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	<title>Brauerei Archive - Magazin Bier &amp; Brauhaus</title>
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	<description>Aus Genuss wird Leidenschaft</description>
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		<title>Zahl der Brauereien in Deutschland erneut gesunken</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/zahl-der-brauereien-in-deutschland-erneut-gesunken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bierbranche & Brauwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Brauereien in Deutschland um 93 Betriebe zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 6 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2024 bundesweit noch 1.459 Brauereien. Allein vergangenes Jahr mussten 52 Betriebe schließen. 50 Schließungen in Bayern Die Bundesländer mit der höchsten Zahl an Brauerei-Schließungen seit [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Brauereien in Deutschland um 93 Betriebe zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 6 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2024 bundesweit noch 1.459 Brauereien. Allein vergangenes Jahr mussten 52 Betriebe schließen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">50 Schließungen in Bayern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesländer mit der höchsten Zahl an Brauerei-Schließungen seit dem Jahr 2019 sind Bayern (-50 Betriebe), Nordrhein-Westfalen (-24), Hessen (-14) und Baden-Württemberg (-9). Entgegen dem Trend leicht gestiegen ist die Zahl der Braustätten in Sachsen (+7), Thüringen (+4) und Mecklenburg-Vorpommern (+3). Bis zum Beginn der Corona-Pandemie war die Zahl der Brauereien in Deutschland kontinuierlich gestiegen, insgesamt um mehr als 250 Betriebe seit 1994. Hauptgründe für den Anstieg im vergangenen Jahrzehnt waren vor allem die Craftbier-Bewegung und die dadurch ausgelöste Gründerwelle gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brauereien leiden unter Kostendruck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) als Dachverband der deutschen Brauwirtschaft macht für die wachsende Zahl der Betriebsschließungen in erster Linie den hohen Kostendruck verantwortlich. Vor allem kleinere und mittlere Brauereien stehen immer stärker unter Druck, erklärte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Christian Weber, in Berlin. „Keine Brauerei schließt von heute auf morgen. Die meisten der betroffenen Betriebe haben mehrere ertragsschwache Jahre hinter sich, die Reserven sind aufgezehrt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise haben der gesamten Branche stark zugesetzt. Wenn die Kapitaldecke immer dünner wird und dann auch noch größere Investitionen anstehen, kann es für Betriebe eng werden“, so Weber. 2024 habe sich die Situation zusätzlich verschärft, weil ähnlich wie bei Gastronomie und Handel die hohe Inflation und die schlechte Verbraucherstimmung auch auf das Geschäft der Brauereien durchgeschlagen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DBB stellt Forderungen an Politik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die schwierige Gesamtlage der deutschen Brauwirtschaft appelliert der DBB an die künftige Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD, von allen Vorhaben Abstand zu nehmen, die mit weiteren Belastungen für die Wirtschaft verbunden sein könnten. Der Verband hat seine <a href="https://brauer-bund.de/wp-content/uploads/2025/01/DBB_Bundestagswahl_25_RZ-2.pdf">Forderungen an die Politik </a>in zehn Punkten zusammengefasst. Im Mittelpunkt stehen Themen wie sichere und bezahlbare Energie, Bürokratieabbau, Werbefreiheit, Unterstützung der Gastronomie und Förderung des klimafreundlichen Mehrwegsystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Text- und Bildquelle: Pressemitteilung Deutscher Brauer-Bund e.V. vom 21.03.25.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ein neuer Wohlfühlort für den Taunus: Privatbrauerei Löwenherz eröffnet</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/ein-neuer-wohlfuehlort-fuer-den-taunus-privatbrauerei-loewenherz-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein markantes, alpenländisch anmutendes und mit 8.600 Holzschindeln verkleidetes Holzgebäude steht am Rand von Wehrheim, knapp 25 Autominuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt. Die große Holzterrasse bietet ein Panorama über Wiesen direkt auf den Taunus, Feldbergblick inklusive: Hier wurde die Privatbrauerei Löwenherz gebaut, gegründet von Frank Niehage und seinem Wehrheimer Kompagnon Torben Emmerich. Am 1. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein markantes, alpenländisch anmutendes und mit 8.600 Holzschindeln verkleidetes Holzgebäude steht am Rand von Wehrheim, knapp 25 Autominuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt. Die große Holzterrasse bietet ein Panorama über Wiesen direkt auf den Taunus, Feldbergblick inklusive: Hier wurde die Privatbrauerei Löwenherz gebaut, gegründet von Frank Niehage und seinem Wehrheimer Kompagnon Torben Emmerich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. März 2025 hat die Brauerei mit ihrem Restaurant &#8222;Die Schankwirtschaft&#8220; Eröffnung gefeiert. Die Gastronomie bietet 100 Plätze im Restaurant und etwa 200 Plätze im überdachten und beheizten Biergarten, sie punktet mit elegant-gemütlichem Ambiente und viel natürlichem Holz, ohne die Alpenromantik zu überspitzen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Tatar, Tagliatelle und Saibling</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Karte finden sich klassische Gerichte wie Tatar, gebeizter Lachs, aber auch hausgemachte Tagliatelle, Cordon bleu vom Kalb oder Saibling vom Tegernsee. Das Team rund um Gastronomieleiter Aaron Traoré-Maus setzt sich aus erfahrenen Mitarbeitern aus der Frankfurter Restaurantszene zusammen, er und Küchenchef Adrian Isailă sind etwa aus dem Restaurant Lohninger bekannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tegernsee als Vorbild</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Herzstück der Location ist die Brauerei: „Unsere Brauereitechnik entspricht der unseres Vorbilds vom Tegernsee und wir haben lange mit unserem Braumeister Christian Ochs getüftelt. Jetzt sind wir stolz auf die Qualität und den hervorragenden Geschmack von unserem Zwickel, Hellen und Weißbier“, erklärt Frank Niehage. Ein alkoholfreies Bier soll perspektivisch das Angebot abrunden. Die Biere haben eine längere Reifezeit bei kälterer Lagerung als üblich: Dieses aufwendigere Verfahren macht das Bier bekömmlicher und überzeugt auch solche, die sonst kein Bier trinken. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Private Dining, Firmenfeiern und Musikstars</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes, gläsernes Weinlager ist in Planung und bedient die Weinliebhaber, die auch jetzt schon auf der Weinkarte fündig werden. Wichtige Komponenten der Privatbrauerei Löwenherz sollen Private Dining im Separee &#8222;Die Stube&#8220; sein, außerdem regelmäßige hauseigene Events im gemütlichen Innen- und Außenbereich sowie Firmenfeiern. Ein besonderer Baustein in der Brauerei ist die Partnerschaft mit Steinway &amp; Sons, die sich in einem schwarzen Hochglanzflügel direkt unter den schimmernden Edelstahltanks zeigt. Hier können sowohl Konzerte veranstaltet als auch Stars dank der Übertragungstechnik Spirio und Leinwand auf den Flügel zugeschaltet werden: „Das Gefühl, mit einem frisch gezapften Bier in unserer Brauerei zu stehen und etwa Lang Lang oder Elton John beim Spielen zuzuhören, den Künstler und seinen Tastenanschlag zu sehen, dazu kann man wirklich sagen ‘what money can’t buy’“, erklärt Torben Emmerich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Elegant-gemütliches Ambiente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Privatbrauerei Löwenherz in Wehrheim im Taunus ist seit März 2025 geöffnet und vereint moderne Braukunst nach Tegernseer Vorbild mit hessischer Gastlichkeit. Unternehmer Frank Niehage und sein Geschäftspartner Torben Emmerich, dessen Familie bereits seit dem 17. Jahrhundert in Wehrheim verwurzelt ist, bieten mit ihrem Restaurant Die Schankwirtschaft elegant-gemütliches Ambiente mit über 100 Sitzplätzen im Innenbereich und etwa 200 Plätzen auf der großen Panorama-Biergartenterrasse. Für private Veranstaltungen oder Firmen-Events stehen die Brauerei und auch das Separee die Stube zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen und Öffnungszeiten finden Interessierte unter <a href="https://www.brauhausloewenherz.de/">brauhausloewenherz</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Hemminger Braumanufaktur</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/hemminger-braumanufaktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 07:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Braumanufaktur]]></category>
		<category><![CDATA[Hemminger]]></category>
		<category><![CDATA[Kummerfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Besser geht&#8217;s nicht&#8220; Für seine frisch geöffnete Brauerei suchte Jens Kummerfeldt nach einem guten Partner für den Markenauftritt. „Wir sind eine Mikrobrauerei“, sagt der Geschäftsführer der Hemminger Braumanufaktur. „Deshalb haben wir besondere Anforderungen. Wir brauchen für unsere Biere nur kleine Mengen. Zugleich haben wir auch kein Riesenbudget.“ In der Firma Lohmann Druck hat Jens diesen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="besser-geht-s-nicht">&#8222;Besser geht&#8217;s nicht&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für seine frisch geöffnete Brauerei suchte Jens Kummerfeldt nach einem guten Partner für den Markenauftritt. „Wir sind eine Mikrobrauerei“, sagt der Geschäftsführer der Hemminger Braumanufaktur. „Deshalb haben wir besondere Anforderungen. Wir brauchen für unsere Biere nur kleine Mengen. Zugleich haben wir auch kein Riesenbudget.“ In der Firma Lohmann Druck hat Jens diesen Partner gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich war sehr beeindruckt von der Kompetenz und Professionalität von Lohmann“, erzählt der 56-jährige Neubrauer. „Kurze Zeit nach unserem ersten Telefonat saß Volker Kremer von Lohmann Druck schon bei uns im Büro. Unser Designer war auch dabei. Gemeinsam haben wir dann überlegt, was wir brauchen und was wir bezahlen können. Und Volker hat uns ein Angebot gemacht, das genau zu uns gepasst hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jens hat ein Markenpaket bestehend aus Bieretiketten, Kronkorken und Bierdeckeln bei Lohmann bestellt. Schon kurze Zeit später traf die Ware bei ihm ein. „Alles hat wunderbar geklappt“, sagt Jens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass es einmal so kommen würde, war lange nicht abzusehen. Zwar wollte Jens als junger Mann Chemie studieren. „Dann wurde aber mein Volleyballtalent entdeckt und ich habe einige Jahre in der Bundesliga gespielt“, erzählt er. Gleichzeitig ein Chemiestudium zu absolvieren, war nicht möglich. So arbeitete Jens zunächst als Versicherungskaufmann, zuletzt als Leiter einer Agentur. Doch im Alter von 50 Jahren entschloss er sich dazu, seinen Traum vom Chemiestudium doch noch zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Über einige Kommilitonen kam ich mit dem Bierbrauen in Berührung. Und das hat mich nicht mehr losgelassen“, erzählt Jens. Er hat sich eine Brauausrüstung gekauft und bald kamen seine Biere so gut an, dass er sich dazu entschloss, gemeinsam mit einem Freund eine Brauerei in Hemmingen zu eröffnen, einer kleinen Gemeinde südlich von Hannover.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_4076.jpg" alt="" class="wp-image-6294" width="317" height="423" srcset="https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_4076.jpg 634w, https://bier-und-brauhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_4076-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /><figcaption>© Henning Hatje</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interesse der Hemminger an ihrer neuen Brauerei war von Anfang an groß. Jens glaubt, dass das auch mit den Bierstilen zusammenhängt, die er braut. „Wir machen kein IPA und kein Imperial Stout, sondern ein unfiltriertes Pils und ein unfiltriertes Münchner Dunkel“, sagt Jens. Im kommenden Jahr sollen auch saisonale Biere wie ein Maibock hinzukommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurzeit arbeitet Jens noch 80 Stunden im Monat an der Universität. Aber wenn es mit dem Interesse an seinen Bieren so weitergeht, wird er bald Vollzeit als Brauer arbeiten: Vor kurzem hat sich schon der regionale Edeka-Markt bei ihm gemeldet. Dass er, unter anderem mit der Hilfe von Lohmann Druck, im Alter von 56 Jahren noch zum Brauer werden würde, hätte Jens niemals gedacht. Umso schöner ist es für ihn. „Besser geht’s nicht“, sagt er.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gute Ideen vom Land</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/bierbad-in-ankerla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2019 18:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bierkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ankerla]]></category>
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		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bierbad der Brauerei Ankerla In Deutschland gibt es viele großartige ländliche Brauereien, die mit ihren Bieren das Leben der Menschen in ihrer Region verschönern. Manche von ihnen haben sich zudem etwas einfallen lassen, um Bier als Kulturgut aufzuwerten. Im B&#38;B-Newsletter stellen wir einige dieser Ideen vor. Folge 3: das Bierbad in der Brauerei Ankerla. In [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bierbad der Brauerei Ankerla</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Deutschland gibt es viele großartige ländliche Brauereien, die mit ihren Bieren das Leben der Menschen in ihrer Region verschönern. Manche von ihnen haben sich zudem etwas einfallen lassen, um Bier als Kulturgut aufzuwerten. Im <em>B&amp;B</em>-Newsletter stellen wir einige dieser Ideen vor. Folge 3: das Bierbad in der Brauerei Ankerla. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der vergangenen Folge unserer Serie haben wir den Rhöner Bierradweg vorgestellt. Etwa 100 Kilometer weiter östlich der Rhön befindet sich die kleine Brauerei Ankerla, die den Gästen neben ihrer Bierauswahl auch noch etwas ganz Besonderes zu bieten hat: Gäste haben seit Anfang 2019 die Möglichkeit, unweit der Braukessel in einem Sprudelbad die Seele baumeln zu lassen. Als besondere Zugabe kommt neben unfiltriertem <em>Ankerla Dunkel</em> auch Hopfen, Malz und Hefe in das sogenannte Bierbad hinein. Diese Mischung soll nicht nur eine Wohltat für die Haut sein, sondern auch den Stoffwechsel und die Durchblutung anregen, so Holger Greiner, Gastgeber und Braumeister der Familienbrauerei in der 11. Generation.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wellness von außen und von innen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Warum gerade das <em>Ankerla Dunkel</em> ins Bad kommt hat uns Holger verraten: „Das Bier haben wir erstmals 1990 gebraut und es hat uns zu unserer heutigen regionalen Bekanntheit verholfen.“ Deshalb darf das Bier bei der 90-minütigen Erholungskur nicht fehlen und wird den Badegästen auch frisch gezapft als Umtrunk gereicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgerundet wird das Erlebnis durch einen tollen Ausblick aus dem Panoramafenster des Sudhauses. Die Blicke fallen direkt auf das schöne Schieferstädtchen Steinach. Den Standort im fränkisch geprägten Süden von Thüringen hat die Brauerei schon seit 1736 und ist seither ein Familienbetrieb. Damals erhielt der Gründer Johann Nicol Greiner vom Herzog Friedrich Wilhelm zu Sachsen, Coburg und Meiningen das Braurecht, um für die kleine Gemeinde Steinach Bier zu brauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Neues Sudhaus, neue Ideen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2016, passend zum 500-jährigen Jubiläum des deutschen Reinheitsgebotes, braut die Familie ihre Biere in einer neuen Brauerei, unweit der historischen Braustätte, die 1907 erbaut und noch mit Kohle und Holz befeuert wurde. Im Sortiment hat die Brauerei neben einem India Pale Ale und einem Red Ale auch klassische Stile wie Lager oder das bereits erwähnte Dunkle. Das Bierbad ist die neueste Idee der Brauerei und wird seit dem Start des Projektes rege genutzt. „Wir sind mit der bisherigen Entwicklung mehr als zufrieden“, resümiert Holger im Hinblick auf die Buchungszahlen der bierigen Erholungskur. Gebucht werden kann das Bierbad ganzjährig, montags bis sonntags nach Vereinbarung unter der Nummer 036762 31251. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Brauerei: <a href="http://www.ankerla.de">www.ankerla.de</a>.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Benedikt Sand</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zahl der Brauereien steigt 2018</title>
		<link>https://bier-und-brauhaus.de/mehr-brauereien-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bier &#38; Brauhaus Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 14:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brauhandwerk & Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwachs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Brauereien, weniger Bäcker und Fleischer Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. Im Jahr 2017 sei in 1.492 Betrieben Bier hergestellt worden. Das seien 186 Unternehmen mehr als noch zehn Jahre zuvor, erklärte die Bundesregierung Ende Januar in ihrer Antwort (Drucksachen-Nummer 19/7287) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bier-und-brauhaus.de/mehr-brauereien-2018/">Zahl der Brauereien steigt 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://bier-und-brauhaus.de">Magazin Bier &amp; Brauhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr Brauereien, weniger Bäcker und Fleischer</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. Im Jahr 2017 sei in 1.492 Betrieben Bier hergestellt worden. Das seien 186 Unternehmen mehr als noch zehn Jahre zuvor, erklärte die Bundesregierung Ende Januar in ihrer Antwort (Drucksachen-Nummer 19/7287) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sie geht davon aus, dass diese Entwicklung anhält: „Der Trend setzt sich fort.“ </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast alle Betriebe in der mittelständisch und handwerklich geprägten Branche seien in Privatbesitz und inhaber- beziehungsweise familiengeführt. Deutlich mehr als die Hälfte davon seien inzwischen Mikro- und Gasthausbrauereien mit einem Jahresausstoß von weniger als 1.000 Hektolitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückläufig ist der Bundesregierung zufolge hingegen die Zahl der Bäcker und Fleischer in Deutschland. Aus der Antwort geht hervor, dass es 2017 mit 12.003 Bäckerbetrieben fast 22 Prozent weniger gab als noch 2008. Die Zahl der Fleischer sank im selben Zeitraum um gut 26 Prozent auf 13.490 Betriebe. Konditoren wiederum erleben einen sachten Aufwind. Ihre Zahl hat sich leicht erhöht von 3.054 (2008) auf 3.151 im Jahr 2017.</p>
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