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	<title>Hopfen Archive - Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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	<description>Aus Genuss wird Leidenschaft</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Aug 2025 06:41:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Hopfen-Forschung: Viel mehr als nur &#8222;Die Seele eine Bieres&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Luisa Kober und Marco Dürsch haben eines gemeinsam: Beide arbeiten an Forschungsprojekten, die jeweils der zukunftsweisenden Frage nachgehen, wie die antivirale und antibiotische Wirkung von Hopfen im Sinne einer biobasierten Produktion von tierischen Lebensmitteln innovativ eingesetzt werden kann. Die beiden Forschenden vom Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik (BVT) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) befassen sich in ihren [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Luisa Kober und Marco Dürsch haben eines gemeinsam: Beide arbeiten an Forschungsprojekten, die jeweils der zukunftsweisenden Frage nachgehen, wie die antivirale und antibiotische Wirkung von Hopfen im Sinne einer biobasierten Produktion von tierischen Lebensmitteln innovativ eingesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Forschenden vom Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik (BVT) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) befassen sich in ihren Promotionsvorhaben mit den positiven Auswirkungen des Hopfens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hopfen wirkt antibiotisch und wachstumsfördernd</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir knüpfen dabei an dem Jahrtausende altem Wissen an, dass Hopfen eine Heilpflanze ist“, erklärt Luisa Kober. „Die Wirkung von Hopfen hat man sich bereits in der Vergangenheit zunutze gemacht, wenn es beispielsweise darum ging, Bier haltbar zu machen.“ Ihr Ziel ist es nun, diese Eigenschaft zu nutzen, um Futterzusatzstoffe aus Hopfenextrakten für eine nachhaltige Geflügelproduktion einzusetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mein Forschungsvorhaben zielt zum einen darauf ab, eine Alternative zu herkömmlichen Antibiotika zur Behandlung und als Prophylaxe von bakteriellen Infektionserkrankungen in der Geflügelhaltung zu haben. Anderseits ist der Einsatz von Hopfen in der Tierzucht darüber hinaus besonders interessant, weil dieser wachstumsfördernd wirken kann“, sagt die Biochemikerin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forschung auf dem Hühnerhof</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachweis ihrer Grundlagenforschung lässt sich bereits in der Praxis nachvollziehen: In Kooperation mit der Universität im südbrasilianischen Joinville, wo ein FAU-Absolvent als Postdoc beschäftigt ist, werden auf einem Hühnerhof mikroverkapselte Hopfenextrakte verfüttert. Mit entsprechendem Erfolg. Es lassen sich bereits Trends erkennen, die eine Gewichtszunahme der Tiere und die antibiotische Wirkung der sogenannten „Micro-Hops“ vermuten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Vor dem Hintergrund zunehmender Probleme durch antibiotikaresistente Keime, ist es im Sinne der Gesundheit von Mensch und Tier nur sinnvoll, eine Alternative zum Einsatz von Antibiotika in der Geflügelproduktion zu finden“, betont Luisa Kober. Zumal die Alternative eine aus nachwachsenden Rohstoffen und damit nachhaltig ist. Und das in einem Bereich der Lebensmittelproduktion, der ständig wächst: Geflügel ist das Fleisch, das weltweit am meisten verzehrt wird. Tendenz weiter steigend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schutz vor Viruserkrankungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dasselbe gilt für Marco Dürsch und sein Promotionsvorhaben. Der Life Science-Ingenieur untersucht die antivirale Wirkung von Hopfen sowie insbesondere von Hopfenreststoffen, wie sie als Abfallprodukt in Brauereien oder in der Hopfenveredelung beim Herstellen von Hopfenextrakten anfallen, für die Aquakultur von (Speise-)fischen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln, Krebstieren und Co. gilt als der am schnellsten wachsende Bereich für die Erzeugung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs. „Diese Form der Massentierhaltung führt zu denselben Problemen wie die industrielle Tierhaltung an Land“, erklärt Marco Dürsch. „Gerade in Aquakulturen, wo Fische auf engstem Raum zusammenleben, ist die Gefahr von tödlichen Viruserkrankungen groß.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antivirale Zusatzstoffe auf Hopfenbasis für Fischfutter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der FAU-Wissenschaftler hat dabei insbesondere das Koi-Herpesvirus im Blick, das hierzulande vor allem Nutzkarpfen befällt und in den allermeisten Fällen tödlich endet. Außerdem untersucht er das Tilapia-Teich-Virus, das vor allem im asiatischen Raum gängige Speisefische betrifft, sowie zwei Virusarten, die vornehmlich Forellen und Lachse befallen. „Gerade das Koi-Herpesvirus ist ein riesiges Problem, weil in Europa noch keine zugelassene Prophylaxe oder medikamentöse Behandlung existiert“, sagt Marco Dürsch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirksamkeit im Labor bereits belegt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Forschungsarbeit an diesen Virusarten läuft schon seit einigen Jahren am Lehrstuhl. Letztlich hat die lehrstuhleigene Brauerei und die Auseinandersetzung mit dem Brauprozess dazu geführt, dass wir uns nun die Eigenschaften des Hopfens zunutze machen.“ Mit Erfolg: Die Wirksamkeit hat sich bereits gezeigt. Im Labor ist Marco Dürsch nun dabei, verschiedene Hopfensorten dahingehend zu untersuchen, welche der einzelnen Inhaltsstoffe sich jeweils als besonders antiviral wirksam erweisen. Sind die Stoffe identifiziert, werden sie durch angepasste Extraktionsverfahren selektiv angereichert und ebenfalls mikroverkapselt, um letztlich den Prototyp eines Zusatzstoffes für entsprechende Fischfuttermittel herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der präventiven Wirkung von Hopfen hat für ihn und Luisa Kober einen besonderen Reiz: „Mit Stoffen natürlichen Ursprungs etwas entwickeln zu können, das nachhaltig krankheitsverhindernd wirkt, damit eine biobasierte Lebensmittelproduktion voranbringt und letztlich an gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen anknüpft, ist ein großer Ansporn.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Von Bier bis Arznei: Wie Hopfen gegen Spinnmilben resistenter wird</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/von-bier-bis-arznei-wie-hopfen-gegen-spinnmilben-resistenter-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bierbranche & Brauwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland ist weltweit einer der beiden Hauptproduzenten der Kulturpflanze Hopfen, die auch Grundlage etwa von Arzneien ist. Doch jährlich lauert eine Gefahr: die Spinnmilbe. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert deshalb mit rund 450.000 Euro ein Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), dass das Problem der Spinnmilben gezielt bekämpfen will. Der Hopfen soll widerstandsfähiger [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist weltweit einer der beiden Hauptproduzenten der Kulturpflanze Hopfen, die auch Grundlage etwa von Arzneien ist. Doch jährlich lauert eine Gefahr: die Spinnmilbe. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert deshalb mit rund 450.000 Euro ein Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), dass das Problem der Spinnmilben gezielt bekämpfen will. Der Hopfen soll widerstandsfähiger werden, um langfristig weniger Pestizide einsetzen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DBU-Generalsekretär Alexander Bonde hebt die Bedeutung dieses doppelten Ansatzes hervor: „Das sichert den Bäuerinnen und Bauern die Existenzgrundlage, sorgt zugleich aber für mehr Umweltschutz.“ Laut Statistischem Bundesamt haben deutsche Brauereien 2023 rund 7,2 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier hergestellt. Dazu kommen etwa 556 Millionen Liter alkoholfreies Bier. Dafür ist die Branche unter anderem auf einen Rohstoff angewiesen: Hopfen. Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zufolge sind 2024 bundesweit rund 46.540 Tonnen Hopfen geerntet worden, ein Anstieg zum Vorjahr um rund 13 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pestizide gefährden Artenvielfalt in Deutschland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kulturhopfen mit Bayern als Hauptanbaugebiet in Deutschland ist allerdings durch die sogenannte Gemeine Spinnmilbe als Schädling bedroht. Sie verursacht nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft erhebliche Qualitäts- und Ernteverluste – bis hin zum Totalausfall. Um das zu verhindern, kommt chemische Schädlingsbekämpfung zum Einsatz, darunter zum Beispiel Akarizide – also Pestizide zur speziellen Bekämpfung von Milben und Zecken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt einen Haken, erklärt DBU-Abteilungsleiter Dr. Maximilian Hempel: „Pestizide tragen entscheidend zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Letztlich gefährdet das auch die Existenz bäuerlicher Betriebe.“ Doch es gibt Auswege, wie eine seitens der DBU entwickelte bundesweite Förderinitiative zur Pestizidvermeidung gezeigt hat. Rund drei Millionen Euro Förderung durch die DBU flossen in insgesamt fast ein Dutzend Projekte. Hempel: „Motivation ist, den Schutz biologischer Vielfalt zu verstärken, ohne die Existenz von Bauernhöfen aufs Spiel zu setzen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft forscht auf 31 Hopfenanbau-Flächen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daher sucht auch die LfL nach Methoden für nachhaltigen Pflanzenschutz. Projektleiter Dr. Florian Weihrauch berichtet über eine bemerkenswerte Erkenntnis: „Hopfen-Anbauflächen, die von erheblichen Schäden durch Spinnmilben betroffen waren, hatten in den Folgejahren kaum oder gar nicht mehr mit Befall zu kämpfen – ganz ohne den Einsatz von Pestiziden.“ In dem von der DBU geförderten Projekt untersucht die LfL 31 Hopfengärten über fünf Jahre. In jedem wurde ein Teilbereich alljährlich mit Akariziden behandelt, während eine zweite Teilfläche unbehandelt blieb. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, die Gründe für das beobachtete Phänomen zu finden und wissenschaftlich zu belegen. Das Projekt läuft bis Ende Mai 2026. Was für Weihrauch jetzt schon sicher ist: „Eine jährliche Hopfen-Behandlung mit Akariziden ist gar nicht notwendig und schädigt die Umwelt. Unsere Untersuchungen auf den Beobachtungsflächen lassen erkennen, dass selbst bei einem reduzierten Pestizideinsatz in vielen Jahren keine Ernteausfälle drohen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Wie eine Impfung bei Menschen“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Forschungsergebnisse erhofft sich Weihrauch noch aus einer anderen Erkenntnis: Nach einem starken Befall mit Spinnmilben verändern sich nach seinen Worten mehrere Faktoren bei der Hopfenpflanze. Der Projektleiter: „Unter anderem produziert sie vermehrt sogenannte Methyl-Salicylsäure, die dazu beiträgt, einen erneuten Schädlingsbefall deutlich unwahrscheinlicher zu machen. Bis zum Projektende wollen wir die Gründe noch eingehender untersuchen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Weihrauch steht fest: „Hopfen bildet eine natürliche Resistenz gegen die Spinnmilben aus. Das tritt zwar auch bei anderen Pflanzen wie Baumwolle, Sojabohnen oder Zitrusfrüchten auf, doch solch ein Schutz gegen einen beißenden Schädling ist selten.“ Dieses Phänomen wollen die LfL-Forschenden folglich für eine ökologischere und umweltschonendere Landwirtschaft nutzen. „Stark vereinfacht kann man es sich vorstellen wie eine Impfung bei Menschen“, so Weihrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Landwirte und Umwelt profitieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Hopfenpflanzen auf natürliche Weise gegen Schädlinge abgehärtet oder zumindest weniger Akarizide verwendet werden müssen, hätte das laut Weihrauch mehrere positive Effekte: „Zum einen eine erhebliche Kostenersparnis. Denn der Einsatz der Chemikalien schlägt im Schnitt pro Hektar und pro Anwendung mit 300 bis 400 Euro zu Buche. Zum anderen besserer Umwelt- und Naturschutz, weil Akarizide – einmal in die Umwelt gelangt – der Tier- und Pflanzenwelt schaden können.“ Wenn natürlicher Schutz Ernteausfälle ebenso gut verhindere wie chemische Schädlingsbekämpfung, würden alle Beteiligten profitieren. Weihrauch: „Die Nutzung der natürlichen Resistenz gegen Schädlinge ist eine wichtige Etappe auf dem Weg hin zu einem nachhaltigen Pflanzenschutz.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Foto- und Textquelle: Pressemitteilung der DBU vom 22.04.25</em></p>
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		<title>Gipfeltreffen für Brauprofis: BarthHaas lädt zum &#8222;Hop Aroma Summit&#8220; ein</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/gipfeltreffen-fuer-brauprofis-barthhaas-laedt-zum-hop-aroma-summit-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vierstündige Veranstaltung verspricht topaktuelle Updates rund ums Hopfenaroma, neue Sorten und zukunftsweisende Brautechniken. Dr. Christina Schönberger und Dr. Alicia Muñoz von Brewing Solutions Team leiten das Webinar zusammen mit Dr.-Ing. Nils Rettberg von der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB). Vielfältige Themen rund um Hopfen Die drei Experten eröffnen frische Perspektiven auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/gipfeltreffen-fuer-brauprofis-barthhaas-laedt-zum-hop-aroma-summit-ein/">Gipfeltreffen für Brauprofis: BarthHaas lädt zum &#8222;Hop Aroma Summit&#8220; ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die vierstündige Veranstaltung verspricht topaktuelle Updates rund ums Hopfenaroma, neue Sorten und zukunftsweisende Brautechniken. Dr. Christina Schönberger und Dr. Alicia Muñoz von Brewing Solutions Team leiten das Webinar zusammen mit Dr.-Ing. Nils Rettberg von der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielfältige Themen rund um Hopfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Experten eröffnen frische Perspektiven auf bekannte Themen und geben den teilnehmenden Brauerinnen und Brauern wertvolle Einblicke unter anderem in den Hopfenaroma-Ertrag, den Einfluss der Hefe aufs Hopfenaroma sowie Charakter und Eigenschaften neuer, nachhaltiger Hopfensorten. „Themen wie Biotransformation, Hopfen-Creep und Aromastabilität werden wir vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse eingehend behandeln“, kündigt Dr. Christina Schönberger, Leiterin des Brewing Solutions Teams, an. Dabei soll der Workshop keine Einbahnstraße sein. „Wir laden die Teilnehmer ausdrücklich ein, ihre Fragen und praktischen Probleme live in der Sitzung zu diskutieren“, betont Schönberger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4-Stunden-Seminar beantwortet Fachfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie hält man bei der Kalthopfung die Bierbittere unter Kontrolle? Wie kann man die Hopfengärung zähmen und zugleich für sich nutzen? Wie erzielt man ein besonders langanhaltendes Hopfenaroma? Dies sind nur drei von vielen Fragen, die in dem vierstündigen Webinar umfassend beantwortet werden. „Nach der Premiere soll das Gipfeltreffen für Brauprofis ein fester Bestandteil des Programms der Hops Academy werden und jährlich wichtige Impulse für die Braubranche setzen”, kündigt Schönberger an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Teilnehmende erhalten vorab Hopfenproben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Kursteilnehmer erhalten im Vorfeld ein Paket mit zwei verschiedenen Bierproben aus der Konzeptbrauerei von BarthHaas, zwei unterschiedlichen Hopfenproben und einem Aromarad. Das Online-Seminar findet am Dienstag, 25. Februar 2025, von 10:00 bis 14:30 Uhr statt. Der Kurs wird in englischer Sprache gehalten, Fragen können jederzeit auch auf Deutsch gestellt werden. Auch die Kursmaterialien sind auf Wunsch in Deutsch erhältlich. Informationen über Inhalte und Preis sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte hier:<br><a href="https://www.barthhaas.com/de/academy/hop-aroma-summit">https://www.barthhaas.com/de/academy/hop-aroma-summit</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über BarthHaas</strong><br>BarthHaas ist ein weltweit führender Anbieter von Hopfenprodukten und Dienstleistungen rund um den Hopfen. Das Familienunternehmen in achter Generation ist Spezialist für den kreativen und effizienten Einsatz von Hopfen und Hopfenprodukten. Als Visionär, Impulsgeber und Ideenumsetzer gestaltet BarthHaas seit über 225 Jahren den Markt rund um einen einzigartigen Genussrohstoff.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Text- und Bildquelle: Pressemitteilung vom 9. Januar 2025.</em></p>
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		<item>
		<title>Das Hopfenjahr: die Ernte</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-ernte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 16:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Darren]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Hängen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reißen, Hängen, Darren Ende April hat Lukas Locher, Geschäftsführer des Tettnanger Hopfenguts No20, im B&#38;B-Newsletter erklärt, welche Frühjahrsarbeiten auf einem Hopfenhof zu erledigen sind. Nun ist die Erntezeit gekommen. Und Lukas erklärt, wie die Hopfendolden innerhalb von wenigen Stunden vom Gerüst in die Darre wandern, mit welchen Sorgen die Hopfenbauern zuvor die Wettervorhersagen verfolgt haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-ernte/">Das Hopfenjahr: die Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Reißen, Hängen, Darren</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ende April hat Lukas Locher, Geschäftsführer des Tettnanger Hopfenguts No20, im <em>B&amp;B</em>-Newsletter erklärt, welche Frühjahrsarbeiten auf einem Hopfenhof zu erledigen sind. Nun ist die Erntezeit gekommen. Und Lukas erklärt, wie die Hopfendolden innerhalb von wenigen Stunden vom Gerüst in die Darre wandern, mit welchen Sorgen die Hopfenbauern zuvor die Wettervorhersagen verfolgt haben – und wie die Ernte 2019 geraten ist. Folge 2: die Ernte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Fokus liegt von März bis August auf unseren Hopfenpflanzen. Wir bemühen uns, die Frühjahrsarbeiten sorgfältig und zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen. Wir kümmern uns um die Gesundheit der Pflanzen, sichern die optimale Versorgung mit Nährstoffen, zittern bei jeder Unwettervorhersage und hoffen, dass das Anbaugebiet von Hagel und anderen Extremwettern verschont bleibt. All dieser Aufwand und all die Mühe haben zum Ziel, zur Ernte das optimale Ergebnis einzuholen. Natürlich ist man gespannt, ob man das Beste aus den Wetterbedingungen herausholen konnte und so ist die Hopfenernte eine emotionale und vor allem aufregende Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden möchten wir mit ein paar Sätzen unseren Ernteprozess erklären. Um den Hopfen zu ernten, benötigen wir unsere Hopfenpflückmaschine. Hierbei handelt es sich um eine Maschine aus Blech, Zahnrädern, Ketten und verschiedenen Förderbändern, die eine ganze Halle füllt. Anders als mit einem Mähdrescher können wir mit unserem Erntegerät nicht in den Hopfengarten fahren, sondern die Maschine bleibt zu Hause und wir bringen jede einzelne Pflanze vom Hopfengarten zum Hopfengut.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einholen der Hopfenpflanzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ersten Arbeitsschritt kommt das sogenannte Reißgerät zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um eine Spezialvorrichtung, die am Traktor befestigt wird. Die Hopfenpflanzen werden damit circa einen halben Meter über der Erdoberfläche abgeschnitten und die Reben zugleich festklemmt. Da der Traktor bekanntlich Kraft hat und unbeeindruckt weiterfährt, wird die gesamte Rebe mit dem Draht, an dem die Triebe emporgeklettert sind, heruntergerissen. Die Pflanzen landen der Länge nach auf dem Rebenladewagen und zehn Minuten später ist der Traktor schon mit etwa 130 Pflanzen beladen zurück auf dem Weg zum Hopfengut. Mit einem Kratzboden schiebt der Fahrer die Rebenhaufen auf den Boden vor der Maschine und das eigentliche Abernten der Hopfendolden kann beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut_2018-09_2880.jpg" alt="" class="wp-image-5873" width="353" height="532" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die maschinelle Hopfenpflücke</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede einzelne Rebe wird von Hand in den Einzugsarm gehängt. Die WSZ 550 kann bis zu 500 Pflanzen pro Stunde einziehen, die Arbeiter müssen sich also mit dem Einhängen ranhalten. Entlang des Einzugsarms werden die Reben in den Pflücker geführt. Große Walzen mit Drahtfingern kämmen im ersten Schritt sämtliche Blätter, Stängel und Dolden von der Pflanze. Der Draht und die Haupttriebe werden anschließend im Häcksler klein geschnitten und auf den Komposthaufen befördert. Da der Draht nicht verzinkt ist, verrostet und zerfällt dieser bald. Im nächsten Schritt werden die Hopfendolden von den restlichen Bestandteilen der Pflanze getrennt. Mit einem Saugwindgebläse saugt die Maschine die Blätter mit ihrer vergleichsweise großen Oberfläche an. Im nächsten Schritt nutzt man schräg verlaufende Gummibänder, um die Dolden von den verbleibenden Stängeln und Blättern zu trennen. Die Dolden kullern hinunter, die restlichen Bestandteile bleiben auf dem Band und werden damit zum Kompost transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2018/11/Maschine-im-Hopfengut-No20-s.jpg" alt="Hopfengut No20" class="wp-image-4985" width="839" height="532" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2018/11/Maschine-im-Hopfengut-No20-s.jpg 710w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2018/11/Maschine-im-Hopfengut-No20-s-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 839px) 100vw, 839px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Darren </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Resultat der Ernte ist zu 99 Prozent reines Doldenmaterial. Dieses hat ein hervorragendes Aroma, ist allerdings noch nicht konserviert. Aus diesem Grund wird der Hopfen jetzt schnellstmöglich in die Darre überführt. Ein großes Heißluftgebläse trocknet den Hopfen schonend von einem Wassergehalt von circa 70 Prozent auf eine Restfeuchte von 10 Prozent herunter. So sind die Dolden immer noch stabil, aromatisch und vor allem haltbar. Die große Herausforderung ist es an dieser Stelle, den Hopfen zum idealen Zeitpunkt aus der Darre zu entnehmen. Zu lang gewartet und der Hopfen ist zu trocken. Holt man den Hopfen zu früh aus der Darre, können die Dolden aufgrund des zu hohen Wassergehalts verderben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1.jpg" alt="" class="wp-image-5868" width="839" height="560" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Hopfengut-Darre-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 839px) 100vw, 839px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ist der Hopfen ausreichend getrocknet, lässt man ihn in den Konditionierungskammern abkühlen und homogenisieren. Dabei wird der unterschiedlich hohe Feuchtigkeitsgehalt in den einzelnen Dolden ausgeglichen. Letzte Aufgabe ist es, die Dolden in den Sack zu pressen. Bis zu 60 Kilo Doldenmaterial wird mithilfe der Ballenpresse in den Sack gedrückt. In dieser Form lassen sich die Ballen weiter zu den Verarbeitungswerken oder direkt zu den Brauereien transportieren. An einem Tag können wir auf dem Hopfengut bis zu 60 Ballen Hopfen produzieren. Nach 30 Tagen sind unsere über 150.000 Pflanzen abgeerntet und wir können wieder durchatmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Tagen stecken wir mitten in der Ernte. Jetzt zeigt sich – nach der langen Zeit der Unsicherheit – wie die Ernte geworden ist. Für unseren Hof in Tettnang können wir sagen: Bei uns in der Region war hatten wir einen optimal verlaufenen Sommer mit immer wieder ausreichend Niederschlägen. Deshalb wird es eine wirklich gute Ernte bei uns werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Lukas Locher</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-ernte/">Das Hopfenjahr: die Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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		<title>Das Hopfenjahr: die Frühlingsarbeiten</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-fruehling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 21:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfenjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schneiden, Drahten, Stupfen In der Erntezeit sind in der Bierbranche alle Augen auf die Hopfenhöfe gerichtet. Denn jetzt muss innerhalb von wenigen Wochen geerntet werden, wovon sich die Hopfenbauern das gesamte Jahr über finanzieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie im Rest des Jahres nicht ebenfalls alle Hände voll zu tun hätten. Im B&#38;B-Newsletter beschreibt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schneiden, Drahten, Stupfen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Erntezeit sind in der Bierbranche alle Augen auf die Hopfenhöfe gerichtet. Denn jetzt muss innerhalb von wenigen Wochen geerntet werden, wovon sich die Hopfenbauern das gesamte Jahr über finanzieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie im Rest des Jahres nicht ebenfalls alle Hände voll zu tun hätten. Im B&amp;B-Newsletter beschreibt der Geschäftsführer des Tettnanger Hopfenguts No20, Lukas Locher, in einer Serie, welche Arbeiten Hopfenbauern über das Jahr verrichten müssen, damit sie sich im September über eine gute Ernte freuen können. Folge 1: die Frühjahrsarbeiten. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte März geht in Tettnang die neue Hopfensaison los! Wenn der Winter auch ein paar ruhigere Tage bringt, an denen man sich um die Gerüstanlagen oder die Wartung der Maschinen kümmern kann, so erfordert der Hopfen im Frühjahr gleich die volle Aufmerksamkeit. Im Vordergrund stehen dabei aufwendige Handarbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Hopfenschneiden</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wurzeln des Hopfens reichen von einem sogenannten Wurzelballen, der etwa 30 Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche liegt, bis zu zwei Metern in die Tiefe. Aus diesem Wurzelballen heraus wachsen im März erste Hopfentriebe. Diese Triebe schneiden wir mit einem Spezialgerät, das an einen Traktor montiert wird und optisch einer großen Kreissäge ähnelt, auf etwa 10 cm <em>unter</em> der Erdoberfläche zurück. Dabei muss man aufpassen, dass man den Wurzelballen nicht verletzt. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Austrieb zu reduzieren und den Hopfenstock zu verjüngen. Außerdem kann auf diese Weise das Risiko von Pilzinfektionen gesenkt werden. Der richtige Schnitt zum optimalen Zeitpunkt kann einen positiven Effekt auf den Ertrag und die Qualität unserer Hopfendolden haben.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="563" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah.jpg" alt="" class="wp-image-5375" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anschneiden-nah-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Drahten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist der Hopfen geschnitten, geht es direkt weiter mit dem Drahten. Für jeden Wurzelstock werden in Abhängigkeit der Sorte ein bis zwei Steigdrähte oben an der Gerüstanlage aufgehängt. Das bedeutet Handarbeit auf acht Metern Höhe. Drei schwindelfreie Helfer knüpfen gewissenhaft einen Draht nach dem anderen an das Gerüst. Für ein zügiges Vorankommen sorgt der Fahrer in der Kabine, der den Tempomat des Traktors auf etwa 1 km/h einstellt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="563" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten.jpg" alt="" class="wp-image-5376" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Drahten-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Stupfen.jpg" alt="" class="wp-image-5377" width="308" height="462" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Stupfen.jpg 563w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Stupfen-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Stupfen</strong></h3>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ist der Draht oben am Gerüst befestigt, gilt es im nächsten Schritt, das nach unten hängende Drahtende im Boden zu verankern: genau an der Stelle, an der sich der passende Hopfenstock befindet. Diesen Arbeitsschritt nennen wir „stupfen“. Als Werkzeug dient dabei eine Metallstange, das Stupfeisen. Wir wickeln das lose Ende des Drahtes um die Spitze des Stupfeisens. Ähnlich einem Spaten drücken wir anschließend die Spitze des Eisens mit dem umwickelten Draht in den Boden. Beim Herausziehen des Stupfeisens bleibt der Draht aufgrund der Wicklung stramm gespannt im Boden zurück.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Anweisen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Wochen nach dem Zurückschneiden treibt die Pflanze ein zweites Mal aus. Damit sie am richtigen Draht emporwächst, muss sie angewiesen werden. Die wichtigste Regel bei dieser Arbeit ist: Hopfen wächst rechts herum, entsprechend dem Uhrzeigersinn. Es werden drei bis vier Triebe ausgewählt und von Hand um den Draht gewickelt. Alle überzähligen Triebe werden abgeschnitten. Das Anweisen dauert eine halbe bis eine ganze Minute pro Pflanze. Bei über 100.000 Pflanzen entspricht das einigen Arbeitsstunden für die Mannschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die oben genannten Arbeiten folgen teils dicht aufeinander. Da unsere acht verschiedenen Hopfensorten unterschiedlich stark austreiben und der Schnittzeitpunkt wetter- und sortenbedingt variieren kann, müssen manchmal viele Arbeiten zur gleichen Zeit ausgeführt werden. Die große Herausforderung ist es dabei, die Übersicht über die verschiedenen Wuchsstadien zu behalten, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte durchzuführen. Nur bei guter Arbeit im Frühjahr gelingt ein erfolgreiches Hopfenjahr. Wir sind gespannt, welche Herausforderungen in dieser Hopfensaison 2019 noch auf uns zu kommen. Im B&amp;B-Newsletter werden wir weiter von unserer Arbeit auf dem Hopfengut No20 berichten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="563" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten.jpg" alt="" class="wp-image-5378" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten.jpg 845w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten-300x200.jpg 300w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/04/Hopfengut-Anleiten-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /><figcaption>© Hopfengut No20</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Lukas Locher</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/hopfenjahr-fruehling/">Das Hopfenjahr: die Frühlingsarbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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		<title>B&#038;B-Hopfenwanderung in Tettnang</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/bb-hopfenwanderung-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Osterloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 20:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Speisen & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Genusswoche]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
		<category><![CDATA[Tettnang]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://2022.bier-und-brauhaus.de/?p=5293</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der B&#38;B-Hopfenwanderung durch Tettnang gibt es eine Woche lang Genuss und Aktivität in einer der schönsten Regionen Deutschlands – geführt von Globetrotter Olaf Wirths.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/bb-hopfenwanderung-2019/">B&amp;B-Hopfenwanderung in Tettnang</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Genusswoche mit spannenden Geschichten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 11. bis zum 18. Mai findet die „Bier &amp; Brauhaus“-Hopfenwanderung durch Tettnang statt. In B&amp;B erklärt Reiseleiter Olaf Wirths, was die Teilnehmer auf der Wanderung erwarten dürfen. Neben tollen Bieren und gutem Essen gehören dazu viele interessante Geschichten. Denn Olaf war nicht nur der Geschäftsführer der Cottbuser Brauerei LaBieratorium, er hat auch schon Bananenbier in Tansania und „Spuckebier“ in Peru getrunken – auf seinen Bierreisen, die er überall auf der Welt anbietet. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich ist Olaf ja Zimmerer. Vor allem ist er aber ein Freigeist. Denn für den Beruf hat er sich, nach Abitur und Zivildienst, insbesondere deshalb entschieden, weil er dabei auf die Walz gehen und die Welt bereisen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Olaf kommt ursprünglich aus dem Oberbergischen Land, das ein wenig östlich von Köln liegt. „Als gefühlter Rheinländer war das Kölsch meine erste Begegnung mit dem göttlichen Getränk Bier“, sagt Olaf. „In dieser Zeit wurde der Samen gepflanzt.“ Zur Leidenschaft wurde Bier jedoch erst auf seinen Reisen um die Welt. „In nahezu allen Kulturen der Erde ist Bier – ob es nun aus Gerste, Weizen, Mais, Hirse oder Kochbananen hergestellt wird – ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Strukturen“, erzählt der 47-Jährige. „Es fördert soziale Beziehungen, den kommunikativen Austausch und dient als Ventil gesellschaftlichen Drucks. Ich persönlich konnte die Erfahrung machen, dass bei einem gemeinsamen Bier Sprachbarrieren überbrückt werden und ein Eintauchen in andere Kulturen und Wertevorstellungen einfacher gelingt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwei tief verwurzelte Leidenschaften: Reisen und Bier</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2009 hat Olaf, als die Leidenschaft ihn vollends befallen hat, damit begonnen, Bier zu Hause zu brauen. Bald entschloss er sich dazu, seine eigene Brauerei LaBieratorium in der Lausitz zu gründen – weil sich die Region damals im Wandel befand. Zuerst produzierte er zusammen mit seinem Team das Bier als Kuckucksbrauer, 2017 dann auf einer eigenen Anlage. Ende des letzten Jahres musste die Brauerei schließen (Wie es dazu kam, erzählt Olaf in der nächsten Ausgabe von „Bier &amp; Brauhaus“). Als Reiseleiter für Bierreisen ist Olaf bereits seit 2014 im Einsatz. Wie kam es dazu?</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In meinem Leben gibt es zwei tief verwurzelte Leidenschaften – Reisen und Bier“, sagt Olaf. „Was lag da also näher?“ Eine Reise führt zum Beispiel nach Tansania, wo die Teilnehmer in der Region der Chagga das dortige Bier Mbege trinken, das aus Bananen und Hirse produziert wird. „Das Mbege kommt bei den Teilnehmern meist noch ganz gut an“, erzählt Olaf. „Schwieriger wird es dann bei der Verkostung eines traditionellen Getränks der Massai: Die Mischung aus Blut und Milch will nicht jeder probieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Genuss und Aktivität in einer der schönsten Regionen Deutschlands</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Reisen führt Olaf nach Nepal, Myanmar oder Peru, wo die Teilnehmer das Chicha, ein mithilfe von Spucke vergorenes Maisbier, zusammen mit gegrilltem Meerschweinchen probieren können. Wer es etwas weniger exotisch mag, kann mit Olaf eine Bierreise in den englischen Lake District machen. „Dort gibt es eine unglaublich große Vielfalt an Mikrobrauereien und Pubs“, sagt er. Der Ausgangspunkt der Reise ist Manchester, wo ebenfalls verschiedene Pubs erkundet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was können die Teilnehmer der Hopfenwanderung Tettnang im Mai erwarten? „Wir machen Wanderungen durch die wunderschöne Region zwischen Tettnang und dem Bodensee“, erzählt Olaf. „Dabei kehren wir ein in Brauereien, Metzgereien und Käsereien. Wir besuchen Hopfenpflanzer und Bauernhöfe und probieren uns durch die Köstlichkeiten der Region.“ Den Inhalt der Reise packt Olaf in neun Worte. „Spaß, Genuss, Aktivität, Natur, Begegnung, Austausch, Geschichten, Leidenschaft und Authentizität“, sagt er. „Und dazu gibt es vielleicht auch noch ein, zwei Biere.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Falk Osterloh</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/bb-hopfenwanderung-2019/">B&amp;B-Hopfenwanderung in Tettnang</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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