt und wir hatten viel Spaß – vor allem dank der vielen freundlichen Menschen, die uns besucht und unterstützt haben&#8220;, sagt das Team der Löwenherz Privatbrauerei. Die zahlreichen Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern fließen stets in neue Ideen rund um das Brauereikonzept ein. „Vielen Dank für das wichtige Feedback und wir freuen uns auf alle Gäste, die noch kommen – und auf alles, was vor uns liegt!&#8220;</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/loewenherz-privatbrauerei-ein-bisschen-tegernsee-im-taunus/">Löwenherz Privatbrauerei: Ein bisschen Tegernsee im Taunus</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bewerbungsfrist endet bald: Gruitbier-Brauerei des Jahres gesucht</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/bewerbungsfrist-endet-bald-gruitbier-brauerei-des-jahres-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bier und Genuß]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Gruitbier]]></category>
		<category><![CDATA[Gruitday]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterbier]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Steve Beauchesne von der kanadischen &#8222;Beaus All Natural Brewing Company&#8220; 2013 den 1. Februar als &#8222;International Gruitday&#8220; ins Leben gerufen hat, fiebern weltweit Gruitbier-Fans dem jährlichen Termin entgegen. 2021 übernahm der Chef der Lahnsteiner Brauerei, Dr. Markus Fohr, das Projekt und hat mit www.gruitday.beer eine lebendige Plattform für Neuigkeiten, Austausch und zum Netzwerken geschaffen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/bewerbungsfrist-endet-bald-gruitbier-brauerei-des-jahres-gesucht/">Bewerbungsfrist endet bald: Gruitbier-Brauerei des Jahres gesucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit Steve Beauchesne von der kanadischen &#8222;Beaus All Natural Brewing Company&#8220; 2013 den 1. Februar als &#8222;International Gruitday&#8220; ins Leben gerufen hat, fiebern weltweit Gruitbier-Fans dem jährlichen Termin entgegen. 2021 übernahm der Chef der Lahnsteiner Brauerei, Dr. Markus Fohr, das Projekt und hat mit <a href="https://www.gruitday.beer/">www.gruitday.beer</a> eine lebendige Plattform für Neuigkeiten, Austausch und zum Netzwerken geschaffen. Neu in diesem Jahr: Zum ersten Mal wird die Gruitbier-Brauerei des Jahres gesucht. Brauereien aus der ganzen Welt können sich noch bis zum 30. November 2024 bewerben, entsprechend wechseln auch wir im folgenden Teil ins Englische.</p>



<p>Dr. Markus Fohr, brewing engineer and German Champion of Beersommeliers, is brewing gruitbeer since 2014. His first recipe with sage, peppermint, juniper and some hops won a golden medal at International Craft Beer Award 2015. In 2019 he recreated the recipe now using anise, lemongrass and rosemary – and again some hops – and again won a golden medal in 2020.</p>



<h2 class="wp-block-heading">36 breweries from 16 different countries</h2>



<p>State of the art: 36 breweries out of 16 countries joined the project until March 4th 2024. For the coming up International Gruitday on February 1st 2025 an international jury is ready to award GRUITBEER BREWERY OF THE YEAR 2025 for the first time. So every GRUITERY (gruitbeer brewery) is invited to participate in this competition.</p>



<p><br>To participate the breweries need to send information according to the application form attached via email fohr@lahnsteiner-brauerei.de until November 30th 2024. The winner will be informed January 15th 2025. Official presentation will be online February 1st 2025 at 7:00 pm german time on facebook <a href="https://www.facebook.com/internationalgruitday">https://www.facebook.com/internationalgruitday</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Distinct application criteria</h2>



<p>This is what the judges will take into consideration:<br>&#8211; Do you have a presentation on www.gruitday.beer? (yes &#8211; 10 % &#8211; no 0 %)<br>&#8211; Do you produce gruitbeer continually or seasonally? (continually &#8211; 10 % &#8211; seasonally 0 %).<br>&#8211; Is your gruitbeer commercially available outside the brewery via online shop or distribu-tors? (yes &#8211; 10 % no 0 %)<br>&#8211; Which year did you start gruitbeer production? (10 years or more 10 % &#8211; 5 to 9 years 5 % &#8211; less 0 %).<br>&#8211; What is your gruitbeer recipe: Ingredients, basic gravity, alcohol, kind of fermentation, any additional information you like to offer? (free judging 20 %)<br>&#8211; Which is your individual gruitbeer story? (free judging 20 %)<br>&#8211; Does your marketing present any kind of information about your individual gruitbeer and the history of gruitbeer generally? Please send us a link or information. (free judging 10 %)<br>&#8211; Will you host events concerning International Gruitday 2025? Please send us information about these. (free judging 10 %)<br></p>



<p>Maximum: 100 %<br>Please send all necessary information via email to <strong>fohr@lahnsteiner-brauerei.de</strong> until November 30th 2024 together with:<br>• Contact data and picture in high resolution of the contact person in your brewery.<br>• At least one picture in high resolution of your gruitbeer with the label.<br>• At least one picture in high resolution of your brewery, your staff, your facilities, whatever you like.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="594" height="697" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/11/Gruitery-of-the-year-2025.jpg" alt="" class="wp-image-18690" style="width:342px;height:auto" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/11/Gruitery-of-the-year-2025.jpg 594w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/11/Gruitery-of-the-year-2025-256x300.jpg 256w" sizes="(max-width: 594px) 100vw, 594px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Experienced judges from all over the world</h2>



<p>The following judges will participate in the contest:</p>



<p><strong>Diego Bernori, Italy</strong><br>My name is Diego Bernori, I have been in the world of beer since 2001, as a pub manager in the center of Verona (Bierklinik), where there was only beer, nothing else, not even water! The beer was from Schloss-brauerei Au-Hallertau. After I sold the pub I worked as a beer sales manager at a drinks wholesaler. After this experience, since 2008 I have been working as Export Manager for the Schlossbrauerei Au-Hallertau.<br>In 2009 I became a Biersommelier, the year of the first course open to Italians, then I remained as Stefan Grauvogl&#8217;s deputy teacher and to date we have trained 310 Italian Biersommeliers. Since 2022 I have been a Certified Member of the Institute of Masters of beer. My passion is above all the history of beer!</p>



<p><strong>Markus Ernst, Germany</strong><br>My name is Markus Ernst and I studied Brewing and Beverage Technology in Weihenstephan, Bavaria. In addition to my technical studies, I also completed further training as a beer, tea and water sommelier and since 2019 I have been a Certified Member of the Institute of Masters of Beer. In addition to sensory analysis, I am particularly interested in the history and historical production of beer and try to combine both through my search for traditionally produced beers. I am delighted to be on the jury and to be able to increase interest in the topic of gruit beer outside the active fan scene.</p>



<p><strong>Stephan Hilbrandt, Germany</strong><br>Stephan Hilbrandt from Bonn has been a passionate hobby brewer for many years. To increase his beer knowledge and improve his sensory skills, he trained as a beer sommelier in 2015. Since then, he has been giving tastings, presenting beer-accompanied menus and helping interested people get started in the world of home brewing. In September 2017, he was awarded the title of &#8222;World Champion Sommelier for Beer&#8220;. Stephan beat 69 competitors from 15 nations to win the title and was allowed to hold it for two years.</p>



<p><strong>Norbert Schmidl, Germany</strong><br>My name is Norbert Schmidl from Ingolstadt, Germany, and I am a beer-lover since many years. In my former job as an editor for a daily newspaper I wrote about topics like beer and hops and I still do that now as a free journalist. Since 2008 I am a proved beersommelier and in November 2017 I became &#8211; as one of the first three ever &#8211; a Certified Member of the Institute of Masters of Beer. I am also a judge at different big beer competitions, for example at World Beer Cup (USA), European Beer Star (Germany), Brazil Beer Cup (Brazil) or KIBA (Korea). Finally I also do lots of beer-tastings for all people who are already interested in the wonderful world of beer or those who want to explore it.</p>



<p><strong>Peter Cartwright, Switzerland</strong><br>Peter Cartwright, after homebrewing for almost 40 years decided to start his own beer business in 2018 after a year at Sudwerk, a local craft brewery specialising on American beer styles. So for the last 5 years I have been running my own very small brewery near Rapperswil in Switzerland. There I produce English ales, fruit beers, sours and other creative beers. I also have a bottle shop with more than 500 different beers mostly from independent breweries. In 2018 &#8211; after the Diplom-Biersommelier training &#8211; I joined the Institute of Masters of Beer and since 2023 I am a Certified Member. I am passionate for the „unusual“ beers mostly not following the Reinheitsgebot, for food pairing with beer and l do appreciate all kinds of sour beers very much. Besides that I am always eager to learn more about beer &#8211; our fascinating companion.</p>



<p><strong>George “Butch” Heilshorn, USA</strong><br>George &#8222;Butch&#8220; Heilshorn co-founded Earth Eagle Brewings in Portsmouth NH, one of the first breweries in the US to regularly produce gruits. Working with a local forager, he brewed with every edible plant he could get his hands on resulting in a large catalogue of delicious and unique hopless beers. Butch later wrote the book “Against All Hops”, in which he shared recipes, herbal folklore, along with his adventures brewing gruit.</p>



<p><strong>Reini Schenkermeier, Austria</strong><br>As a connoisseur but not for beer I found a beer from a small brewery by chance 15 years ago. This astonishing experience showed me: There is also beer with good flavour! Two years later I founded a restaurant with brewery. High interest in good taste, in variety of flavours and in tech-nical knowledge about brewing beer led me to join Doemens Academy for a training as Diplom-Biersommelier before.<br>To go on learning new things I joined the Institute of Masters of Beer in 2014 and became its first Austrian member in 2019. Until 2023 I have also been the one and only Austrian member. Our brewery and restaurant we closed in the end of 2023 in lack of a successor – but I´m still highly interested in tasteful beers!</p>



<p><strong>André Hofer, Italy</strong><br>He was born on 02.11.1982 in Merano (South Tyrol, Italy). He has been a certified wine sommelier with the AIS since 2006 and successfully completed his beer sommelier diploma at Doemens in Gräfelfing near Munich in December 2016. On 27.09.2019 André competed for the first time with the Italian national team at the Doemens World Championship of Beer Sommeliers at the Grand Hotel Rimini in Rimini/Italy and made it into the top 50. He has held the honorary title of “Certified Member of the Institute of Masters of Beer” since 13.11.2021. To combine wine, beer and water, André decided to take the WSU water sommelier course in March 2023. His main job is in his own family business called Hotel Al-pentirolis**** in Dorf Tirol near Meran. In his free time, he brews various top-fermented beers and organizes beer tastings for beginners and advanced brewers.</p>
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		<title>Mehr Nachhaltigkeit beim Riedenburger Brauhaus</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/mehr-nachhaltigkeit-beim-riedenburger-brauhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bierbranche & Brauwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Riedenburger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In enger Zusammenarbeit mit der Firmengruppe Max Bögl, dem Anlagenbauer banke, dem örtlichen Bauunternehmen Goppold Bau sowie der Getränke Projekte UG legt die traditionsreiche Bio-Brauerei den Grundstein für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Produktion. Der Neubau der Brauerei und Besuchergastronomie, der vollständig mit dem innovativen Umweltbeton Bögl realisiert wird, stellt nicht nur eine bedeutende Investition in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In enger Zusammenarbeit mit der Firmengruppe Max Bögl, dem Anlagenbauer banke, dem örtlichen Bauunternehmen Goppold Bau sowie der Getränke Projekte UG legt die traditionsreiche Bio-Brauerei den Grundstein für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Produktion. Der Neubau der Brauerei und Besuchergastronomie, der vollständig mit dem innovativen Umweltbeton Bögl realisiert wird, stellt nicht nur eine bedeutende Investition in die regionale Wirtschaft dar, sondern setzt auch neue Maßstäbe hinsichtlich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung für die Region</h2>



<p>Der Neubau des Riedenburger Brauhauses ist ein Leuchtturmprojekt für die Region. Als Traditionsunternehmen in der achten Generation blickt der Bio-Pionier auf eine positive Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren zurück. Durch die Zusammenarbeit mit Zulieferern aus der Region wird die Wertschöpfung vor Ort gestärkt. „Wir sind stolz darauf, mit diesem Projekt nicht nur unsere Produktionskapazitäten zu erweitern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unserer Heimat zu leisten“, betonte Brauereichef Maximilian Krieger. Auch der Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeyer, hob hervor, dass der fortschrittliche und innovative Neubau eine wertvolle Bereicherung für die neue Ökomodellregion Kelheim sei und die Bedeutung nachhaltiger Projekte für die gesamte Region unterstreiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Bauweise: Umweltbeton</h2>



<p>Ein zentrales Element des Neubaus ist der Einsatz des Umweltbetons Bögl. Dieser innovative Baustoff, der den Zementanteil durch Ersatzstoffe um bis zu 70% reduziert, senkt die CO₂-Emissionen erheblich und unterstützt das Riedenburger Brauhaus in seinem Bestreben, ökologisch verantwortungsbewusst zu handeln. „Die Nutzung von Umweltbeton ist ein wichtiger Schritt in unserer Nachhaltigkeitsstrategie und ein Beitrag zum Schutz der Umwelt“, ergänzte Krieger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fortschrittliches Energiekonzept: Dekarbonisierung</h2>



<p>Neben der ökologischen Bauweise setzt das Riedenburger Brauhaus auf ein fortschrittliches Energiekonzept, das die schrittweise Dekarbonisierung der gesamten Produktion vorsieht. In Kooperation mit der banke GmbH wird ein energieeffizientes, vollautomatisches Sudhaus mit angeschlossenem Hefe-, Gär- und Lagerkeller installiert, das den thermischen Energiebedarf erheblich reduziert. Ziel ist es, bis spätestens 2030 vollständig auf fossile Brennstoffe zu verzichten. Mario Schäfer, Geschäftsführer des Verbands Private Brauereien Bayern e. V., lobte in diesem Zusammenhang die Weitsicht und das tiefe Engagement der Bio-Brauerei und wertet das umfangreiche Neubauprojekt als „Investition in die Zukunft des Planeten“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Offenes Besucherkonzept</h2>



<p>Das neue Brauereigebäude wird nicht nur ein Produktionsstandort sein, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Erlebens. Durch das offene Besucherkonzept können Interessierte während der Öffnungszeiten einen Blick hinter die Kulissen werfen und den Brauprozess hautnah miterleben. Ein integrierter Bierausschank sowie der bestehende Biergarten laden dazu ein, die Biere des Riedenburger Brauhauses direkt vor Ort zu genießen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick in die Zukunft</h2>



<p>Mit diesem Spatenstich beginnt eine neue Ära für das Riedenburger Brauhaus. „Dieses Projekt ist das größte und ambitionierteste in unserer Geschichte. Es steht für unsere Verpflichtung zu Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit“, fasste Maximilian Krieger zusammen. Die Brauerei wird voraussichtlich ab Sommer 2025 für Besucher zugänglich sein.</p>



<p><em>Bild- und Textquelle: Pressemitteilung vom 25.09.24.</em></p>
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		<title>Skorpione, Frösche, Lagerbier: So tickt Grapevines einzige Brauerei</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/skorpione-froesche-lagerbier-so-tickt-grapevines-einzige-brauerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angela Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Craft-Beer]]></category>
		<category><![CDATA[Texas]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr im September verwandelt sich die 50.000-Einwohner-Stadt Grapevine zu einem regelrechten Wein-Hotspot. Mehr als 200.000 Menschen besuchen dann an drei Tagen das GrapeFest, das größte Weinfestival im Südwesten der USA. Entlang der Main Street reiht sich eine Verköstigung an die nächste, Wein aus Texas und der Welt fließt in Massen, Livemusik tönt aus allen [&#8230;]</p>
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<p>Jedes Jahr im September verwandelt sich die 50.000-Einwohner-Stadt Grapevine zu einem regelrechten Wein-Hotspot. Mehr als 200.000 Menschen besuchen dann an drei Tagen das <em>GrapeFest</em>, das größte Weinfestival im Südwesten der USA. Entlang der <em>Main Street</em> reiht sich eine Verköstigung an die nächste, Wein aus Texas und der Welt fließt in Massen, Livemusik tönt aus allen Ecken. Wen zieht es da wohl noch in die einzige Brauerei der Stadt?</p>



<p>„Normalerweise ist am Wochenende sehr viel mehr los, aber es geht schon“, sagt Jon Powell und lacht. Der 39-Jährige nimmt in seinem zweiten Wohnzimmer, der Brauerei <em>Hop &amp; Sting Brewing</em>, einen großen Schluck Bier und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Die Brauerei ist ebenfalls mit einem Stand auf dem Weinfest vertreten, Besitzer Jon musste zum Start in den Tag nach den Fässern sehen. Mitte September herrschen selbst im Norden von Texas immer noch weit über 30 Grad, da kommt eine Abkühlung im Gastraum der eigenen Brauerei gerade recht. An der Theke unterhalten sich Gäste mit Cowboyhüten, andere fachsimpeln über das Football-Spiel, das auf den Fernsehern gezeigt wird. Im Biergarten spendet ein großer Pekannussbaum Schatten und nimmt der Hitze ihre Kraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Industriegebiet zur Ausgehmeile</h2>



<p>Powell erinnert sich noch genau an die Anfänge der Brauerei, die er zusammen mit seinem Geschäftspartner und Freund Brian Burton 2018 gegründet hat. „Auf dieser Straßen gab es nur Industriekomplexe, aber wir wussten, dass der Bahnhof, die neuen Hotels und Apartments Schwung in die Gegend bringen werden“, so Powell. Beide Besitzer sind ausgebildete Brauer, kommen seit der Gründung selbst aber kaum noch dazu. Er sei Präsident, Gründer, Brauer, Müllmann, Klempner und Buchhalter von <em>Hop &amp; Sting</em>, alles zur gleichen Zeit, so Powell. Heute arbeiten 13 weitere Angestellte im Team der Brauerei, die sich insbesondere im Bereich der Lagerbiere einen guten Ruf erarbeitet hat.</p>



<p>Doch Lager zu produzieren bedeutet auch weniger Platz für andere Biere in den Kesseln. Allein das „Aluminium Cowboy“, ein American Light Lager, nimmt drei Tanks in Anspruch. „Wir filtern unsere Biere nicht, trotzdem ist das Lager ganz klar. Das kommt von der relativ langen Zeit, die das Bier in den Tanks verbringt“, sagt Powell. Aufgrund der insbesondere in den Sommermonaten sehr harschen klimatischen Bedingungen werden in Texas kaum Braugerste und Hopfen angebaut. Die Brauerei bezieht ihr Malz deswegen aus Colorado, der Hopfen kommt dagegen von überall auf der Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herbstzeit ist Chili-Bier-Zeit</h2>



<p>Neben verschiedenen Lagerbieren fließen bei <em>Hop &amp; Sting</em> auch ein Wheat Ale, Brown Ale, Hefeweizen, verschiedene IPAs, Sauerbier und saisonale Spezialitäten aus dem Zapfhahn. Das <em>Curse of the 7 Scorpions</em> kommt jedes Jahr in limitierter Auflage in den Ausschank und ist meist nur kurzer Zeit wieder vergriffen. „Es ist ein Mango-Chili-IPA und bringt eine fein ausbalancierte Schärfe, aber auch fruchtige Noten mit sich“, sagt Powell. &nbsp;Die Chilis, die im Braukessel landen, sind handverlesen. „Die Mutter von einem unserer Brauer züchtet diese extrem scharfen Schoten und im Herbst ist Erntezeit“, erklärt der 39-Jährige.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn ein Skorpion über&#8217;s Wasser will</h2>



<p>Nicht nur das Chili-Bier hat im Namen etwas mit Skorpionen zu tun, auch der Name der Brauerei geht auf eine Tier-Fabel zurück. Die Kurzfassung von <em>The Scorpion and the Frog</em> geht so: Der Skorpion fragt den Frosch, ob er ihm helfen könne, über den Fluss zu schwimmen. Der Frosch verneint, schließlich wolle er nicht vom Skorpion gestochen werden. Der Skorpion erwidert, dass er dies nie tun würde, denn den Frosch zu töten, wäre das sichere Todesurteil für beide. Der Frosch willigt schließlich ein und schwimmt mit dem Skorpion auf dem Rücken über den Fluss. In der Mitte des Gewässers sticht der Skorpion zu. Der Frosch fragt mit seinem letzten Atemzug: „Warum hast du das gemacht?“. Der Skorpion antwortet: „Ich konnte nicht anders, es liegt in meiner Natur.“ Jon Powell lacht, während er die Geschichte erzählt. Er sei der Frosch, sein Geschäftspartner Brian der Skorpion. „Ich war am Anfang ein bisschen zögerlich, Brian hat mich etwas überredet, die Brauerei zu eröffnen – und hat mich zum Glück bis heute noch nicht umgebracht“, sagt Powell. Humor stehe trotz der vielen Arbeit immer im Vordergrund für die Freunde. Das Bier nehme man ernst, sich selber aber keinesfalls.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-18620" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-1024x683.jpg 1024w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-768x512.jpg 768w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-1536x1024.jpg 1536w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_7786-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus auf die unmittelbare Umgebung</h2>



<p>Die Brauerei als Ort für alle – das ist die Vision der Besitzer. Besonders wichtig ist ihnen dabei auch die Gemeinschaft im Ort und unter den Brauern. Die Zahl der Brauereien ist in der Region Dallas und Fort Worth in den letzten Jahren stark gestiegen. 2018 waren es noch 10, nun gibt es um die 70 Brauereien in der Metropolregion. Bei <em>Hop &amp; Sting</em> konzentriert man sich nicht zuletzt wegen der gestiegenen Konkurrenz auf das Angebot vor Ort in Grapevine und im umliegenden 25-Kilometer-Radius. „Wir füllen in Dosen ab und sind bei einer großen Supermarktkette und mehreren kleinen Märkten im Sortiment, unser Fokus liegt aber hier in Grapevine“, sagt Powell. In Spezialitätenläden, zahlreichen Restaurants und natürlich bei der Brauerei selbst gibt es ihre Biere zu kaufen.</p>



<p>Neben der Offenheit für alle Gäste in der Brauerei spendet das Brauer-Team seit dem ersten Verkaufstag ein Prozent des Umsatzes an wohltätige Zwecke in Grapevine. „Wir haben momentan neun Organisationen, an die das Geld in gleichen Teilen geht“, sagt Powell. In 2023 lag der Umsatz der Brauerei bei 2.3 Millionen Dollar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grape Ale in 2025?</h2>



<p>Den positiven Trend der Brauerei zu bestätigen, wechselnden Rohstoff- und Versicherungspreisen zu trotzen und sich dabei nicht selbst zu verlieren, sind die Herausforderungen für 2025. Zudem soll der Biergarten der Brauerei erweitert und eine kleine Bühne für lokale Bands und Musikschaffende gebaut werden. Das nächste <em>GrapeFest</em> ist auch schon wieder für Mitte September 2025 terminiert und Powell hat eine Idee. „Wer weiß, vielleicht sind wir nächstes Jahr ja mit einem eigenen Grape Ale auf dem Festival vertreten“, sagt er und lächelt. Für alle, die Bier lieben aber vom Wein nicht lassen können.</p>



<p></p>
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